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Erik & Erika - 09/2018

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Grobschlächtige Inszenierung

| Von Walter Gasperi

Anno 1966 wurde die Kärntnerin Erika Schinegger als 18-Jährige Weltmeisterin im Abfahrtslauf, doch auf den Ruhm folgte eineinhalb Jahre später die Ächtung, als Geschlechtskontrollen zu Zweifeln an ihrer weiblichen Identität führten. Zutiefst verunsichert entschloss sich Schinegger schließlich zur korrigierenden Operation der nach innen gewachsenen Geschlechtsteile und begann ein neues Leben als Mann. Nach Kurt Mayers Dokumentarfilm „Erik(A)“ (2005) erzählt nun Reinhold Bilgeri im Spielfilm „Erik & Erika“ diese Geschichte, doch statt in die Tiefe zu gehen, spult der Musiker, Schriftsteller und Filmemacher im Schnelldurchlauf die ersten 20 Lebensjahre Schineg-gers herunter. Keine Szene wird differenzierter entwickelt, keinem Schauspieler wird Raum gegeben, um einer Figur Profil zu verleihen. In der holzschnittartigen, grobschlächtigen Inszenierung Bilgeris werden der schwere innere Kampf des Protagonis-ten mit sich selbst, seine Zweifel und Zerrissenheit nie spürbar, sondern bleiben Behauptung.

Erik & Erika
A/D 2018. Regie: Reinhold Bilgeri. 

Mit Markus Freistätter, Birgit Melcher.
Constantin. 97 Min.
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