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Ostpunk! - 09/2008

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Punkig
Von Ernst Pohn

Punk in der ehemaligen DDR war in den 1980er Jahren eine kleine, aber laute Bewegung. Bands wie „Wutanfall“, „Planlos“ oder „Betonromantik“ funktionierten als Ventile für jugendlichen Freiheitsdrang und befriedigten das Bedürfnis nach Rebellion. Anfangs noch Musikbewegung, wurden die Texte immer politischer, und am Ende landeten viele wegen staatsfeindlicher Aktivitäten hinter Gittern. Sechs ehemalige Hauptprotagonisten der Punkszene lassen im Film diese Zeit in ihrer Erinnerung Revue passieren. Die unterschiedlichen Charaktere sind längst dem Jugendalter entwachsen und haben sich mehr oder weniger in die Gesellschaft eingefügt. Doch bei allen blitzen auch in der Gegenwart die Zeichen einer rebellischen Grundhaltung auf, und wenn sie über die damalige Zeit erzählen, beginnen ihre Augen zu leuchten. Eingestreute visuelle Effekte und der wechselnde Schnitt zwischen den Protagonisten sorgen dafür, dass der Film kurzweilig bleibt. Die Musik spielt nicht jene dominante Rolle, die man vielleicht erwarten würde. „Ostpunk! too much future“ ist daher auch kein Musikfilm, sondern beschreibt sehr gut das Lebensgefühl einer gesellschaftlichen Subkultur, die unter einer repressiven Staatsmacht bestehen wollte.


Ostpunk! Too much Future
D 2007. Regie: Carsten Fiebeler, Mi-
chael Boehlke. Verl.: Topkino. 93 Min.
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