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Empire Me! - 03/2012

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Porträt der Utopien

Von Alexandra Zawia

Gefällt dir die Welt nicht, mach dir deine eigene, wusste schon Pippi Langstrumpf, und es sind ähnlich rebellische Menschen-Typen, die der Österreicher Paul Poet in seinem Dokumentarfilm „Empire Me – Der Staat bin ich“ aufgespürt hat: Sechs so genannte Mikronationen, von denen es auf der Welt Hunderte gibt, wie die schwimmende Plattform „Sealand“ über das hierarchisch strukturierte Esoterik-Dorf bis zur australischen Farm am Hutt River, fast alle von ihnen anerkannte Kleinststaaten, die in den letzten 50 Jahren entstanden sind.
Poet bewegt sich in seinem Dokumentarfilm zwischen (Selbst-)Inszenierung und nicht immer differenzierter Beobachtung, wenn er etwa eine Collage aus schnellen Schnitten und Zeitraffer-Animationen als Prolog wählt und infolge seinen Film mit einem selbst verfassten, essayistischen Off-Kommentar versieht. Ein Porträt der Utopien von Selbstbestimmung gelingt ihm aber, denn am Ende steht die Erkenntnis wie am Anfang: Freiheit gibt es nicht, nur Wege dahin.


Empire Me – Der Staat bin ich!
A/LUX/D 2011. Regie: Paul Poet
EMW. 98 Min.
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