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Hogi’s Family - 43/2009

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Tierische Verdummung

Von Thomas Meickl

Was passiert, wenn sich Filmemacher dem Thema „Wildtier des Jahres“ – dem Igel – annehmen? Im Falle von „Hogi’s Family“ kommt dabei ein grotesker und dümmlicher Versuch, einen Spielfilm zu drehen, heraus. Worum geht’s? Der Zuseher wird dazu verdammt, ein Igel-Leben zu begleiten.
Getreu dem Reality-Show-Genre ist die Kamera bei allen wichtigen Stationen des Protagonisten Hogi mit dabei. Das wäre noch zu ertragen. Unerträglich sind hingegen die Texte, die in einer vermeintlich kindgerechten Art aufbereitet wurden. Was heraus kommt, ist eine aberwitzige Kindersprache, ein Pseudo-Kinderwitz bei dem jeder Sechsjährige Reißaus nimmt. Intelligenz ist bei diesem Film eher hinderlich als förderlich, gebraucht wird sie ohnehin nicht, um dieses Machwerk zu verstehen, denn es gibt weder Sinn noch Inhalt, der hier auf die Leinwand projiziert wird.
Bei der Betrachtung des Werks fragt man sich, was Regisseur Kurt Mündl geritten hat, dieses Projekt zu machen, fiel er doch längst mit höherwertigen Produktionen wie „Der Ötztal-Mann und seine Welt“ oder „1955 – Backstage“ auf. Lediglich die Filmmusik ist auf der positiven Seite zu erwähnen.
Auch die Kooperation mit der Kronen- Zeitung hat sichtlich mehr geschadet als genützt. Wer nicht muss, sollte sich diesen Film ersparen und lieber einen Igel-Bildband aufschlagen.


Hogi’s Family – Eine total stachelige Angelegenheit!
A/USA 2009. Regie: Kurt Mündl.
Verleih: Constantin. 92 Min.
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  15:39:34 07.19.2005