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Prater - 38/2007

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Prater-G’schichten
Zumindest für Wiener gibt es eine attraktive Alternative zu Ulrike Ottingers Film-Doku „Prater“: statt ins Kino gleich in den Vergnügungspark zu gehen.
Von Jürgen Belko

Tagada, Geisterbahn und Riesenrad – die Attraktionen des Wiener Wurstelpraters. Doch wo heute High-Tech Betriebe für Unterhaltung sorgen, brachten einst Abnormitäten-Shows und Kinematografie-Vorführungen die Besucher zum Staunen.
In der Film-Doku Prater zeichnet die Filmemacherin Ulrike Ottinger die Geschichte des ältesten Vergnügungsparks der Welt nach. Sie lässt neben Archivaufnahmen und aktuellem Bildmaterial auch Praterlegenden zu Wort kommen: Nachfahren der legendären Schausteller-Familie Kobelkoff oder Mitglieder der „Schweizerhaus“-Dynastie. Auch prominente Zeitgenossen, wie die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, erzählen vom Vergnügungspark.
Doch leider ist es mit der eher losen filmischen Aneinandereihung von Anekdoten und nostalgischen Rückblenden das Gleiche wie mit dem Prater: Ist man einmal dort, nimmt der Reiz des Neuen proportional zur Aufenthaltsdauer ab. Zwar versucht Ottinger, dies mit verschiedenen optischen Gestaltungselementen zu verhindern – körnige Handkamera-Aufnahmen und schwebende Krankamera-Fahrten –, wirklich gelingen tut es ihr allerdings nicht. Die Folge: Nach 104 Minuten stellt man sich die Frage, weshalb man ins Kino und nicht gleich in den Prater gegangen ist.


PRATER
A/D 2007.
Regie: Ulrike Ottinger.
Mit Elfriede Jelinek, Elfriede Gerstl.
Erzähler: Peter Fitz.
Verleih: Filmladen; 104 Min.
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