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Zodiac - 22/2007

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Auf Mörders Spuren
In David Finchers „Zodiac – Die Spur des Killers“ ist reichlich Ermittlungsarbeit gefragt.
Von Michael Kraßnitzer

Was den Briten Jack the Ripper, ist den US-Amerikanern der Zodiac-Killer. Der Serienmörder tötete Ende der 1960er Jahre mindestens fünf Menschen im Großraum San Francisco. Gefasst wurde er nie. Er verschickte verschlüsselte Botschaften und grausige wie höhnische Bekennerbriefe an Zeitungen. Auf diesem Fall, der schon Don Siegels Dirty Harry inspirierte, beruht David Finchers Zodiac – Die Spur des Killers. Dabei hat Fincher (Sieben, Fight Club) nicht einen kunstvoll konstruierten Thriller, sondern eine minutiöse Rekonstruktion der jahrzehntelangen, letztlich erfolglosen Ermittlungsarbeit vorgelegt.
Die Ereignisse werden aus der Sicht von Robert Graysmith (Jake Gyllenhaal) erzählt, der zwei Bücher über den Serienmörder verfasste. Er sitzt zufällig mitten im Geschehen, ohne von berufswegen involviert zu sein. Dafür ist Starreporter Paul Avery (Robert Downey Jr.) in der Redaktion für den Fall zuständig. Auch Mordkommissar Dave Toschi (Mark Ruffalo) heftet sich an die Fersen des Mörders. Alle drei verbeißen sich in den Fall, die Besessenheit beginnt ihre Leben zu zerstören. Die Beweise reichen nicht aus, um vor einem Gericht zu bestehen. In der Wirklichkeit gibt es eben keinen Dirty Harry, der sich außerhalb des Rechts stellt, um für – vermeintliche – Gerechtigkeit zu sorgen.


ZODIAC – DIE SPUR DES KILLERS
USA 2007. Regie: David Fincher.
Mit Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo,
Robert Downey Jr., Anthony.
Verleih: Warner. 157 Min.
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