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Wo sind die Vorschläge?
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Ungelesen , 16:38
Karl Heiden Karl Heiden ist gerade online
 
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Betrifft: Eine andere Politik. Kolumne von Edit Schlaffer, Nr. 45, S. 8
Edit Schlaffer macht einen Seitenblick auf "Eine andere Politik" und mich neugierig. Sie spannt den Bogen von feministischen Frauen, die den Männern selbstverständlich das Händeküssen verweigerten, über die "Emanze" Missethon, der in höfischer Gepflogenheit vor Alice Schwarzer kniet, bis zu verschleierten Migrantinnen in Österreichs Straßenbild, die die neuen politischen Lehrmeisterinnen sind. Endlich kommt sie zur "tatsächlichen Herausforderung": Wie wir und unsere muslimischen Mitbürger (wohlgemerkt: die Männer!) "auf dem Boden der Menschenrechte" unser Zusammenleben gestalten, sei "ganz klar eine der großen Aufgaben der Politik". Eben, eigentlich nichts Neues - etwas Anderes schon gar nicht. Aber sie sieht noch "eine große Herausforderung für die Politik" (ohne wenn und aber!): Kinder mit Migrationshintergrund brauchen verbindliche Betreuung, möglichst in Ganztagsschulen wie überall sonst in Europa (ausnehmlich Deutschlands). Auch nichts besonders Neues, wenn von der Frage abgesehen wird: Warum nur Kinder mit Migrationshintergrund und nicht auch solche, deren Eltern beide berufstätig sein müssen? Und wo bleiben nun Schlaffers angesagte Vorschläge für "Eine andere Politik", die sie seitenblickend doppelt herausgefordert sieht? Ich bin am Ende der Lektüre ihrer Glosse ein wenig ratlos und werde mich wohl an die verschleierten Migrantinnen als die "neuen Lehrmeisterinnen" wenden müssen, ob sie vielleicht eine Antwort parat haben. Leise Nostalgie nach den Glossen Trautl Brandstallers kommt auf ...

Geändert von Leserbrief ( um 17:14 Uhr).

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  19:39:06 07.19.2005