ro ro

Navigation
Literaturkritik | Filmkritik | Dossiers | Suchen
You do not have permission to download files

Amador und Marcelas Rosen - 23/2012

Herunterladen
Die Verheimlichung eines Ablebens

Von Otto Friedrich

Die Verbindung von Pathos, Melodram und Absurdem gehört ins cineastische Spanien. Von Buñuel bis Almodóvar wurden diesbezügliche Standards vorgelegt. Und auch ein Plot, der auf der Verheimlichung des Ablebens eines wesentlichen Protagonisten ruht, wurde schon von Pedro Almo--
dóvar („Volvér“) ins Bild gesetzt.
Um ähnliches geht es auch in Fernando León de Aranoas „Amador und Marcelas Rosen“, wobei dieser Regisseur zwar unverkennbar ein filmemacherischer Verwandter von Almodóvar ist, aber keinesfalls dessen Epigone: Wo der Meister des spanischen Kinos mit absurdem bis zynischem Witz arbeitet, lässt sich León de Aranoa auf epische Breite, lange Kameraeinstellungen und eine aufs Gemüt setzende Geschichte ein.
Marcela (Magaly Solier), eine Rosenverkäuferin in Madrid, braucht Geld, um für sich und ihren Freund einen Kühlschrank zu kaufen. So nimmt sie die Pflege eines alten Mannes namens Amador an, den seine Familie links liegen zu lassen scheint. Amador weiß, dass seine Tage längst gezählt sind. Dennoch lässt er sich jeden Donnerstag von einer drallen, aber reifen Gunstgewerblerin ein Stündchen lang verwöhnen. Amador kommt Marcela drauf, dass sie schwanger ist, was ihr ignoranter Freund und Kindsvater bislang nicht bemerkt hat. Doch unvermutet bringt Amador Marcelas Pläne und Leben ordentlich durcheinander.


Amador und Marcelas Rosen
ESP 2010. Regie: Fernando León de Aranoa.
Mit Magaly Solier, Celos Bugallo, Pietro Sibille.
Thimfilm. 110 Min.
You do not have permission to download files


DownloadsII 5.0.4 by CyberRanger & Jelle
Based on ecDownloads 4.1 © Ronin



Powered by vBulletin® Version 3.6.5 (Deutsch) | Copyright ©2000 - 2014, Jelsoft Enterprises Ltd.
ro
ro ro
Werbung