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Der Dieb der Worte - 29/2013

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Großer Wurf, geliehene Worte

Wie kann man mit fremdem Erfolg und Schulterklopfern für gestohlene Kunst leben?

Von Nicole Albiez

Rory Jansen hat ein Buch geschrieben, er hat den großen Wurf gelandet. Was der junge Starautor bei Galaabenden besser unerwähnt lässt: Das Werk, dem Tiefgang und eine starke Stimme attestiert werden, stammt gar nicht von ihm: Er gab ein gefundenes Manuskript als das eigene aus. Auf Schuld folgt natürlich Zahltag – oder eigentlich Fragen der Moral (ähnlich jenen in Martin Suters „Lila, Lila“). Ein älterer Herr, der wahre Urheber, konfrontiert Jansen mit dem Unrecht. Kann man mit Schulterklopfern für etwas Gestohlenes leben? Brian Klugman und Lee Sternthal versuchen in ihrem Regiedebüt Antworten zu finden: Verschachtelt breiten sie die Geschichten dreier Autoren aus – neben dem Bestohlenen und Jansen tritt ein weiterer Starliterat aufs Parkett. Dies- alles geschieht hochkarätig besetzt und perfekt in Szene gesetzt, nur will das Lehrstück darüber, dass Unverdientes nicht glücklich macht, keine Sogwirkung entfalten: Behäbig setzt sich der Film in Bewegung, gebremst durch unnötig viele Erzählebenen.

Der Dieb der Worte (The Words)
USA 2012. Regie: B. Klugman, L. Sternthal.
Mit B. Cooper, J. Irons. Thimfilm. 102 Min.
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