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Otto's Eleven - 48/2010

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Schema Wiederverwertung

Von Thomas Taborsky

Der Höhepunkt von „Otto’s Eleven“ ist ein altmodisches Geplänkel: Olli Dittrich und Otto Waalkes spielen in einem Türrahmen Spiegelbild – die qualitative Ausnahmeszene in einem Vehikel, das trotz weiterer Comedians stets auf nur einen Star gerichtet ist. Den inhaltlichen Vorwand für den Nummernrevue-Ausflug liefert ein Bild, das Wattmaler Otto von einem Casinobesitzer gestohlen wird. Um es zurückzubekommen, müssen er und seine Insel-Wohngemeinschaft es aus dem Tresor der Spielbank zurück stibitzen. Casino, das bedeutet Clooney-, Pitt- und „Ladykillers“-Verweise, wie auch einen Bond-Doppelgänger, der am Tisch sitzt – Texas Holdem, Poker spielend. Keine Bugwelle lässt der Film aus, schon gar nicht den verbündeten TV-Sender, für den er eine gefühlte Viertelstunde lang schamlos die Werbetrommel rührt. So wie „Otto’s Eleven“ das Schema von „7 Zwerge“ fortführt, so verpasst ihm Regisseur Sven Unterwaldt auch die gleiche Optik, die hier nicht passen will. Seine Künstlichkeit herauskehrend, überbeleuchtet, mit teils schlechtem Make-up und zu viel Orchestereinsatz, stellt sich der ohnehin mäßige Gag-Wiederverwerter so gut wie alle Beine, die er hat.

Otto’s Eleven
D 2010. Regie: Sven Unterwaldt Jr.
Mit Otto Waalkes, Rick Kavanian, Sky du Mont.
Verleih: Warner. 86 Min.
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