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Zeit und Ewigkeit
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Ungelesen , 11:20
Georg Weiss Georg Weiss ist gerade online
 
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Betrifft: Der ewige Gott und die menschliche Zeit (Nr. 1, 7. 1. 2010, S. 24)

Zeit und Ewigkeit

Hast je zum Himmel aufgeblickt,
gefragt, wo Ewigkeit wohl liegt?
Hast hier was Ewiges geseh’n?
Ich sah nur Uhrenzeiger geh’n.

Was ist denn die Essenz von „Zeit“?
Änderung und Vergänglichkeit:
Wie’s jetzt grad ist, ist’s schon nicht mehr;
vergangen, ohne Wiederkehr.

Gäb’s keine Zeit, gäb’s keinen Brand,
die Well’ verlief sich nicht im Sand,
der Wind könnt’ keine Wolken jagen,
es könnte auch dein Herz nicht schlagen.

Was soll denn dann sein „Ewigkeit“?
Das Gegenteil von Vergänglichkeit.
Was ewig ist, kennt keine Zeit,
sonst würd’ es ja Vergangenheit!

Wie ist das Leben denn gemacht?
Sieh an das Kind, wie’s weint, wie’s lacht,
wie’s schaut und staunt, wie’s spricht und singt,
wie’s spielt, wie’s läuft und munter springt:

Die Zeit gibt uns die Möglichkeit
zu uns’rer ganzen Regsamkeit
und Zukunft schenkt der Zeiten Lauf,
bis dieses Sein einmal hört auf!

Auch wenn am End’ der Tod dasteht,
nur in der Zeit zu leben geht:
Das ist doch auch Essenz von „Leben“;
wie kann’s dann „ewiges Leben“ geben?

Jurij Beljak (alias Georg Weiss)

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  15:39:45 07.19.2005