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Die Kunst, 
sich die Schuhe zu binden42/2012

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Emotional übersättigt

Von Thomas Taborsky

Behindert ist man nicht, behindert wird man: Auf dieser Maxime gebaut und frei nach der Gründungsgeschichte des schwedischen Glada-Hudik-Theaters erzählt, breitet „Die Kunst, sich die Schuhe zu binden“ Diskussionsbeiträge zum Thema der Betreuung beeinträchtigter Menschen aus. Die Fragen dieses Wohlfühldramas stellt dabei Alex, der, um sein eigenes Leben in den Griff zu bekommen, ausgerechnet als Sozialarbeiter anfängt.
Mit zum Job bringt er eine unbedarfte Sichtweise, die alle Seiten aus der Reserve lockt: Ob etwa der Schnürsenkelunterricht überhaupt nötig sei, wenn es doch Klettverschlüsse gebe. Oder was, wer und warum dagegen spricht, dass seine Gruppe an einer Castingshow teilnimmt. Trotz der zurückhaltenden Inszenierung von Lena Koppel emotional übersättigt, plädiert der Film gegen die Erziehung zum reinen Funktionieren. Bittere Ironie ist, dass er, der so laut für Unkonventionelles, Neues eintritt, am Ende so konventionell ausfällt.


Die Kunst, 
sich die Schuhe zu binden
S 2011. Regie: Lena Koppel.
Mit Sverrir Gudnason. Polyfilm. 100 Min.
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