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Room 237 - 23/2013

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Analyse und Obsession

Von Thomas Taborsky

Die Deutungshoheit über „The Shining“ hat Stanley Kubrick mit dem Tod endgültig abgegeben. In „Room 237“ sind seine modernen Exegeten am Zug. Abgeschottet von offiziellen Aussagen und damaligen Beteiligten formt Regisseur Rodney Ascher mehr oder minder waghalsige Theorien, die sich um den Horrorfilm gebildet haben: dass er eine Parabel auf den Genozid an den amerikanischen Ureinwohnern sei, auf den Holocaust oder gar Kubricks Weg, die Beteiligung an der gestellten Mondlandung zu bestätigen. Wenn einer der Fan-Experten sagt, „Shining“ solle zum Denken anregen, dann steckt darin ebenso präzise Analyse wie persönliche Obsession. Quasi über dem Kunstwerk argumentieren diese nie sichtbaren Personen, unterstützt durch Schnipsel aus der Filmgeschichte. Durch die Muster und auch Gegensätze, die sich daraus ergeben, entsteht ein stimmiger Dokumentarfilm mit Sogwirkung, der Fragen aufwirft: Wo verwischen private Meinung und Wissenschaft im Internet? Und: Wie wirkt sich das Standbild auf die filmische Wahrnehmung aus?

Room 237
USA 2012. Regie: Rodney Ascher.
Rapid Eye Movies. 102 Min.
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