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29/2008 - Die Entfesselung des Volkes (Otto Friedrich)
  #1  
Ungelesen , 18:05
Die Entfesselung des Volkes

oder: Österreich in Geiselhaft eines 87-Jährigen?


von Otto Friedrich

Wer hätte noch vor Monatsfrist gedacht, dass er, entfesselt wie in seinen erfolgreichsten Zeiten, das Land politisch auf den Kopf stellen könnte? Ob Hans Dichand, der bekanntlich seit einiger Zeit jedweden Hass gegen Brüssel schürt, geahnt hat, wie sehr ihm die Politik in die Hände spielen würde? Der neue SPÖ-Grande hat sich unter die großväterlich-fürsorglichen Fittiche des Krone-Herausgebers begeben. Daran ändert auch die jüngste Home-Story über den „privaten Faymann“ im Konkurrenzblatt Österreich nichts.

Ob unter des Landes bekanntestem Pseudonym „Cato“ oder aus den Federn seiner schreibenden Adlaten – von Hans-Peter Martin und „Prof.“ Dr. Adrian Hollaender bis zu den bekannt eindeutig rabiaten Leserbrief-Schreibern: Aus allen Rohren kampagnisiert die Kronen Zeitung.

Was sich da etwa Außenministerin Ursula Plassnik anzuhören hat, erreicht längst die Unappetlichkeit, mit denen Dichand & Co einst VP-Chef Erhard Busek, SP-Innenminister Caspar Einem oder Liberalen-Frontfrau Heide Schmidt aus ihren Ämtern mobbten.

Wie das Amen im Gebet ruft Cato „Das Recht geht vom Volk aus!“ (zuletzt in der Montags-Krone …) und gibt vor, nichts als die Verfassung hüten zu wollen. Mit der kleinen Unschärfe, dass er zwar „Volk“ schreibt, aber die Krone meint.

Kein Wunder also, dass auch das dieser Tage publizierte Eurobarometer Österreich in sachen EU-Akzeptanz inferiore Werte ausstellt. Dabei konnten die Anti-EU-Eskapaden der neuen Achse Dichand-Faymann ins aktuelle Eurobarometer noch gar nicht einfließen.

Man mag sich nicht ausmalen, was beim nächsten Halbjahres-Check über die EU-Stimmung im Lande herauskommen wird. Heike Hausensteiner, die Österreich-Berichterstatterin fürs Eurobarometer, ortet denn auch den Anti-EU-Kurs der Kronen Zeitung als eine Ursache fürs schlechte Image Europas im Lande (Seite 3 dieser Furche).

Man sollte aber dennoch die Kirche im Dorf lassen: Wie Hans Dichand und seine Mannen seit geraumer Zeit agieren, mag empörend und in der politischen Perspektive haarsträubend sein.

Aber das Land steht nicht nur unter der Knute eines zornigen Greises, sondern das extreme und extrem konstante Stimmungstief in Sachen Europa fußt auch auf vielen anderen Aspekten – nicht zuletzt auch darauf, dass es Spitzenpolitikerin um Spitzenpolitiker sehr wohl darum zu tun ist, das Wohlwollen des Krone-Patriarchen zu erlangen. Man erinnert sich: Auch die nun so geschmähte Außenministerin hatte sich in die Redaktion der Kronen Zeitung zu Hans Dichand aufgemacht.

Zum andern ist auch nicht zu leugnen, dass es Politikern aller Couleur nur allzu recht ist, unangenehme und unpopuläre Entscheidungen den Brüsseler Eurokraten umzuhängen. (Womit keineswegs gesagt ist, dass es an der EU und ihrer gegenwärtigen Verfasstheit nicht auch genug zu kritisieren gibt.)

Und schließlich sind nicht nur die impertinente Stimmungsmache der Kronen Zeitung oder grobe Fahrlässigkeiten der Politik anzuprangern: Denn wie steht es um das kritische, genauer gesagt: medienkritische Potenzial von Herrn und Frau Österreicher? Dass ein Printmedium wie die Kronen Zeitung eine derartige, weltweit unerreichte Reichweite hat, müsste ja den mündigen Bürgern längst zu denken geben. Doch wenn sogar unter den Akademikern im Lande die Krone als meistgelesene Zeitung firmiert, ist es mit dem kritischen Diskurs nicht weit her.

Um nicht missverstanden zu werden: Weder sind die Versäumnisse der Politik zu beschönigen, noch darf die Gefährlichkeit der Tiraden von Cato & Co unterschätzt werden.

Doch auch „das Volk“ – von dem laut Hans Dichand ja „das Recht“ ausgeht – darf sich nicht von einem Medium im Lande knebeln lassen.

Auch wenn es ein wenig nach frommem Wunsch klingt: Die Ent-Fesselung der Bürger aus dem Meinungskorsett der Kronen Zeitung müsste auf der Agenda der Zivilgesellschaft stehen.

Und zwar ganz, ganz weit oben.
  #2  
Ungelesen , 14:45
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Wo bleibt der mündige Bürger?

Ich las Ihren Leitartikel in der neuen Furche mit großer Zustimmung und Befriedigung. Vor allem gebe ich Ihnen in puncto medienverhalten der BürgerInnen dieses Landes recht, es ist eine - wenn auch traurige und beschämende - Tatsache, daß selbst Akademiker - die eigentlich als Elite der Gesellschaft gelten sollten - die kronenzeitung mehrheitlich lesen.
Daß ein alter Mann glaubt, er könne die Bevölkerung Österreichs nach Belieben manipulieren, noch dazu macht er sich die politischen Führer untertan, zeigt, wie wenig der mündige und kritische Bürger hierzulande überhaupt vorkommt.

Ich beschäftige mich iR meiner Diss mit der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Wenn ich über die Entwicklungen so nachdenke, so hatte hierzulande schon seit den Zeiten Josephs II. die Marktwirtschaft einen schweren Stand, deshalb läßt sich heute von etlichen Medien, aber auch von so manchen Politiker leicht und flockig polemisieren, es wird zumeist nach Regelungen gerufen, also nach staatlichen Eingriffen. meist wird unterschlagen, daß einzelne Nationalstaaten gar nicht das Pouvoir besitzen, die meist global organisierte Wirtschaft an die Leine zu nehmen. Wer etwas Gegenteiliges behauptet, lügt oder ist ein Populist, den man ebenfalls zu mißtrauen hat.

Sicher hat die EU ihre Mängel. Doch sind die Mitgliedsstaaten die "Herren der Verträge", sie können - soferne der Wille dafür vorhanden ist , die EU so gestalten, auf daß sie alle Anforderungen erfüllt. Doch ist dieser Wille überhaupt vorhanden? Da mich das Thema EU seit meiner Diplomarbeit begleitet, kann ich mit all den polemischen und absolut unqualifizierten Tiraden nichts anfangen.
Es sollte bitte allen Bürgern klar sein, daß sich in Österreich nur dann Dinge verändern, wenn von außen Druck ausgeübt wird. Dies geschieht fallweise durch die Kommission oder den EUGH. Denn die heimischen Parteien blockieren sich gegenseitig und sind dankbar, wenn ihnen die EU die Entscheidung abnimmt.

Mag. Johannes Kaiblinger
johannes.kaiblinger@aon.at
  #3  
Ungelesen , 14:50
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Zu elitär gedacht?

Lese mit Interesse Ihren Beitrag über Die Entfesselung des Volkes.
Dann denke ich mir, ist das nicht zu elitär gedacht. Ad Krone: Darin schreiben ja viele Akademiker, auch im Wirtschaftsteil beispielsweise. Und wenn 50 oder mehr Prozent Eu-kritisch sind, und die Krone – im Gegensatz zu den übrigen Medien – denen Platz oder viel Platz einräumt, dann sehe ich daran noch nichts Böses. Auch gibt es ein Manifest von sehr ehrenwerten Wissenschaftern und Wissenschafterinnen "für ein demokratisches Europa" (siehe Presse 16.Juli). Möchte damit nur sagen, das Misstrauen bei den Iren und zuvor bei den Niederländern und Franzosen ist ja nicht einfach nur ein Kommunikationsdefizit. Sie wollen ja nicht weg von der EU, aber eine andere, bessere EU. Also ist es doch gut, die EU nicht einfach nur außer Streit zu stellen und sie immer nur von oben herunter zu bauen.

Wahrscheinlich bin ich für Sie auch nur ein rabiater Leserbriefschreiber. Aber da hätte ich mehr Respekt vor denen, sie sind so wunderbar unterschiedlich und oft genug treffsicher. Eine Zeitung soll ihre Leser doch mögen. Diese Unterscheidung zwischen hochgebildeten und einfachen Leuten (die den hochgebildeten sehr wohl zuhören) finde ich, wie gesagt, etwas elitär.

Karl Brunner
Klagenfurt
kbrunner100@gmx.at
  #4  
Ungelesen , 14:55
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Ist die Entfesselung des Volkes gegen eine allzu starke Tradition möglich?

Nun, werter Herr Friedrich, die Entfesselung des Volkes durch die Zivilgesellschaft ist tatsächlich ein frommer Wunsch. Ein derartiger Aufbruch wäre über eine tatsächliche Notsituation vielleicht möglich, aber selbst in einer solchen fürchte ich, dass wir Österreicher dazu einen „Führer“ brauchen. Es bietet sichzur Führung des sogenannten „kleinen Mannes“ - ich selbst messe übrigens auch „nur“ 1,78 m - schon einiges an. Jedenfalls werden Stimmenzuwächse für Parteien und Personen vorausgesagt, die wieder einmal uraltes, gar übel riechendes, Zeug in neuen Gewändern offerieren.
Nach dem Kaiser und dem Führer hat sich in Österreich über die Proporzbesetzungen bzw. den Proporz als Grundhaltung, in den Ländern und im Bund eine sehr breite Funktionärsschicht durch die Parteien selbst, sowie über Kammern und Gewerkschaften herausgebildet. Mehr als ein Jahrzehntkonnten wir uns auf einen „Sonnenkönig“ verlassen, der uns mit sonorer Stimme ein Gefühl der Sicherheit vermittelte, dieses so angenehme Gefühl wurde durch Ausschüttung vieler Wohltaten aus den jeweiligen Budgets gestützt und bestätigt. Wir Bürgerinnen und Bürger mussten uns ausschließlich um unsere sehr persönlichen Angelegenheit sorgen, in den öffentlichen Angelegenheiten wurden wir von „professionellen“ Funktionären umsorgt. Das „System der Umsorgung“ funktionierte in der kleinen 84.000 km² - Welt zu unserer aller Zufriedenheit, sieht man von den Alltagsklagen ab, die bei uns „ganz einfach dazu gehören um dazuzugehören“. Das böse Erwachen wurde eingeläutet durch den Beitritt zur Europäischen Union, zu dem wir angeblich durch einen sogenannten „Ederer-1000er“ und durch das Versprechen ohne Grenzaufenthalte reisen zu dürfen, „verführt wurden“.

Nun aber stellen wir fest, nicht nur wir dürfen reisen, sondern auch unsere Nachbarn und nicht nur diese. Der Wegfall des längst dahinrostenden „Eisernen Vorhangs“ (Nur wenige – wie z.B. Dr. Busek - haben den Rost gesehen?)hat uns von einer politischen Rand- bzw. Pufferlage in die Mitte eines völlig neuen Europas – also eine völlig neue geopolitische Situation - gebracht. Dass die Globalisierung durch die immer schneller werdenden Verkehrs- und Kommunikationsmittel mit den neuen Informationstechnologien einen gewaltigen Schub erhielt, der auch einen Schubumkehr in der wirtschaftlichen Entwicklung von den Industrie- zu den Schwellenländern ausgelöst hat, haben offensichtlich im vollen Umfang die Wirtschaftskapitäne rechtzeitig erkannt, verstanden und mit ihren Mitteln auch nutzen können. Wenn nun auch Chinesen, Inder und viele andere Menschen auf dieser Welt darangehen ähnlich viele Rohstoffe zu verbrauchen wie wir es schon die längste Zeit tun, dann ist dies natürlich eine „riesige Schweinerei die es zu verhindern gilt“. Allerdings. Werden das die vielen Funktionäre in den Parteien, den Kammern….. auch können? Meine Annahme: Sie werden es nicht können, nicht einmal mit Hilfe der Kronenzeitung, diese hat zwar die weltweit größte Verbreitung, dies gilt allerdings nur für deren Verbreitungsdichte in Österreich.

Es gibt allerdings Szenarien die Anlass zur Hoffnung geben. Ich vermute, wir werden ein wenig teilen müssen (Papst Johannes Paul II: „Arbeiten an der Werkbank Gottes“) und durch die Verteuerung der Rohstoffe vielleicht doch wieder reparieren lernen, was möglicherweise mehr Arbeitsplätze in den KFZ-Werkstätten bringt als die automatisierte computergesteuerte Produktion von Neuwagen für den Wechsel vom „Alt“auto zum „nagelneuen“ PKW im Fünf- oder gar Zweijahresrhythmus.Dazu braucht es jedoch eine Entlastung des Produktionsfaktors Arbeit von Sozialkosten in Richtung des sehr sprunghaft bzw. übermütig gewordenem Produktionsfaktors Kapital, da die Manöveriermöglichkeit beim Produktionsfaktor Natur bzw. Rohstoff nun einmal sehr begrenzt ist. Vielleicht kann sich dann auch einmal der ärmste aller Kontinente – Afrika – erholen, sollten die waffenstrotzenden Kriegstreiber des uralten und des neuen Kontinents, die allesamt im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sitzen, endlich die Ausbeutung der ärmsten der Armen um deren Rohstoffe beenden.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Burgenland
Johann Wutzlhofer Forchtenstein, Bgld.
BS-Lehrer für Politische Bildung BWU
johann.wutzlhofer@lehrer-bgld.at
  #5  
Ungelesen , 15:02
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Über antieuropäische Stimmung besorgt

Als überzeugter Europäer und Vorsitzender einer Föderation, der derzeit 47 Vereinigungen in 27 europäischen Staaten angehören, der also die überwiegend positiven Seiten einer internationalen Zusammenarbeit aus der Praxis kennt, bin ich über die allen Fakten hohnsprechende antieuropäische Stimmung in unserem Land zutiefst besorgt. Nationale Isolation birgt die Gefahr der vermehrten Beeinflussung durch international organisierte antidemokratische und gegen die europäischen Werte gerichtete Bestrebungen in sich. Aus meiner Praxis weiß ich nur zu gut, wie leicht auch ansonsten intelligente Menschen sich von unseriösen Lockangeboten verleiten und fesseln lassen. Herrn Dr. Friedrich und der Furche sei Dank, dass sie der unverantwortlichen Agitation verschiedener Kreise – der „Kronenzeitung“ wie auch zum Beispiel der "Werkstatt Frieden & Solidarität“, http://www.werkstatt.or.at * - so entschieden entgegentreten.

Friedrich Griess
f.griess@griess.st1.at
Europäische Föderation der Zentren für Forschung und Information über das Sektenwesen
http://fecris.org
  #6  
Ungelesen , 14:32
Ernst Heim Ernst Heim ist gerade online
 
Registriert seit: 28.05.2008
Beiträge: 5
Selbst ist der Mann / die Frau

Zitat:
Wo bleibt der mündige Bürger ?
Stellen Sie sich vor, es gibt den mündigen Bürger wirklich. Da könnte die sogenannte Obrigkeit überflüssig werden, weil der mündige Bürger seine Angelegenheiten selbst erledigt.

Zitat:
... Da hört er eines Engels Stimme:
"Gott mag nicht, daß man rasch ergrimme.
Selbst ist der Mann! Sei rührig, rege!
Wo liegt das Hindernis im Wege? ...
Selbst ist der Mann / die Frau

Um den Bürger zur Mündigkeit zu erziehen, braucht es mündige Meister. Und wo sind die zu finden ?

Literaturhinweis: Karlfried Graf Dürckheim / Der Ruf nach dem Meister

Geändert von Ernst Heim ( um 18:30 Uhr).
  #7  
Ungelesen , 16:06
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SPÖ-Schwenk wie Reichsbrückeneinsturz

Seit längerer Zeit beobachte ich – mit großer Sorge – die Umwandlung unseres Landes von einer Demokratie in eine Mediokratie, wenn man den großen Einfluss der Medien, vor allem von Herrn Dichand mit seiner „Kronen Zeitung“ betrachtet.
Der Schwenk der SPÖ weg von Europa via dieses Medium war für mich ein ähnlicher Schock, wie der Einsturz der Reichsbrücke vor vielen Jahren. Ich kannte Werner Faymann nur in seiner Rolle als Regierungskoordinator als verbindlichen, freundlichen Mann, der gut mit seinem ÖVP-Kollegen konnte. Endlich werden sie aufhören zu streiten, freute ich mich. Sollte jetzt hier ein Wolf seinen Schafspelz abgeworfen haben, jetzt da er an der Macht ist??? Gusenbauer alleine hätte diesen Schwenk nie gemacht.
Ich bin „Europäerin“ seit Mitte der 50er Jahre – nachdem ich eine Biographie von Coudenhove-Kalergi gelesen hatte. Das ist die Lösung, dachte ich. Keine Kriege mehr zwischen den vielen Kleinstaaten! Und Österreich mit dabei! Damals gab es noch einige Politiker, denen Österreich ein Anliegen war. Die große Not der Nachkriegszeit hat auch zu einer gewissen Solidarität der Menschen untereinander geführt. Damals hat man zumindest versucht die Probleme der Menschen im Land zu lösen und nicht sofort nach einer Wahl geschaut, wie man sich selbst am besten positionieren kann.
Was mich auch immer wieder überrascht, ist die Tatsache, dass Positives bzw. Lösungsvorschläge, die vernünftig wären, oft nur in einem Nebensatz vorkommen und offensichtlich nicht verständlich gemacht werden können.
Armes Österreich! Armes Europa! Quo vadis? Es ist zum Weinen!
Charlotte Rojnik
1170 Wien, Andergasse 33a
ch.rojnik@aon.at

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  04:48:51 07.18.2005