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Eine Dame in Paris - 20/2013

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Paris für Fußgänger

Von Thomas Taborsky

Entweder es ist der Ort oder der Mensch: Wenn Mexiko wieder einmal gelbstichig daher kommt, fällt das unter überstrapazierte Konvention, wie dieses Land aussehen muss. Präsentiert sich Estland bei „Eine Dame in Paris“ als fahle, kalte Szenerie, dann ist es vielmehr ein innerer Schleier, der darüber liegt – der tris-te Blick, den Anne (Laine Mägi) auf ihr tristes Leben hat. Ein alter Traum scheint sich zu erfüllen, als sie das Angebot erhält, in die französische Hauptstadt zu gehen, um dort eine Landsfrau zu pflegen.
Gerade angekommen, stellt sich heraus, dass ihr vom Auftraggeber Stéphane (Patrick Pineau) einiges verschwiegen wurde – unter anderem das grimmige Naturell von Frida (Jeanne Moreau). In einer Wohnung, halb Schrein für deren einstige Schönheit, hält diese sich verschanzt und arbeitet daran, die neue unerwünschte Mitbewohnerin zu vergraulen. Letztere streift in ihren freien Stunden durch die Stadt.
Den Fußgängerblick, ohne allzu pulsierendes Leben oder touristische Kamerawinkel, hält Regisseur Ilmar Raag konsequent durch. Mit leiser Melancholie bewegt er seine Figuren durch ein schwächelndes Skript, das es auf entbehrliche Überraschungen anlegt. Glück daher für ihn, dass sein Hauptdarsteller-Trio dieser Geschichte über das Heimatfinden bemerkenswertes Niveau verleiht.


Eine Dame in Paris (Une Estonienne à Paris)
F/EST/B 2012. Regie: Ilmar Raag.
Mit Laine Mägi, Jeanne Moreau, Patrick Pineau.
Filmladen. 94 Min.
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