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offene Herzen, auch der Religiösen
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Alt 02.03.2014, 11:58
Erich Josef Lux Erich Josef Lux ist offline
 
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Beiträge: 1
Dafür schätze ich die Furche - mutig quere Glaubensfragen zu stellen wie Ina Praetorius oder sensible Themen des Glaubens so offen und vielseitig zu betrachten wie im Gespräch über Blasphemie. Auch wenn ich Fr. Praetorius' Gedankensprung nicht folgen kann. Ja, sicherlich hat für ganz viele Menschen ihr Lebensglück sehr wenig mit Wirtschaftswachstum oder dem BIP zu tun. (Wann wird das auch die Politik begreifen?) Umsomehr, als das BIP wie jede Unternehmensbilanz nicht danach fragt, woher das erwirtschaftete Geld kommt, wie ethisch und nachhaltig seine Quellen sind. Nun, aber deswegen stimmen wir (die Schweizer) für Abschottung? Abschottung oder Abgrenzung ist kein Wert, der unsere Herzen und damit uns als Menschen glücklich macht, nicht in dieser Welt und noch weniger in der jenseitigen. Gerade Theologen könnten die Qualitäten des Herzens beachten - sollten sie, finde ich.
Oder Mirko Kolundzic. Kritische Kunstereignisse würden die Gefühle einer schweigenden Mehrheit verletzen, die Liebe zu Gott und den Nächsten sei die oberste Prämisse. Nun mag Hr. Kolundzic nicht einmal den Namen einer russichen Band in den Mund nehmen. Kann er da aufrechten Herzens behaupten, auch jene Menschen zu lieben, die hinter dem Namen dieser Band stehen? Oder, vielleicht verletzt es auch die Gefühle jener "Gottlosen" aus "säkulatistischen Bewegungen", wenn Religion eine Wahrheit als die einzige und ihren Weg als den einzigen zu Gott führenden bezeichnet, sie selbst demnach also auf dem Holzweg sind?
Ich denke, genau hier setzt unsere Aufgabe als Menschen an - ein offenes, liebendes Herz zu haben für Alle, und gerade für Jene, deren Weg wir (noch) nicht verstehen können.

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