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Meek’s Cutoff - 01/2012

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Weiße Frauen und roter Mann

Von Otto Friedrich

Der Western ist noch lange nicht tot. Zumindest erscheint das eine oder andere Opus des Genres immer wider am Filmhimmel. Wobei heutzutage die Helden aus der großen Aufbruchszeit meist gebrochene Typen sind, die in der goldenen Western-Ära nie und nimmer als „Sujet“ getaugt hätten. Gleich zweifach reüssiert hier Regisseurin Kelly Reichardt in „Meek’s Cutoff“. Zum einen setzt sie den Frauen, die, wenn sie nicht verrucht sind, bislang keinerlei adäquate Darstellung im Western gefunden haben, ein Denkmal. Gleichzeitig wird auch dem Indianer Gerechtigkeit zuteil, während der Trapper und Titelgeber Meek nur sein Fett abkriegt.
Zu Recht, ist dieser doch auch eine dubiose historische Gestalt, welche in den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts Trecks nach Oregon begleitete. Die nach ihm benannte Abkürzung erwies sich jedoch als Tragödie, führte Meek die Siedler doch in eine Hochwüste, wo Hunger und Durst den Tag bestimmten – mindestens 50 Tote forderte dieser Marsch. „Meek’s Cutoff“ erzählt diese Begebenheit am Schicksal dreier Familien, die sich unter Meeks mieser Führung durch die Rocky Mountains kämpfen. Und es sind die Frauen und deren Qualitäten, denen das Augenmerk der Regisseurin gilt, allen voran Emily (dargestellt von Michelle Williams, 
der freigeistigen Jen aus der Jugend-
TV-Serie „Dawson’s Creek). Ein grandios-cineastischer Lichtblick kommt da ins Kino.


Meek’s Cutoff
USA 2010. Regie: Kelly Reichardt.
Mit Michelle Williams, Bruce Greenwood, Will Patton.
Stadtkino. 104 Min.

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