Grotesk aufgemotzte Autos verhöhnen bei Verfolgungsjagden die Gesetze der Physik: Mit „Fast & Furious“ geht die Reihe von PS-lastigen Actionreißern, die 2001 mit „The Fast and the Furious“ begann, in die vierte Runde. Diesmal ist wieder das Muskelpaket Vin Diesel dabei, in seiner Rolle als megacooler Raser Dominic Toretto. Nachdem seine Freundin von einem Veranstalter illegaler Straßenrennen ermordet wird, tut der polizeilich Gesuchte sich mit seinem alten Rivalen Brian O’Connor (Paul Walker) zusammen, der als FBI-Agent ebenfalls hinter dem Mörder her ist. Wahrscheinlich bedarf es eines gewissen Hangs zu getunten Boliden, um all die aufs Gaspedal tretenden Füße, Schalthebel packenden Hände und in die Höhe schnellenden Tachometernadeln länger zu ertragen. Dabei ist der Film handwerklich gar nicht so schlecht gemacht und verfügt über einen guten Soundtrack. Für den europäischen Beobachter allemal interessant ist, wie stark hispanisch geprägt das beschriebene Milieu ist. Fast & Furious
USA 2009. Regie: Justin Lin. Mit Vin Diesel, Paul Walker, Michelle
Rodriguez. Verleih: Universal. 99 Min.