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Weekend - 30/2013

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Exzeptionelle Romanze

Sympathisch, intim, klischeelos: „Weekend“ bringt eine Stimmung auf den Punkt.

Von Thomas Taborsky

Ob es der Blick vom 14. Stock auf den Mann ist, der gerade den Wohnturm verlässt, oder die Beobachtung einer Party, die viel über einen ihrer Gäste verrät: Den Kern von „Weekend“ bilden Szenen, die wiederkehren, sich jedoch, weil sie ihre Bedeutung ändern, nie wiederholen. Regisseur Andrew Haigh erzählt die Romanze von zwei Menschen sowie vom Unterschied zwischen demjenigen, der sie sein wollen und dem, der sie in Wahrheit sind. Der eine etwa, Russell, ist Bademeister und scheut immer noch davor zurück, sich vor aller Welt zu outen. Glen hingegen scheint der Selbstsichere zu sein, der Künstler werden und sich keinesfalls länger binden will. Samstagfrüh gehen sie nach einem One-Night-Stand auseinander, um entgegen dem Plan schon den Nachmittag wieder miteinander zu verbringen. Man redet, gibt sich stückweise preis, verliebt sich ineinander. Sympathisch, intim und klischeelos, ist „Weekend“ nichts weniger als ein Ausnahmefilm, der selten real wirkt und stimmungsmäßig punktlanden kann.



Weekend
GB 2011. Regie: Andrew Haigh.
Mit Tom Cullen, Chris New.
Polyfilm.
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