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Cold Blood - 47/2012

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Ein österreichisches Lebenszeichen in Hollywood

Von Otto Friedrich

Österreichs Oscar-Regisseur ging nach Hollywood. Und vier Jahre nach dem Empfang der Trophäe durfte Stefan Ruzowitzky seinen ersten Film für die Traumfabrik machen. „Cold Blood“ (im US-Original: „Deadfall“) heißt das Opus, und es ist ein Actionthriller mit ansehnlicher Besetzung geworden: Addison (Eric Bana) und seine Schwester Lisa (Olivia Wilde) waren in einen Casino-Überfall verwickelt. Weil ihr Komplize im Schneesturm in der eisigen Winterlandschaft Michigans getötet wird, gerät das Ganze aus dem Ruder: Addison erschießt einen Cop und trennt sich von Lisa, auf dass sie sich jeweils durch den Schneesturm und nach Kanada durchschlagen. Lisa gerät an den eben aus dem Gefängnis entlassenen Jay (Charlie Hunnam) und lernt ihn lieben. Doch Addison verstrickt sich in einen Mord nach dem anderen und nimmt Jays Vater (Kris Kristofferson) und Mutter (Sissy Spacek, die die überragendste Schauspielleistung bietet) samt Sohnemann als Geisel. Ein abgetrennter Finger segelt in dem ambitionierten, aber durch und durch dem Genre verpflichtenden B-Movie ebenso durch die Luft, wie das Blut spritzt, wo es nur geht. Ein wenig erinnert das Setting an „Fargo“, aber den Humor der Coen-Brüder kopiert Ruzowitzky wohlweislich nicht. Dafür hält „Cold Blood“ die Spannung bis zum Showdown durch. Immerhin ein „österreichisches“ Lebenszeichen jenseits des Atlantiks.

Cold Blood (Deadfall)
USA 2012. Regie: Stefan Ruzowitzky.
Mit Eric Bana, Olivia Wilde, Charlie Hunnam.
Constantin. 95 Min.
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