Während die heimischen „Dancing-Stars“-Teilnehmer Woche für Woche um die Gunst des Publikums tanzen, hat die Protagonistin aus „Step Up 2 the Streets“ ihren „Streetdance-Battle“ bereits hinter sich. Und auch wenn die rebellische Andie keine Jeannine Schiller ist, bekommt auch sie am eigenen Leib zu spüren, wie glatt das Tanz-Parkett für vermeintliche Außenseiter sein kann. Als Streetdancerin mit jeder Menge privater Probleme ist sie an der Tanz-Kaderschmiede der Maryland School of Arts alles andere als ein anerkannter „Dancing Star“. Doch das unvorhersehbare Absehbare tritt ein: Gemeinsam mit anderen Hüftschwung-Rebellen der Eliteschule gelingt es ihr, sich in das Herz ihrer Lehrer und des Breakdance-begeisterten Publikums zu tanzen. Dass einzige was die Aneinanderreihung perfekt choreografierter „Tanzclips“ stört, ist der Versuch, dem Fortsetzungs-Blockbuster eine kinotaugliche Handlung zu verpassen. Was als MTV-Soap über die amerikanische Streetdance-Subkultur wunderbar funktioniert hätte, ist auf der Kino-Leinwand zum Scheitern verurteilt: Weder die beeindruckenden Tanzeinlagen noch der rhythmische HipHop-Sound können über die abgedroschenen Klischees und flachen Dialoge hinwegtäuschen.
Step Up 2 The Streets
USA 2008.
Regie: Jon Chu.
Mit Briana Evigan, Robert Hoffman, Will Kemp.
Verleih: Constantin; 110 Min.