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Svet-Ake – Der Dieb des Lichts - 27/2011

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Sanfter Kämpfer fürs kirgisische Volk

Von Walter Gasperi

Eine Stärke des Kinos ist es, dass es den Blick auf Regionen öffnen kann, von denen man sonst kaum etwas hört. Aktan Arym Kubat entführt den Zuschauer in seiner Tragikomödie „Svet-Ake – Der Dieb des Lichts“ ins ländliche Kirgisien. Eindrücklich fängt er in Totalen die weite Landschaft mit einem majestätischen Gebirgskamm im Hintergrund und einem ursprünglichen Dorf im Vordergrund ein. Hier verrichtet der Elektriker, den alle nur Svet-Ake (Herr Licht) nennen, nicht nur seinen Job, sondern hilft auch ärmeren Dorfbewohnern, indem er den Stromzähler manipuliert.
Immer ein offenes Ohr für die Nöte seiner Mitmenschen hat dieser gutmütige Handwerker, sein größter Traum ist es aber durch die Errichtung von Windrädern das ganze Dorf mit billigem Strom zu versorgen. Mit dieser Idee weckt Herr Licht zwar das Interesse eines zwielichtigen Politikers, doch letztlich ist dieser nur daran interessiert Investoren aus China und Russland anzulocken.
„Svet-Ake“ ist in seiner ruhigen und linearen Erzählweise ebenso einfaches wie poetisches Kino, spiegelt aber in den Entwicklungen im kirgisischen Dorf auch den weltweiten Prozess der Globalisierung. Unmissverständlich zeigt Arym Kubat, wie nicht nur Traditionen, sondern auch die Menschlichkeit und deren unkorrumpierbarer Kämpfer auf der Strecke bleiben, wenn sich rücksichtsloses Profitstreben breit macht.


Svet-Ake – Der Dieb des Lichts
KYR 2010. Regie: Aktan Arym Kubat.
Mit Aktan A. Kubat. Stadtkino. 80 Min
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