Das Horror-, das Sandalen-, das romantische Kino; Teenie- und Fantasyfilme: Sie alle sollten schon ihr Fett abkriegen; und nach Schema F funktioniert auch das jüngste Machwerk der „Scary Movie“- und „Die nackte Kanone“-Macher Craig Mazin und David Zucker: Uninspiriert wird versucht, das Superhelden-Genre zu persiflieren (überraschend spät, mischen Comicverfilmungen doch seit Jahren gut im Box-Office-Geschehen mit). Serviert wird die erprobte Rezeptur: Popkulturelles (von Facebook bis Tom Cruise und Emos), vermischt mit Vulgärem (die volle Bandbreite des Fäkalwitzes, Furz-Arien inklusive) und einem vermeintlichen Genre-Potpourri – doch in diesem Fall ist es hauptsächlich Spider-Mans Vita, die für Protagonist Dragonfly als Vorlage herhalten musste (ohne groß überhöht zu werden): „Superhero Movie“ erzählt Ricks Werdegang vom Klassen-Loser zum Superhelden: Bei einem Schulausflug erlangt er – mit etlichen Versuchstieren „in Berührung“ gekommen – übernatürliche Kräfte, mit denen der Tollpatsch jedoch nicht einwandfrei umzugehen weiß. Angestrengter Schenkelklopferklamauk. Ähnlich „Meet the Spartans“ übt sich auch „Superhero Movie“ wenigstens in Kürze …
SUPERHERO MOVIE
USA 2008. Regie: Craig Mazin.
Mit Drake Bell, Sara Paxton,
Leslie Nielsen, Pamela Anderson. Verleih: Senator. 86 Min.