Gaisbauer - © Foto: Furche

Brief #63: Ich lerne von Ann-Sofie, was inneres Glück ist

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In der Kolumne "Erklär mir deine Welt" kommen Hubert Gaisbauer und Johanna Hirzberger miteinander ins Gespräch. Diese Woche geht es um Enkelkinder.

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In der Kolumne "Erklär mir deine Welt" kommen Hubert Gaisbauer und Johanna Hirzberger miteinander ins Gespräch. Diese Woche geht es um Enkelkinder.

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Liebe Frau Hirzberger!

Hoffentlich erwarten Sie heute von mir keine Erwähnung des „Falls“ Lena Schilling. Ich bin es müde, den Anschuldigungen und Dementis auch nur in Gedanken zu folgen. Eines aber schließe ich daraus – wie recht nämlich biblische Sprüche meist haben: „Wer seinen Mund und seine Zunge bewahrt, bewahrt seine Seele vor Nöten“ – eine freundliche Übersetzung aus dem Buch der Sprüche. Ich jedenfalls möchte solche Nöte nicht haben. Und ich wünsche sie auch keiner und keinem.

Da wären wir ja beinahe schon wieder bei dem Wort, das wir in unseren letzten Briefen – vielleicht über Gebühr – strapaziert haben: Narzissmus. Ich werde es jetzt zu einem ganz persönlichen Unwort erklären und bei mir selber jedes Mal einen Strafzoll einheben, wenn es wieder einmal – nach einer Redewendung in den streit- und kriegssüchtigen griechischen Epen – „dem Gehege der Zähne entfleucht“. Narzisst – oder gar Narzisstin, welch hässliches Wort! Und – wie Sie geschrieben haben – welch rasch aufgedrückter Diagnosestempel!

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