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Kirche in der Krise?
  #1  
Ungelesen , 16:39
Markus Pieber Markus Pieber ist gerade online
 
Registriert seit: 13.02.2008
Beiträge: 5
Es ist erstaunlich, dass Ihre Zeitung immer wieder Universitätsprofessoren als theologische Plattform dient, welche mangels akademischer Begabung sich erdreisten, den Papst zu schulmeistern, anstatt sich in Demut um einen eigenen theologischen Ansatz zu mühen, welcher dem des einstigen Theologieprofessors Joseph Ratzinger ebenbürtig ist.
Wochenlang wiederkäuen sie die mit deren Schützenhilfe das leidige Thema Papst-Piusbruderschaft-Juden. Ja, selbst am Gründonnerstag, dem Eintrittsportal in das Osterfest, blieb mir Ihr pseudobeleidigtes Geunke nicht erspart. Sind Ihre Journalisten derart einfältig oder verblendet, dass sie nicht gewillt sind, andere Aspekte in die mittlerweile anödende Diskussion einzubringen? Der selbstgefällige Beitrag von Michael Bünker in der ebengenannten Ausgabe hilft Ihnen auch nicht aus Ihrer kirchenpolitischen Borniertheit.
Meiner Ansicht nach scheint die FURCHE in der Krise, aber sicher nicht die Kirche.
  #2  
Ungelesen , 08:55
carlo carlo ist gerade online
 
Registriert seit: 11.12.2007
Beiträge: 12
Froh, dass es die FURCHE gibt

Ganz entschieden entgegen der Meinung von Herrn Pieber bin ich nicht der Ansicht, dass die FURCHE in der Krise sei. Der hier praktizierte freie und fundierte Journalismus zusammen mit den Glossen und Kommentaren von Mitgliedern anderer Kirchen und Glaubensgemeinschaften erlaubt dem FURCHE-Leser, sich selbst ein Bild zu machen von Kirche und Welt.
Dass sich Universitätsprofessoren erdreisten, eine eigene Meinung zu haben und diese dann auch noch in der FURCHE publizieren, sollte nach meinem Demokratieverständnis eigentlich niemanden aufregen.
Wenn Herr Pieber der Meinung ist, dass die katholische Kirche und mit ihr der ehemalige „Panzerkardinal“ Dr. Ratzinger und jetzige Papst Benedikt XVI. allein im Besitz der allumfassenden Wahrheit sei, dann muss ich sagen: Hier irrt der Kandidat!
Die katholische Kirche wird, so wie jede andere Kirche oder Glaubensgemeinschaft auch, von Menschen geführt, und Menschen machen Fehler! Daran ist im Grunde nichts Verwerfliches, nur wenn so getan wird, als sei das nicht wahr und jede Kritik am Papst und seinen Mitarbeitern sei verboten, dann riecht das verdammt nach Sektiererei und das sollte nicht sein!
Ich selbst bin – obwohl keiner Glaubensgemeinschaft angehörig – ein gläubiger Mensch. Ich glaube an den einen Gott, der auf unserer Erde soviele Namen hat. Ich glaube allerdings nicht an die sog. „heilige, katholische Kirche“, dazu sind meine persönlichen Erfahrungen mit dieser Institution zu negativ, aber das ist eine andere Geschichte.
Sollte Herrn Pieber also die Lektüre der FURCHE sauer aufstoßen, dann soll er eben das „Sonntagsblatt“ lesen oder sonst ein kircheninternes Medium. Die FURCHE dermaßen unqualifiziert zu kritisieren, zeugt nicht von hoher Toleranz gegenüber Andersdenkenden.
Seien wir froh, dass es die FURCHE gibt. Auch mir gefällt nicht jeder Artikel, nicht jeder Beitrag, dennoch erlaubt gerade das breite Meinungsspektrum in dieser Zeitung zusammen mit gutem Journalismus, die eigene Position immer wieder zu hinterfragen und evtl. neu zu definieren.
Ing. Karl B. Reiter
St. Kathrein/Off.
  #3  
Ungelesen , 21:07
wienwest wienwest ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2009
Beiträge: 1
Ich muss meinem Vorposter recht geben; Sich in der eigenen Position einigeln und alle die anderer Meinung sind kollektiv als ahnunglose Lästermäuler ohne Legitimation zur Kritik darzustellen ist keine Ausgangsposition für eine vitale Gemeinschaft, die fähig wäre auf die Entwicklungen unserer Zeit zu reagieren und eine bessere Alternative zu schaffen

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  11:18:44 07.20.2005