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Jesus Christus Sohn Gottes
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Ungelesen , 05:01
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Da schreibt Reza Aslan, ein muslimischer Religionssoziologe mit evangelikalischem Einschlag ein Buch über Jesus als politischen Revolutionär und „Amerika“ regt sich (angeblich) auf, wenn man Rabbiner Homolka glauben darf. (Die Furche 14.8.13)
Offensichtlich hat Aslan alle Quellen verwendet mit Ausnahme des Neuen Testaments. Wenn man auch nur einen Grundgedanken aus diesem herauslesen kann, so sicher, daß Jesus nicht für ein Streben nach weltlicher Macht vom Hohen Rat der Juden den Römern übergeben und gekreuzigt wurde. Wieso sollten über 2000 Jahre lang Menschen ihr Leben nach einem politischen Revolutionär ausrichten oder sich für ihn hinrichten lassen? Das erscheint doch eher unlogisch und absurd.
Nein, der Stein des Anstoßes war der Anspruch Jesu, Sohn Gottes zu sein. Das war und ist für gläubige Juden Blasphemie. Sie glauben nicht an die „Erfüllung der Schrift“ durch Jesus Christus, nämlich, daß er die Verheißungen des „Alten“ Testaments verwirklicht hat und der Messias ist. Das aber ist das Wesen des Christentums. Was Juden von Katholiken trotz (oder gerade wegen) der gemeinsamen Wurzeln trennt: jene erwarten die Ankunft des Messias, diese seine Wiederkunft.

Dr. Christian Prosl, Bot. i. R.

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