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Blutsfreundschaft - 45/2009

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Anklänge an Strache, Graf & Co

Als vor wenigen Wochen Wahlplakate einer Partei namens RWT mit Forderungen wie „Soziale Wärme statt Woarme“ und „Islam bleib daham“ in diversen Zeitungen erschienen, trauten manche ihren Augen nicht. Zum Glück waren die Plakate „bloß“ Reklame für Peter Kerns neuen Film „Blutsfreundschaft“: Im Mittelpunkt steht der 16-jährige Axel (Harry Lampl). Von seinem Stiefvater verstoßen, wird er auf offener Straße für den Schlägertrupp der rechtsextremen Partei RWT („Rot-weiß-rot bis in den Tod“) angeworben. Nach einem ersten „Einsatz“ gegen eine fahrende Suppenküche für Obdachlose, flüchtet Axel in die Wäscherei des homosexuellen 80-jährigen Gustav Tritzinsky (Helmut Berger). Nach und nach entwickelt sich zwischen Axel und Gustav eine (Bluts-)Freundschaft, denn der alte Mann erkennt in ihm seine große Liebe wieder, die er während der NS-Zeit an die Ge*stapo verraten hat. Doch die Freundschaft mit Gustav bereitet Axel gro*ße Schwierigkeiten. Seine neuen Schlägerfreunde können und wollen nicht akzeptieren, dass er mit der „Schwuchtel“ Umgang hat. So steht Axel vor der schwersten Zerreißprobe seines Lebens: Gustav oder die Kameraden? Peter Kern gelang ein ebenso berührender wie schockierender Film. Berührend, weil Helmut Berger und Harry Lampl ihre Rollen mit Feingefühl und viel Melancholie spielen. Schockierend, weil der politische Arm der rechten Schläger extrem an Strache, Graf und Konsorten erinnert.

Blutsfreundschaft
A / D 2009. Regie: Peter Kern
Mit Helmut Berger, Harry Lampl, Heribert Sasse. Verl.: Stadtkino. 92 Min.
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