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Richtig oder Falsch oder politisch korrekt?
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Ungelesen , 14:17
A. K. A. K. ist offline
 
Registriert seit: 19.01.2010
Beiträge: 7
In „Die Furche“ (6 | 11.Feb. 2010) schreibt „Kurt Remele“ sehr deutlich gegen den Beitrag „Grüne, wie habt ihr´s mit der Religion?“ von Christian Moser („Die Furche“ 2 |14. Jänner 2010). Schon in seiner Einleitung in „Das kurze Pamphlet...“ gegen Mosers Beitrag spricht er von peinlichen „Werturteilserschleichungen“ und Widersprüchen, platter Denunziation und theologischem Halbwissen.
Dazu möchte ich feststellen, daß ich den angegriffenen Text von Christian Moser für das Beste halte, was ich zu diesem Thema bisher gelesen habe. Kurt Remele zitiert u.a. die Präambel des „Grünen“ Programms mit „Wir stehen Versuchen geschlossene Weltbilder anzubieten oder eine absolute Wahrheit zu verkünden mit großer Skepsis gegenüber“. Damit bringt Remele tatsächlich mit wenigen Worten (Zitat) „...Wir stehen Versuchen... eine absolute Wahrheit zu verkünden mit großer Skepsis gegenüber“ den springenden Punkt – sozusagen des Pudels Kern - zur Sprache. In Europa ist nämlich - viel zu wenig beachtet - eine neue totalitäre „Staatsideologie des ethischen Relativismus“ aufgekommen, die alle diejenigen diskriminiert, die an objektive Wahrheit glauben. Wer an objektive Wahrheit glaubt, hat zwar nicht das Recht, dies anderen aufzuzwingen, hingegen aber das Recht, diese Meinung vorzubringen. Dem entgegen verlangt der neue „intolerante ethische Relativismus“ – meist in Form der „Political Correctness“, daß man nicht einmal denken dürfe, daß es Richtig und Falsch gibt. Richtig und Falsch werden gegenwärtig als „konservativ-katholische“ Ansichten hingestellt. Diese „Political Correctness“ verunsichert leider derzeit viele Menschen mit gesundem Hausverstand. Die Linken und die Grünen verwenden nämlich „Political Correctness“ als geheimes Kampfinstrument. Weil sie Entscheidungen was richtig oder falsch scheuen, müssen sie eben „Political Correctness“ betreiben. Wer so Christ sein möchte, gleichzeitig aber absoluter Wahrheit skeptisch gegenüber steht, müßte wohl bekennen: „Ich glaube - ein wenig - an Gott, - ein wenig an - den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer...“

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  09:08:17 07.15.2005