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Zu Ende ist alles erst am Schluss - 16/2015

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Leichtfüßig, aber lebensklug

Französische Komödie

| Von Otto Friedrich

Den ruhenden Pol in „Zu Ende ist alles erst am Schluss“ bildet der Youngster: Romain Esnard ist jung, bildhübsch, will Schriftsteller werden und verdingt sich als Nachtportier. Ja, und Romain wartet noch – ein wenig nervös – auf die Frau seines Lebens. Den quirligen Pol gibt Madeleine, 85 und Großmutter von Romain, die mitnichten sich damit abfindet, dass ihre drei Söhnen nun das Pensionistenheim für sie erkoren haben – natürlich ist für Maman nur eine allerbeste Adresse gut genug.
Dazwischen tummelt sich der Rest der Familie – unfroh, ungelenk und mit dem Leben am wenigsten im Reinen. Etwa Michel, der Vater von Romain, der soeben als Postsparkassenangestellter in Pension geht und mit seinem nun so beschaulichen Leben ebensowenig zurechtkommt wie mit seiner lebenslustigen Mutter. Und da ist auch noch Nathalie, bei der es in der Ehe mit Michel knirscht.
Eines Tages ist Madeleine aus der Seniorenresidenz verschwunden – und Romain findet eine Postkarte von der Abgängigen vor. Also macht er sich auf die Suche nach der Oma, die er als einziger in der Familie zu verstehen scheint …

Mathieu Spinosi und Annie Cordy

Der Schauspieler und Regisseur Jean-Paul Rouve hat in dem ebenso bezaubernden wie leichtfüßigen Film einen Roman von David Foenkinos verfilmt. Unspektakulär, aber bissig, charmant und witzig ist dieses jüngste Beispiel französischer Komödienart, wie sie beinahe im Monatstakt in die Kinos kommt, geworden.
Als Leichtfuß erweist sich auch der junge Schauspieler Mathieu Spinosi, der voll in seiner Rolle aufgeht – und erst recht die 87-jährige Annie Cordy als Großmutter. Dem stehen Starkomiker Michel Blanc (Michel) und die zuletzt bei „Monsieur Claude und seine Töchter“ reüssierende Chantal Lauby (Nathalie) wenig nach.
„Zu Ende ist alles erst am Schluss“ ist auch ein Highlight des „Festiva du film francophone“, das ab 16. April im Wiener Votivkino läuft (www.fffwien.at).


Zu Ende ist alles erst am Schluss (Les Souvenirs)
F 2014. Regie: Jean-Paul Rouve.
Mit Annie Cordy, Mathieu Spinosi, Michel Blanc.
Filmladen. 96 Min.
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