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21/2011 - Die Kinder der Empörung (Oliver Tanzer)
  #1  
Ungelesen , 11:03
l Die Kinder der Empörung

Europas Staaten sind dabei, eine ganze Generation zu verlieren. Die Proteste von arbeitslosen Jugendlichen in Spanien und Griechenland sind nur die Spitze eines Eisbergs, der das ökonomische Gefüge der Gesellschaft zerstören könnte.

Von Oliver Tanzer

Die Jugend Spaniens, Griechenlands und Frankreichs steht dieser Tage auf. Sie manifestiert sich zu Zehntausenden gegen ihre Regierungen, gegen den Finanzkapitalismus, gegen den Sozialabbau in der Krise, für globale Gerechtigkeit. „Empört Euch!“, eine knapp 18 Seiten umfassende Schrift des französischen Intellektuellen Stéphane Hessel, ist das Manifest, das sie auf der „Puerta del Sol“ in Madrid und in den Straßen Athens hochhalten. „Demokratie“ steht auf ihren Spruchbändern – wie vor wenigen Wochen in Kairo. Das ist natürlich eine pathetische Übertreibung. Niemand würde auf die Idee kommen, in Spanien ein brutales Regime und in José Luis Zapatero einen Diktator zu vermuten. Aber diese Sublimierung persönlicher Dramen zu einem ethischen Kampf gegen das Böse in den Palästen lässt die Dramatik der Lage erkennen. Europas Politik ist dabei, eine ganze Generation zu verlieren.

Hinter der Fassade

Das Besorgniserregende dabei ist: Was da an Verzweiflung über spanische und griechische Straßen schwappt, kennt keine politische Ausrichtung mehr: Es ist gleichgültig, ob in einem Land Sozialisten oder Konservative regieren – und welche Verdienste sie sich dabei erwerben. Jede Reform verblasst vor dem Wunsch, endlich eine Perspektive für die eigene beschäftigungslose Existenz zu bekommen – egal durch wen.
Verständlich ist das: Bei 44,6 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und 39 Prozent in Griechenland greift man nach den erstbesten gesellschaftlichen Gegenentwürfen. Diese aber haben mehr mit Zorn zu tun als mit stilvoller Empörung. Um das festzustellen, braucht man gar nicht nach dem Süden zu schielen. Wer Platz 1 der FPÖ in aktuellen Umfragen deutet, landet schnell bei ziellos enttäuschten Wählern.
Die Strömung zum Zorn wird sich wohl auch in naher Zukunft nicht eindämmen lassen. Das hat politische – vor allem aber wirtschaftliche Gründe: Kaum eine europäische Nation kann ihren Jugendlichen ein Leben in gesicherter ertragreicher Arbeit und damit in sozialer Würde garantieren. Einige, wie Österreich, schaffen es nur besser, das Drama nicht in Zahlen zu gießen, das sich in der Realität abspielt. Etwa jenes der Tausenden Studienabgänger, die von einem schlecht bezahlten Volontariat zum nächsten und von da ins lebenslange Prekariat gondeln. Wen soll der arbeitende Nachwuchs bei sinkenden Reallöhnen erhalten, wenn er für sich selbst nicht genug hat?
Wenn der Vertrag zwischen Politik und Gesellschaft, zwischen Jung und Alt, Arm und Reich bricht, dann steht unversehens das große Ganze in Gefahr. Der Ökonom Friedrich von Hayek hat einmal treffend davor gewarnt, wie schnell die freie Demokratie in die Diktatur kippen kann: „Die meisten Menschen sind nur so lange bereit, das mit der Freiheit verbundene Risiko zu tragen, als das Risiko nicht zu groß wird.“

Der Drang nach Wachstum

Stéphane Hessel kennt freilich auch den tieferen Grund für die Misere: „Das allein auf die Produktion gerichtete Denken hat die Welt in eine Krise gestürzt, aus der sie sich nur befreien kann, wenn sie einen radikalen Bruch mit dem Drang nach „immer mehr“ vollzieht.“ In dieser Wahrheit liegt das Drama: Was hilft es, die Wachstums- in eine Mäßigungsdoktrin zu wandeln, wenn einzig das „Immer mehr“-Wachstum *Arbeit und persönliche Perspektive gibt?
Die Finanzwirtschaft, deren Vertreter die Jugend heute beschimpft, mag ein moralisch verwahrloster Apparat sein. Aber sie hat abseits dessen mit ihren Krediten ermöglicht, dass Millionen Arbeitskräfte – etwa in der spanischen oder irischen Bauwirtschaft geschaffen wurden. Die Wachstumsgier der einen bedeutete also die Arbeitsplätze der anderen. Jahrelang wurden da im wahrsten Wortsinn Hoffnungen verbaut. Und so pervers das klingt: Der Traum Spaniens oder Griechenlands wird bleiben, dass sich bald wieder Märkte zu ihren Gunsten blähen. Wo die realwirtschaftliche Substanz fehlt, kann selbst Empörung nichts schaffen. Sie muss als Blase platzend vergehen.
  #2  
Ungelesen , 13:16
chrisi chrisi ist offline
 
Registriert seit: 19.03.2010
Beiträge: 3
Ein Artikel zur Empörung!

Ich bin empört! Die Furche entwickelt sich scheinbar von einem kritischen, positiv ungewöhnlichen, unabhängigen, ja seriösen Blatt von Ausgabe zu Ausgabe zu einem system-verherrlichenden Mainstream-Medium, das sich nur noch durch die schöneren Worte, nicht aber durch den Inhalt vom Rest im Blätterwald unterscheidet. Der Leitartikel der Furche vom 26. Mai 2011 verfestigt diese Annahme aufs Neue.

Da ein Leitartikel kein Produkt eines unüberlegten Journalismus ist, muss ich annehmen, dass die darin verwendeten Formulierungen gut durchdacht und bewusst eingesetzt wurden. Aufgrund dieser Überlegungen werfen sich dann einige Fragen auf:

Wenn Sie den Leitartikel mit „Die Kinder der Empörung“ titulieren, dann frage ich mich nach Studium des Textes: Was meinen die damit, wie kommen Sie auf Kinder? Kinder von wem? Eine eindeutige Erklärung entsprang dem Text nicht, eine indirekte, subtile (gut getarnte, deshalb nicht konsistent durchgängige) Botschaft jedoch schon. Wenn Sie die „Demokratie“ auf den Spruchbändern der Demonstranten als „pathetische Übertreibung“ abstempeln, wenn sie das flächendeckende Phänomen der Arbeitslosigkeit und der Armut(sgefährdung) als „Sublimierung persönlicher Dramen“ verniedlichen, dann wird mir klar, warum sie den Artikel mit „Die Kinder der Empörung“ beschriftet haben. Diese verwendeten Bezeichnungen vermitteln wenig Respekt, Wertschätzung und Anteilnahme für die Anliegen, Sorgen und Nöten der demonstrierenden Menschen, die das Mittel des öffentlichen, lautstarken Protestes als einzigen Weg sehen, um auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen. Wenn man die Statements der Demonstranten liest, dann sind das großteils wohl überlegte Beweggründe und gut argumentierte Überlegungen, die die Menschen aufbegehren lassen. Mit kindlicher Spontanität, Leichtsinnigkeit, unkontrollierter Emotionalität und Irrationalität hat das nichts zu tun. Will man diese Bewegungen quer durch Europa jedoch als lächerlich und wenig ernstzunehmend darstellen, dann wäre es für mich einsichtig, dass diese „Empörten“ als (unmündige) Kinder bezeichnet werden. Sie wollten das scheinbar, oder?
In einer möglichen Interpretationsweise der Überschrift kann ich Ihnen sogar recht geben: Die demonstrierenden Massen sind unfreiwillig Kinder dieses kränkelnden und krankmachenden „ökonomischen Gefüges“, in das sie hineingeboren wurden. So wie man sich seine Familie nicht aussuchen kann, kann man sich auch die Zeit und die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht aussuchen, in denen man aufwächst. Ich denke nicht, dass die alle selber Schuld sind - die Spanier, die Griechen, die Franzosen, bald auch die Italiener und in fünf Jahren, die Österreicher …

Wenn Sie die Proteste als „Spitze des Eisberges, der das ökonomische Gefüge der Gesellschaft zerstören könnte“ bezeichnen, dann frage ich mich, ob nicht eine vorsätzlich manipulative Verwechslung vorliegt. Ist es nicht genau umgekehrt? Das „ökonomische Gefüge“, wie es sich derzeit präsentiert, gefährdet und zerstört Menschenleben. Der ausufernde, unkontrollierte Turbokapitalismus provoziert diese sozialen Unruhen und setzt die soziale Sicherheit der Staaten aufs Spiel (im wahrsten Sinne des Wortes). Doch Sie machen sich Sorgen, dass das an allen Ecken und Enden krachende „ökonomische Gefüge“ zerbrechen könnte! Ich zitiere Jean Ziegler, Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung (Standard.at-Interview vom 27. 05): „37.000 Menschen sterben täglich an Hunger und eine Milliarde ist permanent unterernährt - auf einem Planeten, der vor Reichtum überquillt.“ Ihre Antwort darauf wäre wahrscheinlich: „Was hilft es, die Wachstums- in eine Mäßigungsdoktrin zu wandeln, wenn einzig das „Immer mehr“-Wachstum Arbeit und persönliche Perspektive gibt?“ Man müsste diese, Ihre Frage ins Spanische oder Griechische übersetzen und den jungen Demonstranten vorlesen, denen genau diese Arbeit und diese persönliche Perspektive fehlen. Und es handelt sich dabei nicht um einige wenige Schicksalsfälle, sondern um zig-tausende. Die Wachstumsgier der einen bedeutet unzählige verlorene Arbeitsplätze der anderen. Genau deshalb gibt es eine „verlorene Generation“.

Wenn Sie meinen, dass die Demonstrationen „mehr mit Zorn […] als mit stilvoller Empörung“ zu tun haben, dann frage ich mich einerseits, ob die Wortkreation „stilvolle Empörung“ nicht ein Widerspruch in sich selbst ist? Und andererseits, ob es noch stilvoller ginge als auf Spaniens Straßen? (zumindest von Seiten der Demonstrierenden her) Wie könnte man Protest noch zivilisierter angehen (wenn einem Verhandlungen bei Tische verwehrt bleiben) als seinen berechtigten, wahrgenommenen Ärger in friedvollen Kundgebungen mit einer basisdemokratischen Abstimmungskultur und eigenen Reinigungsdiensten an die Öffentlichkeit zu transportieren? Für Verhandlungen bei Tische müsste halt die Offenheit und der Wille von Seiten der Regierenden da sein. Bitte erklären Sie mir Ihre Idee einer „stilvollen Empörung“!

Abschließend frage ich mich: Warum steht die Furche auf der Seite der Unterdrücker und nicht auf der Seite der Unterdrückten? (um mit Worten Stéphanel Hessels zu sprechen) Wie kann die Furche diese im Leitartikel durchscheinenden Position(en) mit ihrem kirchennahen Verhältnis vereinbaren? Wie sehr ist die Ausrichtung der Zeitung noch eine am Evangelium und Leben Jesu Christi orientierte? Oder ist die Furche mittlerweile medialer Lobbyist für den Gesinnungskitsch und die Anliegen der heutigen gesellschaftlichen Eliten? Wer hat der Furche nur diesen neoliberalen Farbanstrich verpasst? Warum betreibt die Furche eine solche eliten- und systemfreundliche Meinungsmache? Ist es, um am Kuchen der Werbeeinschaltungen aus Politik und Wirtschaft mitnaschen zu können oder gar aus ideologischem Kalkül? Konnten Sie irgendwie verstehen, was Hessel im Alter von 93 Jahren noch bewogen hat, das Büchlein „Empört euch“ zu schreiben? Werden in der Furche auch solch kritische Leserbriefe veröffentlicht?

Ich bitte Sie, mir einige dieser Fragen schlüssig zu beantworten und zu überlegen, im Dienste wessen Sie Journalismus betreiben (wollen)!

Christoph Tanzer
  #3  
Ungelesen , 11:02
fridolin fridolin ist offline
 
Registriert seit: 28.09.2007
Beiträge: 3
Oliver Tanzer antwortet Christoph Tanzer

Sehr geehrter Herr Tanzer,

Es ist ja ein recht umfangreiches Protestschreiben, das Sie da abgeschickt haben. Ich bin auch offen gestanden überrascht, wie man einen Text und die Intentionen eines Autors so gründlich missverstehen kann.

Ich werde mich bemühen, in großen Zügen zu antworten, obwohl sich einige Ihrer Fragen durch genaues Lesen des Leitartikels eigentlich von selbst beantworten - und zwar im diametralen Gegensinn zu Ihrer Darstellung.

Ad: Titel: Ich betrachte das Wort "Kinder" nicht als Herabsetzung sondern im Sinne von "Generation" oder "Jugend". Da es um die spanische Jugend ging, lag der Titel nahe - und offen gestanden, wenn man "Kinder der Revolution" sagt, versteht man darunter ja auch nicht Babys, Unmündige oder Idioten. Ich hoffe da sind wir uns einig.

Sie schreiben: "wenig Respekt, Wertschätzung und Anteilnahme für die Anliegen, Sorgen und Nöten der demonstrierenden Menschen" zeigen. Wie kommen Sie zu dieser Unterstellung? Dazu: Erster Satz, zweiter Absatz des Kommentars und der ganze Rest des Artikels.

Sie schreiben: "gut getarnte, deshalb nicht konsistent durchgängige" Botschaft. Was gäbe es denn zu tarnen? Neoliberale Unmenschlichkeit, derer Sie mich zeihen? Ich will Ihnen dieses Vorurteil gar nicht nehmen, da Sie es in Ihrem Schreiben gar so sorgsam pflegen. Was Sie aber "Tarnung" nennen, ist die Erörterung eines Problems, das mit einfachen politischen Rezepten und platten Ideologisierungen nicht gelöst werden kann.

Sie schreiben: "Mit kindlicher Spontanität, Leichtsinnigkeit, unkontrollierter Emotionalität und Irrationalität hat das nichts zu tun." Wer behauptet das? Ich nicht. Wer spricht von "unmündig"? Ich nicht.

Sie schreiben: "Ich denke nicht, dass die alle selber Schuld sind - die Spanier, die Griechen, die Franzosen, bald auch die Italiener und in fünf Jahren, die Österreicher …". Ich etwa? Das Gegenteil geht klar aus Absatz 3 ff hervor.

Sie schreiben: "Zorn statt stilvoller Empörung". Auch dies ist keine Verurteilung oder Herabwürdigung. Das "stilvolle" an der Empörung die Stephane Hessel meint ist der friedliche Protest, wie er in Spanien und Frankreich stattfindet. Es handelt sich also um die Formulierung politischer Botschaften, die Manifestation von Sorgen und Wünschen. Die Sorge, der ich Ausdruck zu verleihen die Absicht hatte war: Was geschieht mit dem Protest geschieht, wenn er von der Politik nicht beantwortet wird. Er könnte in Zorn umschlagen und Demagogen Auftrieb geben. Mit allem Respekt: Ist das zu überlesen?

Sie schreiben: "Das „ökonomische Gefüge“, wie es sich derzeit präsentiert, gefährdet und zerstört Menschenleben." Dies treffe eher zu als, wie ich formulierte "die Proteste als Spitze des Eisberges, der das ökonomische Gefüge der Gesellschaft zerstören könnte“. Es handle sich um eine „vorsätzlich manipulative Verwechslung“. Nun, wenn Sie beide Sätze analysieren werden Sie bemerken, dass sie nicht das selbe Phänomen beschreiben.

Das von Ihnen genannte ökonomische Phänomen ist ein weltweites. Das zweite von mir angeführte ist in erster Linie ein aktuelles europäisches. Das ist ein gewichtiger Unterschied, dessen Natur auch für die Beantwortung der Frage ausschlaggebend ist: Sie haben recht, wenn Sie das Problem manifester und wachsender globaler Disparität ansprechen. Es hängt mit dem zweiten insoweit zusammen, als der geschaffene Wettbewerbsvorteil die Industrieländer immer reicher macht - und die armen Länder der Erde im Vergleich trotz realem Wachstums immer ärmer. Raul Prebisch, ein argentinischer Ökonom, hat das einmal sehr treffend in das Theorem von der "säkularen Verschlechterung der Terms of Trade bezeichnet. (Als Strafe dafür wurde er vom ökonomischen Mainstream vergessen. Eine der großen Sünden der Wirtschaftsgeschichte, wie ich meine.) Trotz diesem im Vergleich höheren Lebensstandard ist die soziale Lage in Spanien Griechenland und anderen Nationen prekär. Der „Eisberg“, der das ökonomische Gefüge zerstören könnte, als dessen Symptom ich die Demonstrationen sehe, liegt in der Aufhebung des Generationenvertrags durch die seit Jahren geübt Politik der Entsolidarisierung. Siehe wieder Absatz 3 ff.


Die beiden Kernfragen, die sich daraus ergeben sind also: Wie helfe ich den Menschen in Griechenland und Spanien und der jungen Generation in Europa generell? Antwort nach volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten: Mit Arbeitsplätzen, die Chancen geben (Absatz 2), nicht durch Kranksparen von Volkswirrtschaften. Zweitens aber - und wichtiger: Wie erreiche ich ein Umdenken in der von Hessel konstatierten Weise, also weg von der Arbeits- und Wachstumsdoktrin, die uns seit 200 Jahren gefangen hält. Das wieder führt zur alles entscheidenden Frage: Sind beide Wege gleichzeitig möglich?

Nun endlich taxieren Sie die Furche und/oder mich: "von einem kritischen, positiv ungewöhnlichen, unabhängigen, ja seriösen Blatt von Ausgabe zu Ausgabe zu einem system-verherrlichenden Mainstream-Medium", "neoliberal", "nicht auf der Seite der Unterdrückten", "Gesinnungskitsch", "eliten- und systemfreundliche Meinungsmache“ etc. etc. Sie werde verstehen, dass Unterstellungen wie diese es schwer machen, ohne Groll "Fragen schlüssig zu beantworten", wie von Ihnen gefordert. Ich hoffe trotzdem den Grundregeln der Höflichkeit entsprochen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Oliver Tanzer
Ressort Politik und Wirtschaft
die Furche

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