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Der Islam und das ungute Gefühl
  #1  
Ungelesen , 21:03
wienwest wienwest ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2009
Beiträge: 1
Ich weiß, dass es eine Passage im Koran gibt, die definitiv besagt, das alle nicht-Muslime in die Hölle gehen werden.
Sicher gibt es einige gläubige Muslime die eine solche Passage ignorieren, aber wenn ich mir die offiziellen Statements vieler Muslime ansehe, vorallem die Konvertiten, so legen diese klar da, dass sie das genauso verstanden haben;

Ich bin ein sehr offener Mensch, aber diese Einstellung beschäftigt mich immer mehr in letzter Zeit. Ich halte das für gefährlich.

Ich würde gerne die Meinung anderer Leser zum Thema hören

mfg
  #2  
Ungelesen , 22:40
Musikant Musikant ist offline
 
Registriert seit: 18.04.2009
Beiträge: 43
Auch ich halte viele Passagen des Koran für potentiell gefährlich; nicht nur die von Ihnen erwähnte Textstelle, sondern beispielsweise auch das Verbot, sich Juden und Christen zu Freunden zu machen.
Wir müssen aber ehrlich einbekennen, dass auch unsere Bibel Passagen enthält, die potentiell gefährlich sind, vor allem im Alten Testament.
Auf welche Weise diese alten Texte unser Leben prägen, das liegt also an uns Menschen, am Niveau unserer ethischen Entwicklung.
Es ist daher hoch an der Zeit, den Dialog mit unseren muslimischen MitbürgerInnen intensiv zu führen, sie ausdrücklich dazu einzuladen, sie einzubeziehen in die Tradition des Disputs, welcher die geistige Weiterentwicklung, die ihrige, aber auch die unsrige ermöglicht und fördert.
Ich habe die Diskussion um die Islamlehrer in diesem Sinn für sehr fruchtbar gehalten - einerseits weil sie unsere muslimischen MitbürgerInnen in die staatsbürgerliche Pflicht genommen hat, andererseits aber auch, weil sie uns mit konkreten griffigen Zahlen die Angst vor dem Unwägbaren des Fremden genommen hat. Und überdies hat es Muslime ermutigt, sich politisch einzubringen. Man konnte beispielsweise Stellungnahmen zur Finanzkrise aus muslimischer Sicht lesen, die uns als Korrektiv guttun: der Koran verbietet weitgehend das Zinsennehmen. Nicht, dass ich eine solch radikale Position für gut und realistisch halte, aber mit dem Vorhandensein einer solchen Stimme im politischen Diskurs kann jedenfalls ich hoffnungsvoller in die Zukunft blicken.

Elisabeth Ertl
  #3  
Ungelesen , 18:26
carlo carlo ist gerade online
 
Registriert seit: 11.12.2007
Beiträge: 12
Koran-Auslegung

Hier kann ich Frau Ertl nur beipflichten , man kann immer einzelne Passagen aus dem Koran und genauso aus der Bibel aus dem Zusammenhang reißen und dann als Grundaussage hinstellen. Das tun besonders Fundamentalisten gerne, die damit andere Menschen einschüchtern oder wenigstens beeindrucken möchten. Im schlimmsten Fall werden solcherart " hergestellte Glaubenssätze" dazu benutzt, Kriege und Morde zu rechtfertigen.
Wie die Bibel ist auch der Koran ein Buch, das Leitlinien für ein harmonisches Zusammenleben der Menschen darstellt, allerdings aus der Sicht der Zeit, in der sie verfasst worden sind. Und genau wie die Bibel unterliegt auch der Koran einem Prozess der Auslegung und Anpassung an die jeweils herrschenden Anforderungen der Zeit. Dabei ist natürlich zu beachten, daß die Grundaussage erhalten bleibt. Es hat im Laufe der Jahrhunderte nicht nur viele Reformer im Islam gegeben , es gibt auch innerhalb des Islam eine Reihe verschiedener Richtungen ( z.B. Sunniten und Schiiten u.a.m.) die sich z.T. auch heute noch entschieden bekämpfen, ähnlich den Katholiken und Protestanten in Irland, die sich ja auch beide Christen nennen.
Glaubenskriege hat es schon immer gegeben und wird es vermutlich auch immer geben,
denn immer gibt es Menschen, die versuchen, mittels des Glaubens Macht über andere ausüben zu können. Einfach ausgedrückt kann man sagen : Fanatismus ist immer schlecht, egal, in welche Richtung er geht !
Karl Reiter
St. Kathrein/Off.
  #4  
Ungelesen , 22:23
christianjosef christianjosef ist gerade online
 
Registriert seit: 13.07.2009
Beiträge: 7
KORAN und BIBEL

Es ist unbestreitbar, daß sich auch in der Bibel aussagen finden, die hier und heute nicht lebbar und als unmenschlich zurückzuweisen sind.
Unsere Gesellschaft ist nunmal nicht die antike Gesellschaft des vorderen Orients.
Das Problem mit vielen (nicht allen) Muslimen ist allerdings, daß sie aus Koranstellen ein gottgegebenes Recht zu Gewalt und Unterdrückung ableiten, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.
Bleibt nur zu hoffen, daß sich in islamischen Gesellschaften die "Tauben" gegen die "Hardliner" dursetzen werden.
  #5  
Ungelesen , 16:20
christianjosef christianjosef ist gerade online
 
Registriert seit: 13.07.2009
Beiträge: 7
keine Angst vor dem Islam ...

Ich finde es etwas bedenklich, wenn die "Furche" einerseits zu den gerade aktuellen Verfahren gegen die "Sauerland-Gruppe" keinerlei Kommentar abgibt, dafür in unkritischer, unreflektierter Weise islamische Vertreter zu Wort kommen lässt.
Die Verharmlosung einer Bedrohung lässt sie nicht verschwinden...
Es steigt ein wenig der Verdacht der Realitätsverweigerung auf.
Die Darstellung des Islam und seiner Herausforderung an unsere Gesellschaft (um das Wort Bedrohung zu vermeiden) als intelektuelle Übung für die Menschen unseres Landes wird kein Problem lösen.
Der ignorieren und kleinreden von Problemen führt eher zu rechten Wahlerfolgen.

Christian Exenberger
  #6  
Ungelesen , 13:18
franz franz ist offline
 
Registriert seit: 12.10.2007
Beiträge: 4
Islam

Einforderung eines Vertrags als Basis zum Dialog der Kulturen

Probleme bei der Integration sollten ehrlich angesprochen und gelöst werden.
Der Islam ist auf Grund seiner Statuten nicht nur eine Religion, sondern Staatsform, umfassende Lebensführung und Gesetzgeber.
Die wenigsten wissen, dass für Moslems nicht die UN-Menschenrechtsdeklaration von 1948 gilt, sondern die Kairoer-Menschenrechtsdeklaration von 1990, bzw. die arabische Charta der Menschenrechte, d.h. die Scharia. Dabei bedeutet Religionsfreiheit nicht nach westlicher Vorstellung von Menschenrechten die religiöse Anschauung frei zu wählen, sondern die uneingeschränkte Entwicklungsmöglichkeit des Islams. Es gibt in keinem einzigen islamischen Staat Minderheitenrechte, die eingehalten werden.
Christentum gilt im Islam als minderwertige Religion. Christentum ist aber im eigentlichen Sinn keine Religion, sondern das Empfangen des göttlichen Lebens durch Jesus Christus, das höchste Qualität hat und ewig dauert.
Aus Gründen der „Political- Correctnes“ wird in westlichen Medien konsequent verschwiegen, dass es weltweit jährlich etwa 100.000 christliche Märtyrer gibt, die wegen ihres Glaubens an Jesus Christus vorwiegend in islamischen Staaten ermordet werden. ( Siehe Idea Dokumentation)
Aussagen im Koran sind so widersprüchlich, dass von Taliban, Hisbollah, Al-Kaida bis hin zum von Christentum beeinflussten Euro-Islam alles als rechtmäßige Auslegung des Korans gilt.

Daher muss mit Nachdruck eine schriftliche Offenlegung des islamischen Glaubensbekenntnisses in einer Art „Konkordat“ eingefordert werden.

TAKKIYA (vortäuschen, lügen) ist im Koran zum Vorteil des Islams erlaubt, und ist das größte Problem beim Dialog mit Moslems, islamischen Institutionen und Staaten. Es wurde auch noch nie überprüft, ob die Aussagen des Korans und Hadite zum Umgang mit Frauen, Kindern, Andersgläubigen, Loyalität zum Gastland (Sure4.89) Abfall vom Glauben (Sure 5.33) den Staatsgesetzen entsprechen, wie es in Österreich im Islamgesetz von 1912 gefordert wird.
Es muss schriftlich und konkret festgestellt werden, ob Polygamie, Pädophilie (Hadite 806) Gewalt gegen Frauen (Hadite 816, 817, Sure 4.15, 4.34), Aufrufe zur Ermordung von Ungläubigen, Götzendienern und Polytheisten (=Synonym für Christen), Sure 9.29, 9.41, 9.5, Sure 2.191, Sure 47.4 noch Gültigkeit haben.

Jeder sollte persönlich diese Aussagen im Koran und Hadite lesen und sie mit den Aussagen Jesu Christi in der Bibel zu gleichen Themen vergleichen.

Der dreistufige Djihad, wie ihn Mohammed im Koran niedergeschrieben und dann vorgelebt hat, wird seit über 1000 Jahren weltweit erfolgreich praktiziert. Zuerst bereiten die liebenswürdigen und toleranten Moslems das Feld vor. Dann beginnt die logistische Vorbereitung des Kampfes, und wenn Aussicht auf Erfolg besteht wird zugeschlagen.
(Mark A. Gabriel, Prof. an der Al- Azhar Universität in Kairo, Islam und Terrorismus)

Wegschauen, verdrängen und Kritik an den Missständen des Islams, wie es von der EU Agentur für Grundrechte gefordert wird, als Islamophobie zu verfolgen, ist der falsche Weg und dient weder den Moslems noch der einheimischen Bevölkerung.

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  08:38:13 07.18.2005