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Zinsverbot - warum wohl steht das schon im AT?
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Ungelesen , 09:25
Johannes Fechner Johannes Fechner ist gerade online
 
Registriert seit: 14.10.2013
Beiträge: 1
Um das Finanzsystem zu retten, werden Zug um Zug immer größere Opfer
verlangt. Jetzt geht es an den Wohlfahrtsstaat. So hat der Niederländische
König vergangene Woche vom Ende des Wohlfahrtsstaates gesprochen.

Diverse Wahlzuckerln nach dem Gießkannenprinzip waren auch in Österreich sicher
unsinnig, aber insgesamt haben uns die Sozialleistungen sozialen Frieden
gebracht. Das grundliegende Problem ist ja nicht, dass wir uns
Sozialleistungen nicht mehr leisten könnten, sondern dass die Umverteilung
zu den Vermögenden gigantische Ausmaße erreicht hat.

Um die Zinsen für die Staatsschulden zu begleichen muss JEDER Staatsbürger
umgerechnet jährlich ca. 1.100 € p.a aufbringen, für die Gesamtverschuldung
inkl. Privat- und Firmenkredite sind das ca. 5000 € p.a. Ein erwerbstätiger
Österreicher muss daher im Schnitt für 10.000 € Zinsen aufkommen! DAHER
brauchen wir Wirtschaftswachstum, daher wird von uns immer mehr Leistung
gefordert und die Umwelt zerstört!

Auf der anderen Seite kassiert aber jemand diese Zinsen (nicht unbedingt immer nur die Fleißigsten). Deshalb brauchen wir so etwas wie eine Reichensteuer, aber nicht nur 0,5 Prozent ab 500.000 sondern mindestens das Zehnfache. Das Zins- und Finanzsystem, nicht der Wohlfahrtsstaat ist das Problem!

„Falls du (einem aus) meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst, dann
sei gegen ihn nicht wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen“
(Ex 22,24 ELB).

Es wäre höchst an der Zeit die Diskussion auf diese Frage zu lenken!

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