Es wäre alles da: Die gängigsten Märchen, 94 Figuren in 75 Filmminuten. Doch die deutsch-amerikanische Animations-Komödie „Es war k’einmal im Märchenland“ schafft es, fast gänzlich ohne Witz, dafür aber mit holpriger und ausdrucksloser Animation, nicht mehr als hohles Nebenprodukt im Märchen-Animations-Franchise zu sein.
Die x-te Spin-Off-Idee diesmal: Cinderellas (Stimme: Sarah Michelle Gellar) böse Stiefmutter Frieda (Sigourney Weaver) entdeckt im Märchenland den geheimen „Happy-End-Produktionsraum“. Als sie sieht, wie ihre Geschichte ausgehen soll, macht sie sich daran, jedes einzelne Happy-End der Märchenwelt abzuschaffen. Alles, was Regisseur Paul J. Bolger aus diesem potenziellen Gag-Pool schöpft, ist eine lasche Geschichte. Weil es den Unterschied eben gibt, zwischen clever und witzig und dem Versuch von clever und witzig, bleibt „K’einmal im Märchenland“ weder noch.
ES WAR K’EINMAL IM MÄRCHENLAND
Happily N’ever After
D/USA 2007. Regie: Paul J. Bolger
Stimmen (OV): Sigourney Weaver, Sarah Michelle Gellar
Verleih: Einhorn. 75 Min.