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01/2008 - Gut gepflegt?
  #1  
Ungelesen , 12:24
Gut gepflegt?

Mit Anfang des neuen Jahres ist die Amnestie für illegale Pfleger ausgelaufen. Ob sich das neue Gesetz zur 24-Stunden-Betreuung bewährt oder – wie viele vermuten – scheitert, wird sich nun zeigen. Klar ist: Das Gesetz ist nur ein Teilchen im gesamten Pflegepuzzle.

Irgendjemand muss es ja tun …

„Ungelöstes Dilemma“

Mutter kann nicht mehr alleine bleiben

Wo Senioren Kenianisch essen

„Kein verordnetes Miteinander“
  #2  
Ungelesen , 09:29
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Wo bleibt die Sichtweise der professionellen Pflege?

An der Diskussion stört mich, dass die Situation und die Sichtweisen von professionell Pflegenden ausgeblendet werden. Auf prekäre Arbeitsverhältnisse in anderen Branchen zu verweisen, kann nicht als Entschuldigung für deren Duldung gelten! Man kann meiner Meinung nach nicht die Qualität der Versorgung heben, ohne die Arbeits- und Lohnbedingungen für Pflegende zu verbessern. 14-tägige Anwesenheit ist für mich eine Form der modernen Sklavenhaltung – und unter solchen Bedingungen zu arbeiten, passt nicht zum Ziel einer qualitativ hochstehenden Versorgung. Da aber jegliche Verbesserung eine Aufstockung von Personal bedeuten würde und diese viel Geld kostet, bleibt dieses Thema unangetastet. Auf diese Weise wird es auch weiterhin schwierig sein, Menschen für diesen Beruf zu motivieren. Eine Aufwertung des Berufsbildes z. B. durch eine fünfjährige Krankenpflegeausbildung mit Matura wird seit vielen Jahren diskutiert, aber nicht umgesetzt. Das hat jetzt nicht direkt etwas mit 24-Stunden-Pflege zu tun, knüpft aber an die generelle Problematik im Pflegeberuf an.

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  15:03:36 07.14.2005