Der Plot von „Die Girls von St. Trinian“ ist einfach und setzt auf Klassiker wie das Internat als Schauplatz. Aber nein, kein nobles Internat oder eines, in dem Zauberei gelehrt wird, sondern ein heruntergekommenes, wo das Chaos, und nicht Regeln, das Leben der Schülerinnen bestimmt. Hat Frau Direktor Camilla Fritton nicht mehr alle Tassen im Schrank? Überhaupt nicht, und so soll es auch sein, denn der Klamauk greift auf die guten komödiantischen Fähigkeiten von Rupert Everett zurück, der in einer Doppelrolle neben der Direktorin (!) Miss Fritton auch deren Bruder spielt. Nicht genug, steckt die Schule noch in argen finanziellen Schwierigkeiten, und es ist auf der Watchlist des neuen Bildungsministers Geoffrey Thwaites (erwartend gut Colin Firth), der ein Ex-Geliebter der Institutsleiterin ist. Danach geht es klassisch weiter: Die Schülerinnen entwickeln einen Plan, wie man die Schule vor dem Ruin retten kann. Schließlich kommt eine „normale“ Schule nicht in Frage, dort müssten ja Regeln eingehalten werden. Ein brauchbarer Klamauk-Film mit britischem Touch.
DIE GIRLS VON ST. TRINIAN - Diese Schule rockt
UK 2007. Regie: Oliver Parker, Barnaby Thompson.
Mit Rupert Everett, Colin Firth, Mischa Barton.
Verleih: Constantin; 101 Min.