Digital Dirndl

#45 Das Ende

In zwölf Monaten bist du 30

7277325-EhrenhoeferSW_small.png

Margit Ehrenhöfer

Digital Dirndl

#37 Verbotenes Grau

Kunstschaffen als Lifestyle Event: Willkommen bei der Art Night

7277325-EhrenhoeferSW_small.png

Margit Ehrenhöfer

Digital Dirndl

#36 Wie die Salbe!

Namensverwandte Heilmittel wirken doppelt so gut

7277325-EhrenhoeferSW_small.png

Margit Ehrenhöfer

Digital Dirndl

#24 Hübscher Mann

Durch haarige Angelegenheiten zur Aufsichtsrätin

7277325-EhrenhoeferSW_small.png

Margit Ehrenhöfer

Digital Dirndl

Weihnachtsstreß

7137271-1997_51_16.jpg

So ganz klar läßt sich die Entwicklung noch nicht festmachen. Die eine Meldung lautet, daß die Österreicher ihr Weihnachtsgeld bevorzugt über die eine oder andere Grenze tragen. Und, so sagt unser Handel, viele Waren teurer einkaufen als sie in Österreich wären, von den Benzinkosten gar nicht zu reden und davon, daß man auch in Tarvis, Budapest, Passau oder Prag ein Mittagessen braucht (was wieder unsere Gastronomie ärgert). Abgesehen von dem Streß, den sich die Leute mit den Auslandseinkaufsfahrten einhandeln. Wie mitfühlend. Weniger sagt die Vertretung von Handel und Gastronomie

Irene Dyk

18. Dezember 1997

Digital Dirndl

Teddys: lieb und teuer

7137325-1997_51_22.jpg

Abgegriffen ist sie und das Fell zerknautscht. Sie hat nichts mehr vom kuscheligen, rundum weichen Plüschtier an sich. Doch „Teddy Girl", Jahrgang 1904 ist fast unbezahlbar. Vor drei Jahren wurden für sie auf einer Auktion in London 1,8 Millionen Schilling bezahlt. Und auch ihre Brüder aus der Werkstatt von Margarete Steiff in Giengen an der Brenz stehen hoch im Kurs. Im Sommer dieses Jahres erzielte ein braungespritzter Teddybär aus dem Jahr 1925 auf einer Auktion anläßlich des 150. Geburtstages der Firmengründerin eineinhalb Millionen Schilling. In Wien erzielte ein schwarzer

Irmgard Infuhr

18. Dezember 1997

Digital Dirndl

Frauenfragen und Frauenantworten ...

7136636-1997_49_04.jpg

Also, keiner soll sagen, daß es keine Solidarität unter Frauen gäbe. Zumindest diejenigen, die des Schreibens kundig (oder entsprechender Ghostwriterlnnen habhaft) sind, lassen keine Gelegenheit aus, ihre Geschlechtsgenossinnen am reichen persönlichen und beruflichen Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen. Und diejenigen, die lesen können, zeigen sich auch solidarisch: sie kaufen. Für sich aus Neugierde; für andere aus Verlegenheit (statt der obligaten Blumen) oder ein wenig Bosheit, weil die Titel so schön zweideutig formuliert sind. So macht also ein ganz eigenes Literaturgenre die

Irene Dyk

04. Dezember 1997

Digital Dirndl

Mein Herbst

7135853-1997_46_13.jpg

Lätter wehen vom Baume, Lieder vom Lebenstraume j JLß wehen spielend dahin. - Hatten Sie” heuer schon Ihre Novemberdepression? Sfcher, es gibt eine Unzahl wunderschöner Gedichte zum Herbst, aber auch sie lassen die Blätter nicht von unten nach oben fallen, es sei denn in einem stürmischen Wind.Die Wanderfreuden der Jugendzeit herüberläuten von weit... - Damals, mit siebzehn, haben mich die Eltern meines Schulfreundes immer zu Ausflügen mitgenommen in den Wienerwald. Da haben wir die ganze Welt besprochen und das goldene Laub und die Würze der Luft genossen. Doch die Jugend weicht

Elisabeth Augustin

13. November 1997

Digital Dirndl

Nächstenliebe zwischen Christen und Haider

7135545-1997_45_09.jpg

Als seinerzeit ein Schriftgelehrter von Jesus wissen wollte, wer sein „Nächster” sei, da hat ihm dieser mit einer Geschichte geantwortet..Wenn Jesus heute von Jörg Haider gefragt wird, wer anno Domini 1997 sein Nächster sei, erzählt er ihm natürlich auch eine Geschichte.„Stellen Sie sich vor, Herr Parteiobmann, Sie haben auf der Autobahn einen Unfall und liegen schwerverletzt am Straßenrand.Da fährt ein blaues Parteimitglied vorbei, aber der schaut nur geradeaus und sieht Sie gar nicht.Nach kurzer Zeit braust einer Ihrer vertrauten Parteikollegen daher, aber der bemerkt sie schon

Peter Karner

06. November 1997

Digital Dirndl

Welches Buch fängt so an?

7134674-1997_41_23.jpg

In dem alten Haus, das sich in dem Garten befindet, wohnt die Heldin der Geschichte. Sie ist Halbwaisin und führt ein exzentrisches Leben. Als Haustier hat sie, was in der Fachsprache „saimiri sciureus” genannt wird. Die Heldin lebt vom auf nicht gerade konventionelle Weise erworbenen Vermögen ihres Vaters, daher kann sie es sich leisten, sowohl auf eine Ausbildung als auch auf Er-werbsarbeit zu verzichten. Auch was die Kleidung und die Frisur betrifft, macht sie sich einen Spaß daraus, sich gängigen Normen zu verweigern. Überhaupt ist bei ihr vieles anders als üblich, was so manchen

09. Oktober 1997

Digital Dirndl

Tamagotchi - denn Kinder brauchen Tiere

7132998-1997_35_08.jpg

Fünf junge Katzen in der Mülltonne. Schäferwelpen am Autobahnrastplatz. Vogelspinne im Gurkenglas vor Hauseingang. Tierheime restlos überfüllt und überfordert, bedroht: „Wenn der Hund nicht bleiben kann, wird er eingeschläfert.”Und die netten Osterhäschen, die mittlerweile das Zehnfache ihres Gewichts erreicht haben, brauchen auch ihren Platz - im Tierheim, denn zu Hause waren sie gar nicht mehr niedlich. Der gewitterbedingte Stromausfall hat aus dem Aquarium mit den buntschillernden Exoten eine traurige Fischsuppe gemacht -kein Problem, Anläge säubern, nachkaufen ... man könnte

Irene Dyk

28. August 1997

Digital Dirndl

In der Freizeithölle

7132661-1997_33_12.jpg

Hierher fährt man nicht auf Urlaub. Nicht auf diese Insel. Seit Jahren steht ihr Name für die Erfüllung der Sonnensehnsucht der Reichen, der Schönen und all der vielen, die hier in Villen, Bungalows, Appartements, Hotelburgen und Privatzimmern ihre Urlaube, Freizeiten, Pensionen und Renten verleben und deren Mehrheit einen deutschen Pass besitzt.Resonders viele von denen, die von hier nach ein paar mageren Urlaubswochen wieder abreisen müssen, wollen Sehnsuchtserfüllung total und - wenn es sich nur irgendwie machen läßt - rund um die Uhr. Die braten tagsüber im Sonnenöl an den

Elisabeth Orth

14. August 1997

Digital Dirndl

Reif entlassen, nun verlassen

7131607-1997_27_12.jpg

Deutschlands künftige Hauptstadt leert sich. Die Schulferien in Berlin und Brandenburg haben begonnen. Eine Betätigung, die man früher Autofahren nannte, ist fast wieder möglich. Die Staus an den diversen Grenzübergängen und auf den Autobahnen kommen für uns noch Zurückblei bende nur im Verkehrsfunk vor.Das Bauchweh der mit den Zeugnissen belasteten Schulkinder hat sich hoffentlich schon etwas verflüchtigt -ach, Kinder, ich hoffe, ihr dürft euch irgendwo austoben in den kommenden paar Wochen, könnt eure Äuglein von der Glotze wegreißen, könnt eure Köpfe auslüften. Und das

Elisabeth Orth

03. Juli 1997

Digital Dirndl

Wir waren selbst Rinder

7129019-1997_17_11.jpg

Euch geht es ja viel zu gut!" -wie oft wird das mit vorwurfsvoller Stimme Kindern gesagt. „Was ihr alles bekommt, davon hätte ich als Kind nicht einmal zu träumen gewagt!" In der Tat ist das Angebot etwa an Spielsachen reichhaltig wie nie zuvor und auch für weniger begüterte Menschen erschwinglich. Betritt man ein Kinderzimmer, staunt man nicht selten über die Fülle an Spielen, Puppen, Stofftieren, Büchern. Oft dürfen auch Computerspiel, Fernseher oder Stereoanla ge nicht fehlen. Fragt der Besuche] das Kind aber nach dem Lieblings Spielzeug, bekommt er nur eine va ge

Gabriele Schuchter

24. April 1997

Digital Dirndl

#7 Weiße Unschuld

Unterwegs zum Traualtar: Die Frage nach dem Kleid

7277325-EhrenhoeferSW_small.png

Margit Ehrenhöfer