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Assassin’s Creed - 51/2016

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Spionin und Komplizin

Marion Cotillard-Filme


| Von Thomas Taborsky

Im Kino wird zu den Feiertagen gleich dreifach auf Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard („La vie en rose“) gesetzt.
Zum einen ist da der angestaubte Liebesthriller „Allied – Vertraute Fremde“, über den im Vorfeld gestreut wurde, er habe der Ehe von Brad Pitt und Angelina Jolie den Todesstoß versetzt. Absicht des Films wäre eher zu rätseln, ob Cotillards französische Weltkriegs-Geheimdienstlerin eine Doppelagentin ist. Ihren Mann (Pitt), einen Kanadier im Dienste der Briten, hat sie im Einsatz kennengelernt. Kaum ist man verheiratet, weg von der Front und Eltern geworden, erhält er Order, sich bereit zu halten und nichts anmerken zu lassen. In drei Tagen wird sich der Verdacht gegen seine Frau entweder zerschlagen haben oder er muss sie persönlich erschießen. Es nennt sich nicht Liebe, sondern Hollywood-Absurdität, was dabei der unfreiwilligen Komik immer mehr freie Bahn lässt. Beleuchtet wird genauso verschwenderisch und irreal, wie die Kulissen frisch errichtet aussehen – nur einige der Fehltritte dieses Werks auf der Suche nach Größe. So kratzt es nur noch mehr am Ruf des eins-tigen Starregisseurs Robert Zemeckis.
Großzügig mit den Kulissen ist auch die Videospielverfilmung „Assassin’s Creed“. Bei ihr dienen sie aber ganz gut als Mittel zum visuellen Zweck. Cotillard 
mimt darin eine Forscherin, die am Heilmittel für Gewalt arbeitet. Als Versuchsobjekt dient ein Todeskandidat, der per Maschine ins Leben seines Ahnen schlüpft. In Wahrheit soll er so zeigen, wo einst der Apfel aus dem Garten Eden versteckt wurde, mit dessen Hilfe der Templerorden endlich die Weltherrschaft übernehmen will. Das Kernpersonal der Produktion lieferte vor einem Jahr eine Fassung von „Macbeth“ ab. Gerade weil die hochkarätige Besetzung auch hier intensiv wie bei Shakespeare spielt, wirkt vieles überzogen, ist die für ihre Tiefe gerühmte Spielereihe auf der Leinwand ein bemühter, minder intelligenter Abklatsch. Stimmig bleibt daran nur die Action, die dynamisch donnert, staubt und wütet.
Außerdem ist die Cotillard auch in Xavier Dolans jüngstem Opus zu sehen (s. o.).


Allied – Vertraute Fremde (Allied)
USA/GB 2016. Regie: Robert Zemeckis. 

Mit Brad Pitt, Marion Cotillard, Jared Harris.
Constantin. 124 Min.

Assassin’s Creed
GB/F/HK/USA 2016. Regie: Justin Kurzel.
Mit Michael Fassbender, Marion Cotillard, Jeremy Irons.
Centfox. 108 Min.
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