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Number 23 - 12/2007

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Fiktion oder Erinnerung?
Jim Carrey gerät als braver Familienvater in den Bann der magischen „Number 23“: Ein Thriller, der nur packend beginnt.
Von Michael Kraßnitzer

Spätestens seit der irren Illuminatus-Buchtrilogie steht die Zahl 23 im Mittelpunkt so mancher Verschwörungstheorie. In dem Thriller Number 23 gerät ein argloser Hundefänger, gespielt von Jim Carrey, in den Bann der angeblich allgegenwärtigen Zahl. Als ihm zufällig ein geheimnisvolles Buch unterkommt, erkennt er verblüffende Ähnlichkeiten des Romanhelden mit sich selbst. Wie der coole Detektiv im Roman wird auch der brave Familienvater zunehmend besessen von der magischen Zahl und heimgesucht von beängstigenden Mordphantasien. Bald scheint ihm, als sei die Handlung keine Fiktion, sondern reale Erinnerung eines Mörders.
Der abermalige Wechsel des Starkomikers ins ernste Fach ist weit weniger gelungen als das Meisterwerk Truman Show. Das freilich liegt nicht an Carrey, der in der Rolle des aus seiner Lethargie erwachenden Mannes eine gute Figur macht, sondern an der Story, die packend beginnt und sich am Ende in zahlreichen Ungereimtheiten verheddert. Wie Regisseur Joel Schumacher die parallel geschilderte Handlung des mysteriösen Romans optisch umsetzt, ist geradezu bravourös – doch auch auf visueller Ebene lässt Number 23 gegen Ende nach. Ein viel versprechend beginnender Thriller, der jedoch bald abflacht und von dem nur ein paar prägnante Bilder zurückbleiben. Schade.


NUMBER 23
USA 2007.
Regie: Joel Schumacher
Mit Jim Carrey, Virginia Madsen, Danny Huston.
Verleih: Warner. 95 Min.
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