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Bildung

Ein Investment in den Sinn

1945 1960 1980 2000 2020
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Es ist fünf vor zwölf Uhr. In der Kindergartenküche in Wien-Donaustadt scheppern Töpfe und Pfannen. Der Duft von frisch gekochtem Essen breitet sich aus. Die Tür öffnet sich. Sechzehn Mädchen und Buben stürmen herein. Fast alle haben rote Backen vom Toben in der frischen Winterluft. Während die Gruppe dabei ist, sämtliche Jacken und Schuhe in der Garderobe zu verstauen, bringt sich Tanja Klinger in Stellung. Die Leiterin des "KIWI-Kindergartens Eibengasse" nimmt ihre Gitarre und geht in den Gruppenraum. Dort setzt sie sich im Schneidersitz auf den Teppich und ruft: "Kommt alle zu mir, wenn ihr fertig seid. Vor dem Essen machen wir noch schnell Musik."

Nach und nach versammeln sich die Kinder auf dem Boden und bilden einen Halbkreis. Einer der Buben weint. Die Assistentin versucht den dreijährigen Bastian (Name von der Redaktion geändert) zu trösten. Doch das Kind schluchzt weiter. Da stimmt Tanja Klinger mit ihrem Instrument das "Freundschaftslied" an. Fröhlich singt sie: "Ich habe, du hast, wir haben es gut. Ich hab dich und du hast mich. Wir haben uns als Freunde". Begeistert singen die Kinder mit. Nach einer Weile auch Bastian. Ab der zweiten Strophe ist sein Verdruss vergessen. Der Dreijährige klatscht mit den Händen, wippt lächelnd hin und her.

Vom Bankschalter auf die Schulbank

Tanja Klinger hat im Laufe der Jahre ein Gespür dafür entwickelt, was ein Kind gerade braucht. "Jeder meiner Schützlinge geht mit seinen Emotionen auf seine Art um. Mein Job ist es, das zu erkennen und adäquat darauf einzugehen", erklärt sie. Für die 41-Jährige ist die Arbeit mit Kindern mehr als nur ein Beruf. Sie sagt: "Ich habe hier meine Berufung gefunden."

Es war ein langer Weg, bis der Traum von einer Arbeit im Kreis von Kindern für die heutige Pädagogin in Erfüllung gegangen ist.; wie bei vielen Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern, die aus ihrem angestammten Arbeitsbereich ausgestiegen sind und im Kindergarten Sinn und Erfüllung gefunden haben.

Zunächst mussten bei Tanja Klinger äußere wie innere Widerstände überwunden werden. Vor knapp zwei Jahrzehnten maturiert sie in Graz auf der HBLA. Und mit ihren Schwerpunkten "Buchhaltung, Rechnungswesen und Gastronomie" ist für die Steirerin ein ganz anderer Berufsweg vorgesehen. Weil sie lieber mit Menschen arbeitet, als nur im Büro zu sitzen, ist sie zunächst in einem Hotel als Rezeptionistin tätig. Einige Jahre später erhält sie dann ein lukratives Angebot von einer Bank. Sie beginnt am Schalter und wird dann zur Investmentberaterin ausgebildet. "Gutes Geld, ein sicherer Arbeitsplatz, ein angesehener Posten -von außen betrachtet hatte ich das große Los gezogen", erzählt Tanja Klinger. "Tief in mir drin sah es aber ganz anders aus. Ich fand die abstrakte Welt aus Nummern und Tabellen stinklangweilig."

Wenn sie bei Bekannten ihre Zweifel über die Arbeit anklingen lässt, stößt sie meist auf Unverständnis. Dann hört sie Sätze wie: "In der Bank, da ist man doch wer. So eine Stellung darf man nicht aufgeben." Doch je mehr die Bankerin mit Zahlenwüsten zu tun hat, desto sinnloser kommt ihr die Tätigkeit vor. Stattdessen wächst ihre Sehnsucht nach einem Job im sozialen Bereich. Sie sagt: "Mir wurde klar, dass mir die gesellschaftliche Relevanz meiner Arbeit wichtiger ist als der Verdienst. In einem Geldinstitut habe ich mich zunehmend fehl am Platz gefühlt."

Die Geburt ihrer Kinder ermöglicht der Steirerin schließlich eine Auszeit vom Berufsleben. Und nach einer Übersiedlung nach Parndorf ins Burgenland ist die Rückkehr an den alten Arbeitsplatz ohnehin hinfällig.

Als ihr eine Freundin erzählt, dass im örtlichen Kindergarten eine Assistentin gesucht wird, begreift sie diese Chance als Wink des Schicksals. Sie bewirbt sich und bekommt die Stelle. Eine völlig neue Welt eröffnet sich für Tanja Klinger. "Heranwachsende ein Stück ihres Weges zu begleiten, sie zu fördern und zu unterstützen - die Arbeit im Kindergarten hat mir den Sinn gegeben, den ich in der Bank vermisst hatte", berichtet sie.

Wie ein Schwamm saugt die Assistentin jegliches Fachwissen rund um Elementarpädagogik in sich auf. Sie löchert ihre Kolleginnen mit Fragen und liest in ihrer Freizeit Fachlektüre. Schließlich beschließt sie, an der "Bildungsanstalt für Elementarpädagogik"(BafEp) in Wien-Josephstadt die Ausbildung zur diplomierten Kindergartenpädagogin zu machen. Wieder machen sich in ihrem Umfeld Bedenkenträger breit. Viele fürchten, die Familie könnte unter der Veränderung leiden. Doch Tanjas Entschluss steht fest. Sie kündigt ihre Assistentinnen-Stelle -die Arbeitszeiten lassen sich mit den Unterrichtszeiten nicht vereinbaren -und drückt erneut die Schulbank. Finanziell über Wasser hält sich die Schülerin mit Nebenjobs, wie etwa bei der Kinderbetreuung im Outlet-Center Parndorf. Die Abschlussprüfung im Jahr 2009 besteht Klinger schließlich mit "ausgezeichnetem Erfolg".

Fast ansatzlos erhält sie auch eine Stelle. beim Verein "KIWI" (Kinder in Wien). Zunächst arbeitet sie als Teilzeitpädagogin, zwei Jahre später bekommt sie einen Vertrag auf 40-Stunden-Basis. Von Anfang an steht Tanja Klinger hinter der Philosophie ihres Arbeitgebers. "Bei KIWI stehen die Bedürfnisse des Kindes im Mittelpunkt", erklärt sie. Umgekehrt erkennt auch das "KIWI"-Management das Potenzial der engagierten Pädagogin. 2015 wird sie zur Leitungsstellvertreterin befördert, ein Jahr später bekommt sie die alleinige Leitung einer Zweigstelle übertragen.

Weitsicht und Menschenkenntnis

Quereinsteigerinnen wie Tanja Klinger genießen sowohl bei "KIWI" wie auch in vielen anderen Kindergärten einen außerordentlich guten Ruf. "Aus der Erfahrung wissen wir, dass es sich dabei um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Weitsicht und Menschenkenntnis handelt", erklärt etwa Raphaela Keller, Vorsitzende des Österreichischen Berufsverbandes der Kindergarten-und Hortpädagoginnen (ÖDKH). Anders als Absolventinnen einer BafEp, die bereits im Alter von 14 Jahren die elementarpädagogische Richtung einschlagen und nach der Matura oft völlig andere Wege gehen, ist ihre Entscheidung meist nachhaltig. "Sie wählen aus erwachsenen Überlegungen den Beruf, sind oft selbst Mütter oder in seltenen Fällen Väter, und haben daher eine Ahnung davon, was auf sie zukommt", ist Keller überzeugt.

Wieviele Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger es derzeit unter den österreichweit rund 25.000 Elementarpädagoginnen und -pädagogen gibt, ist nicht zu eruieren. Man geht freilich davon aus, dass sich der personelle Engpass in vielen elementaren Einrichtungen langfristig nur durch engagierte Quereinsteigerinnen wird verbessern können. Entsprechend große Hoffnungen setzt man in diese Klientel. Österreichweit haben im Vorjahr rund 1660 Erwachsene mit Matura oder Studienberechtigungsprüfung an einem der 22 Kollegs für Elementarpädagogik studiert. Allein das fünfsemestrige Kolleg "Change" an der BafEP 21 in Wien wird von knapp 400 Personen durchlaufen - davon immerhin 71 Männer. Rund 190 Personen besuchen hier zudem die Schule für Assistenzpädagogik, für die es keine Matura braucht.

Kassabücher und Kinderdienst

Tanja Klinger jedenfalls kommt als neue Zweigstellenleiterin bei KIWI nicht nur ihre Erfahrung als Mutter zugute, sie profitiert auch von ihren Fähigkeiten aus dem wirtschaftlichen Bereich. "Plötzlich bin ich wieder mit Excel-Tabellen und Kassa-Büchern konfrontiert", erinnert sie sich. So gern die Wahl-Burgenländerin auch Verantwortung für Administratives übernimmt -auf ihre 25 Stunden aktiven Kinderdienst würde sie freilich nur ungern verzichten. Sie genießt den Kontakt mit den Kindern und freut sich über jeden neuen Entwicklungsschritt.

Auch heute ist sie mit Leidenschaft dabei. Nach dem "Freundschaftslied" schickt die Pädagogin die Kinder der Reihe nach zum Händewaschen. Danach stürzen sich alle auf die Spaghetti mit Tomatensoße. Auch Tanja Klinger setzt sich mit den Kindern an den Tisch. "Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Geborgenheit und stärken die Beziehung", sagt sie lächelnd. Und lässt es sich dann schmecken.

Es ist fünf vor zwölf Uhr. In der Kindergartenküche in Wien-Donaustadt scheppern Töpfe und Pfannen. Der Duft von frisch gekochtem Essen breitet sich aus. Die Tür öffnet sich. Sechzehn Mädchen und Buben stürmen herein. Fast alle haben rote Backen vom Toben in der frischen Winterluft. Während die Gruppe dabei ist, sämtliche Jacken und Schuhe in der Garderobe zu verstauen, bringt sich Tanja Klinger in Stellung. Die Leiterin des "KIWI-Kindergartens Eibengasse" nimmt ihre Gitarre und geht in den Gruppenraum. Dort setzt sie sich im Schneidersitz auf den Teppich und ruft: "Kommt alle zu mir, wenn ihr fertig seid. Vor dem Essen machen wir noch schnell Musik."

Nach und nach versammeln sich die Kinder auf dem Boden und bilden einen Halbkreis. Einer der Buben weint. Die Assistentin versucht den dreijährigen Bastian (Name von der Redaktion geändert) zu trösten. Doch das Kind schluchzt weiter. Da stimmt Tanja Klinger mit ihrem Instrument das "Freundschaftslied" an. Fröhlich singt sie: "Ich habe, du hast, wir haben es gut. Ich hab dich und du hast mich. Wir haben uns als Freunde". Begeistert singen die Kinder mit. Nach einer Weile auch Bastian. Ab der zweiten Strophe ist sein Verdruss vergessen. Der Dreijährige klatscht mit den Händen, wippt lächelnd hin und her.

Vom Bankschalter auf die Schulbank

Tanja Klinger hat im Laufe der Jahre ein Gespür dafür entwickelt, was ein Kind gerade braucht. "Jeder meiner Schützlinge geht mit seinen Emotionen auf seine Art um. Mein Job ist es, das zu erkennen und adäquat darauf einzugehen", erklärt sie. Für die 41-Jährige ist die Arbeit mit Kindern mehr als nur ein Beruf. Sie sagt: "Ich habe hier meine Berufung gefunden."

Es war ein langer Weg, bis der Traum von einer Arbeit im Kreis von Kindern für die heutige Pädagogin in Erfüllung gegangen ist.; wie bei vielen Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern, die aus ihrem angestammten Arbeitsbereich ausgestiegen sind und im Kindergarten Sinn und Erfüllung gefunden haben.

Zunächst mussten bei Tanja Klinger äußere wie innere Widerstände überwunden werden. Vor knapp zwei Jahrzehnten maturiert sie in Graz auf der HBLA. Und mit ihren Schwerpunkten "Buchhaltung, Rechnungswesen und Gastronomie" ist für die Steirerin ein ganz anderer Berufsweg vorgesehen. Weil sie lieber mit Menschen arbeitet, als nur im Büro zu sitzen, ist sie zunächst in einem Hotel als Rezeptionistin tätig. Einige Jahre später erhält sie dann ein lukratives Angebot von einer Bank. Sie beginnt am Schalter und wird dann zur Investmentberaterin ausgebildet. "Gutes Geld, ein sicherer Arbeitsplatz, ein angesehener Posten -von außen betrachtet hatte ich das große Los gezogen", erzählt Tanja Klinger. "Tief in mir drin sah es aber ganz anders aus. Ich fand die abstrakte Welt aus Nummern und Tabellen stinklangweilig."

Wenn sie bei Bekannten ihre Zweifel über die Arbeit anklingen lässt, stößt sie meist auf Unverständnis. Dann hört sie Sätze wie: "In der Bank, da ist man doch wer. So eine Stellung darf man nicht aufgeben." Doch je mehr die Bankerin mit Zahlenwüsten zu tun hat, desto sinnloser kommt ihr die Tätigkeit vor. Stattdessen wächst ihre Sehnsucht nach einem Job im sozialen Bereich. Sie sagt: "Mir wurde klar, dass mir die gesellschaftliche Relevanz meiner Arbeit wichtiger ist als der Verdienst. In einem Geldinstitut habe ich mich zunehmend fehl am Platz gefühlt."

Die Geburt ihrer Kinder ermöglicht der Steirerin schließlich eine Auszeit vom Berufsleben. Und nach einer Übersiedlung nach Parndorf ins Burgenland ist die Rückkehr an den alten Arbeitsplatz ohnehin hinfällig.

Als ihr eine Freundin erzählt, dass im örtlichen Kindergarten eine Assistentin gesucht wird, begreift sie diese Chance als Wink des Schicksals. Sie bewirbt sich und bekommt die Stelle. Eine völlig neue Welt eröffnet sich für Tanja Klinger. "Heranwachsende ein Stück ihres Weges zu begleiten, sie zu fördern und zu unterstützen - die Arbeit im Kindergarten hat mir den Sinn gegeben, den ich in der Bank vermisst hatte", berichtet sie.

Wie ein Schwamm saugt die Assistentin jegliches Fachwissen rund um Elementarpädagogik in sich auf. Sie löchert ihre Kolleginnen mit Fragen und liest in ihrer Freizeit Fachlektüre. Schließlich beschließt sie, an der "Bildungsanstalt für Elementarpädagogik"(BafEp) in Wien-Josephstadt die Ausbildung zur diplomierten Kindergartenpädagogin zu machen. Wieder machen sich in ihrem Umfeld Bedenkenträger breit. Viele fürchten, die Familie könnte unter der Veränderung leiden. Doch Tanjas Entschluss steht fest. Sie kündigt ihre Assistentinnen-Stelle -die Arbeitszeiten lassen sich mit den Unterrichtszeiten nicht vereinbaren -und drückt erneut die Schulbank. Finanziell über Wasser hält sich die Schülerin mit Nebenjobs, wie etwa bei der Kinderbetreuung im Outlet-Center Parndorf. Die Abschlussprüfung im Jahr 2009 besteht Klinger schließlich mit "ausgezeichnetem Erfolg".

Fast ansatzlos erhält sie auch eine Stelle. beim Verein "KIWI" (Kinder in Wien). Zunächst arbeitet sie als Teilzeitpädagogin, zwei Jahre später bekommt sie einen Vertrag auf 40-Stunden-Basis. Von Anfang an steht Tanja Klinger hinter der Philosophie ihres Arbeitgebers. "Bei KIWI stehen die Bedürfnisse des Kindes im Mittelpunkt", erklärt sie. Umgekehrt erkennt auch das "KIWI"-Management das Potenzial der engagierten Pädagogin. 2015 wird sie zur Leitungsstellvertreterin befördert, ein Jahr später bekommt sie die alleinige Leitung einer Zweigstelle übertragen.

Weitsicht und Menschenkenntnis

Quereinsteigerinnen wie Tanja Klinger genießen sowohl bei "KIWI" wie auch in vielen anderen Kindergärten einen außerordentlich guten Ruf. "Aus der Erfahrung wissen wir, dass es sich dabei um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Weitsicht und Menschenkenntnis handelt", erklärt etwa Raphaela Keller, Vorsitzende des Österreichischen Berufsverbandes der Kindergarten-und Hortpädagoginnen (ÖDKH). Anders als Absolventinnen einer BafEp, die bereits im Alter von 14 Jahren die elementarpädagogische Richtung einschlagen und nach der Matura oft völlig andere Wege gehen, ist ihre Entscheidung meist nachhaltig. "Sie wählen aus erwachsenen Überlegungen den Beruf, sind oft selbst Mütter oder in seltenen Fällen Väter, und haben daher eine Ahnung davon, was auf sie zukommt", ist Keller überzeugt.

Wieviele Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger es derzeit unter den österreichweit rund 25.000 Elementarpädagoginnen und -pädagogen gibt, ist nicht zu eruieren. Man geht freilich davon aus, dass sich der personelle Engpass in vielen elementaren Einrichtungen langfristig nur durch engagierte Quereinsteigerinnen wird verbessern können. Entsprechend große Hoffnungen setzt man in diese Klientel. Österreichweit haben im Vorjahr rund 1660 Erwachsene mit Matura oder Studienberechtigungsprüfung an einem der 22 Kollegs für Elementarpädagogik studiert. Allein das fünfsemestrige Kolleg "Change" an der BafEP 21 in Wien wird von knapp 400 Personen durchlaufen - davon immerhin 71 Männer. Rund 190 Personen besuchen hier zudem die Schule für Assistenzpädagogik, für die es keine Matura braucht.

Kassabücher und Kinderdienst

Tanja Klinger jedenfalls kommt als neue Zweigstellenleiterin bei KIWI nicht nur ihre Erfahrung als Mutter zugute, sie profitiert auch von ihren Fähigkeiten aus dem wirtschaftlichen Bereich. "Plötzlich bin ich wieder mit Excel-Tabellen und Kassa-Büchern konfrontiert", erinnert sie sich. So gern die Wahl-Burgenländerin auch Verantwortung für Administratives übernimmt -auf ihre 25 Stunden aktiven Kinderdienst würde sie freilich nur ungern verzichten. Sie genießt den Kontakt mit den Kindern und freut sich über jeden neuen Entwicklungsschritt.

Auch heute ist sie mit Leidenschaft dabei. Nach dem "Freundschaftslied" schickt die Pädagogin die Kinder der Reihe nach zum Händewaschen. Danach stürzen sich alle auf die Spaghetti mit Tomatensoße. Auch Tanja Klinger setzt sich mit den Kindern an den Tisch. "Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Geborgenheit und stärken die Beziehung", sagt sie lächelnd. Und lässt es sich dann schmecken.