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Christentum und Achtsamkeit
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Ungelesen , 12:58
Alexandra Kleinheinz Alexandra Kleinheinz ist offline
 
Registriert seit: 02.06.2013
Beiträge: 3
In der Ausgabe vom 12. Sep. 2013 hat Otto Friedrich den Begriff Achtsamkeit aus der Sicht des Christentums ausgezeichnet geschildert. Da wurde die Spiritualität des Ignatius von Loyola erwähnt. Damit man die liebende Aufmerksamkeit von der "Modeerscheinung" unterscheiden kann, hilft die Abendbesinnung nach Ignatius von Loyola. Es hilft, das eigene Leben aufmerksam anzuschauen, um Gott in allem zu suchen und zu finden. 15 Minuten genügen um:
* sich in Gottes Gegenwart einzufinden, indem ich mich selbst wahrnehme, mit allem, was mich jetzt bewegt;
* um das Licht Gottes zu bitten, damit man die eigene Wahrheit in sich findet;
* die Wirklichkeit des Tages Revue passieren zu lassen und anzuschauen;
* für die Freuden zu danken und alle Wunden und Betroffenheit Gott anzuvertrauen;
* um Kraft und Entschiedenheit für den kommenden Tag zu bitten.
Bernhard von Clairvaux (1090-1153) schreibt in einem Brief an seinen früheren Mönch, Papst Eugen III. auch von der Aufmerksamkeit: "Sei für alle anderen, auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen …" (Zitat aus: Gotteserfahrung und Weg in die Welt. Herausgegeben von Bernardin Schellenberger, Otto Walter Verlag). Burnout war also schon vor 1000 Jahren ein Thema.

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