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Feuilleton

Europas Januskopf und seine "Splendid Isolation“

1945 1960 1980 2000 2020
1945 1960 1980 2000 2020

Die Gründe für die EU-Eskapaden des britischen Premiers David Cameron beruhen nicht auf Antipathie gegen Europa. Britische Politik ist global ausgerichtet - nicht kontinental.

Der Ärmelkanal stellt zwar eine natürliche Grenze dar, doch war er keineswegs unüberwindlich. Unter der Führung von Julius Caesar unternahmen die Römer bereits 55 und 54 vor Christus militärische Expeditionen nach Südostengland; im 1. Jahrhundert nach Christus eroberten sie die Insel und integrierten einen großen Teil davon als Provinz Britannia in ihr Imperium. Erst zu Beginn des 5. Jahrhunderts zogen die römischen Legionen ab. Nun waren es germanische Stämme wie die Angeln oder Sachsen, die auf britischem Boden neue Reiche begründeten. Ab dem ausgehenden 8. Jahrhundert folgten die gefürchteten Wikinger einem ähnlichen Muster: Sie unternahmen den Küsten entlang Raubzüge, ließen sich auf der Suche nach neuem Lebensraum aber auch häuslich nieder. 1066 erhob der Herzog der Normandie nach dem Tod Eduard des Bekenners Anspruch auf den angelsächsischen Thron. Aus Wilhelm dem Bastard wurde Wilhelm der Eroberer.

Expansion funktionierte aber auch in umgekehrter Richtung. Im 12. Jahrhundert gelangte Heinrich II., der Begründer des Hauses Anjou-Plantagenet, nicht zuletzt aufgrund seiner Ehe mit Eleonore von Aquitanien an große Ländereien auf dem Kontinent. Das so genannte Angevinische Reich dehnte sich von der schottischen Grenze bis zu den Pyrenäen aus, es zerbrach jedoch im darauffolgenden Jahrhundert am Konflikt mit Frankreich. Als der englische Herrscher Eduard III. 1337 Anspruch auf die französische Krone erhob, begann der - mit Unterbrechungen - mehr als hundert Jahre währende Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich. Am Ende desselben hatte das Inselreich fast alle seine Besitztümer auf dem Kontinent verloren. Allerdings führten die englischen Monarchen noch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts den Titel eines französischen Königs.

Ausgriff nach Übersee

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich manchmal eine andere. In diesem Fall war es ein ganzes Tor: das zur neuen Welt. Denn im Jahr 1492, als Karl VIII. von Frankreich und Heinrich VII. von England in Étaples einen Friedensvertrag unterzeichneten, "entdeckte“ Christoph Kolumbus Amerika. Im Wettlauf um außereuropäische Besitztümer gelang es Großbritannien, im 18. Jahrhundert Rivalen wie Spanien oder die Niederlande abzuhängen und - gestützt auf die Royal Navy - zur führenden Kolonial- und Handelsmacht aufzusteigen. Mit dem Aufbau des weltweiten Empire kristallisierte sich zunehmend eine Besonderheit der britischen Außenpolitik heraus: Sie glich einem Januskopf mit Blick auf Europa wie auch nach Übersee. Aus den divergierenden Interessen erklärt sich der schwankende Kurs zwischen aktiver Mitgestaltung Europas und Abkehr vom Kontinent.

Bereits im Kampf gegen das revolutionäre und napoleonische Frankreich war Großbritannien auf Bündnispartner auf dem Kontinent angewiesen; in (wechselnden) Koalitionen mit den Großmächten Preußen, Österreich und Russland gelang es schließlich, die französische Hegemonie zu brechen. Nach dem Sieg über Napoleon erwies sich der Außenminister Robert Stewart Castlereagh Marquess of Londonderry als team player, als es galt, auf dem Wiener Kongress 1814/15 eine stabile Nachkriegsordnung für Europa zu erarbeiten, in der sich die Großmächte gegenseitig die Waage hielten. Doch schon zu Beginn der 1820er Jahre zog sich die britische Regierung zunehmend aus dem europäischen Mächtekonzert zurück, wobei die Erschließung neuer Märkte in Amerika ein wichtiges Motiv darstellte. In die politischen Verhältnisse am Kontinent wollte man sich nur einmischen, wenn direkt britische Interessen betroffen oder das Gleichgewicht der Kräfte und damit die politische Stabilität Europas gefährdet waren. Ansonsten galt: No intervention.

Wenn sich die Expansionsgelüste und politischen Einflusssphären der Großmächte kreuzten, kam es zum Konflikt. So wurde Russland seit den 1830er Jahren zunehmend zum Rivalen in Asien wie auch in Südosteuropa. Kein Wunder, dass sich Großbritannien (wie auch Frankreich) im russisch-türkischen Krieg 1854 auf die Seite des "kranken Mannes am Bosporus“ stellte. Durch den Vorstoß Richtung Balkan und Türkei drohte das Zarenreich die Kontrolle über das Schwarze Meer und auch starken Einfluss im östlichen Mittelmeer zu gewinnen. Aus britischer Sicht kam dazu die Bedrohung der wichtigen Überlandrouten nach Indien und in den Fernen Osten, die nicht in die Hände einer anderen Großmacht fallen sollten; die Türkei war zudem ein wichtiger Handelspartner und Getreidelieferant. Preußen und Österreich ließen sich jedoch von keiner der beiden Parteien in den Krimkrieg hineinziehen, so dass dieser auf die Region am Schwarzen Meer begrenzt blieb und sich nicht zu einem erneuten Weltkrieg ausweitete.

Im Vergleich zur Orientalischen berührte die Deutsche Frage keine britischen Lebensnerven. Der Machtkampf Preußens und Österreichs im Deutschen Bund oder die Deutsche Reichseinigung berührten die Londoner Politik wenig. In die Kriege 1866 oder 1870/71 mischte man sich nicht ein. Denn aus britischer Sicht war nur wichtig, dass die deutschen Staaten in irgendeiner Form organisiert ein Gegengewicht zu Frankreich und Russland bilden konnten.

In der Realpolitik des 19. Jahrhunderts rückten die nationalen Interessen der jeweiligen Großmächte in den Vordergrund. Für Lord Palmerston, der ab 1830 für ein halbes Jahrhundert die britische Außenpolitik bestimmte, bedeutete dies, frei von Bündnispflichten, den britischen Welthandel forcieren zu können. Der britische Premierminister Benjamin Disraeli forderte in den 1870er Jahren eine Konsolidierung des Empires, die beispielsweise in der Krönung Königin Viktorias zur "Kaiserin von Indien“ ihren Ausdruck fand. Großbritannien war eine Weltmacht. "Daß sich England jeder unnötigen Einmischung in die Angelegenheiten Europas enthält, ist nicht auf Machtverfall zurückzuführen, sondern auf seine größer gewordene Stärke. England ist keine bloße europäische Macht, sondern der Mittelpunkt eines großen maritimen Reichs, das sich bis an die Grenzen der entferntesten Ozeane erstreckt. England hat sich keineswegs in einen Zustand der Apathie geflüchtet, wenn es sich fast prinzipiell weigert, auf dem europäischen Kontinent zu intervenieren“, so Disraeli 1866 noch in der Funktion des Schatzkanzlers. Intervenieren würde England ohnehin mehr als jede andere Macht: in Asien, Afrika, Australien oder Neuseeland, "weil England tatsächlich eher eine asiatische als eine europäische Macht ist. England hat einen größeren Aktionsradius und mehr Pflichten als jede kontinentaleuropäische Macht.“

Zurück nach Europa

An diesem Kurs der splendid isolation hielt Großbritannien bis ans Ende des 19. Jahrhunderts mehr oder weniger fest. Auf Symptome globaler Überforderung und Gefahren, die sich im Zeitalter des Imperialismus aus der Rivalität mit europäischen Großmächten in Afrika und Asien ergaben, reagierte die britische Regierung mit einer neuen, aktiven Bündnispolitik. 1898 trat die britische Regierung mit einem Allianzangebot an das Deutsche Reich heran, um solcherart eine Annäherung an den Dreibund (Deutsches Reich, Österreich-Ungarn, Italien) zu erreichen. Eine Verständigung scheiterte an der zögernden Haltung der deutschen Regierung; mehr noch, der Gegensatz zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien verschärfte sich aufgrund der konkurrierenden deutschen Kolonialpolitik, die auf britischer Seite ein Gefühl der Bedrohung auslöste.

Die britische Regierung musste sich um-orientieren und versuchte, außereuropäische Reibungsflächen mit Rivalen wie Japan, Frankreich oder Russland abzubauen. Durch das Flottenbündnis mit Japan gab sie 1902 die splendid isolation auf; es folgten die Entente cordiale mit Frankreich 1904 und ein Vertrag mit Russland 1907. Diese Abkommen verursachten wiederum im Deutschen Reich "Einkreisungs“-Ängste. In den folgenden Jahren verfestigten sich die einander gegenüberstehenden Bündnissys-teme, die Fronten standen somit fest, bevor das Pulverfass am Balkan 1914 explodierte.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verlor Großbritannien seine Weltmachtstellung und zog sich aus den Kolonien zurück. Dafür schloss es 1972 das Abkommen über den Beitritt zur EG. Seit 1973 ist England Mitglied der europäischen Gemeinschaft. Wie lange, wird sich zeigen.

Die Gründe für die EU-Eskapaden des britischen Premiers David Cameron beruhen nicht auf Antipathie gegen Europa. Britische Politik ist global ausgerichtet - nicht kontinental.

Der Ärmelkanal stellt zwar eine natürliche Grenze dar, doch war er keineswegs unüberwindlich. Unter der Führung von Julius Caesar unternahmen die Römer bereits 55 und 54 vor Christus militärische Expeditionen nach Südostengland; im 1. Jahrhundert nach Christus eroberten sie die Insel und integrierten einen großen Teil davon als Provinz Britannia in ihr Imperium. Erst zu Beginn des 5. Jahrhunderts zogen die römischen Legionen ab. Nun waren es germanische Stämme wie die Angeln oder Sachsen, die auf britischem Boden neue Reiche begründeten. Ab dem ausgehenden 8. Jahrhundert folgten die gefürchteten Wikinger einem ähnlichen Muster: Sie unternahmen den Küsten entlang Raubzüge, ließen sich auf der Suche nach neuem Lebensraum aber auch häuslich nieder. 1066 erhob der Herzog der Normandie nach dem Tod Eduard des Bekenners Anspruch auf den angelsächsischen Thron. Aus Wilhelm dem Bastard wurde Wilhelm der Eroberer.

Expansion funktionierte aber auch in umgekehrter Richtung. Im 12. Jahrhundert gelangte Heinrich II., der Begründer des Hauses Anjou-Plantagenet, nicht zuletzt aufgrund seiner Ehe mit Eleonore von Aquitanien an große Ländereien auf dem Kontinent. Das so genannte Angevinische Reich dehnte sich von der schottischen Grenze bis zu den Pyrenäen aus, es zerbrach jedoch im darauffolgenden Jahrhundert am Konflikt mit Frankreich. Als der englische Herrscher Eduard III. 1337 Anspruch auf die französische Krone erhob, begann der - mit Unterbrechungen - mehr als hundert Jahre währende Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich. Am Ende desselben hatte das Inselreich fast alle seine Besitztümer auf dem Kontinent verloren. Allerdings führten die englischen Monarchen noch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts den Titel eines französischen Königs.

Ausgriff nach Übersee

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich manchmal eine andere. In diesem Fall war es ein ganzes Tor: das zur neuen Welt. Denn im Jahr 1492, als Karl VIII. von Frankreich und Heinrich VII. von England in Étaples einen Friedensvertrag unterzeichneten, "entdeckte“ Christoph Kolumbus Amerika. Im Wettlauf um außereuropäische Besitztümer gelang es Großbritannien, im 18. Jahrhundert Rivalen wie Spanien oder die Niederlande abzuhängen und - gestützt auf die Royal Navy - zur führenden Kolonial- und Handelsmacht aufzusteigen. Mit dem Aufbau des weltweiten Empire kristallisierte sich zunehmend eine Besonderheit der britischen Außenpolitik heraus: Sie glich einem Januskopf mit Blick auf Europa wie auch nach Übersee. Aus den divergierenden Interessen erklärt sich der schwankende Kurs zwischen aktiver Mitgestaltung Europas und Abkehr vom Kontinent.

Bereits im Kampf gegen das revolutionäre und napoleonische Frankreich war Großbritannien auf Bündnispartner auf dem Kontinent angewiesen; in (wechselnden) Koalitionen mit den Großmächten Preußen, Österreich und Russland gelang es schließlich, die französische Hegemonie zu brechen. Nach dem Sieg über Napoleon erwies sich der Außenminister Robert Stewart Castlereagh Marquess of Londonderry als team player, als es galt, auf dem Wiener Kongress 1814/15 eine stabile Nachkriegsordnung für Europa zu erarbeiten, in der sich die Großmächte gegenseitig die Waage hielten. Doch schon zu Beginn der 1820er Jahre zog sich die britische Regierung zunehmend aus dem europäischen Mächtekonzert zurück, wobei die Erschließung neuer Märkte in Amerika ein wichtiges Motiv darstellte. In die politischen Verhältnisse am Kontinent wollte man sich nur einmischen, wenn direkt britische Interessen betroffen oder das Gleichgewicht der Kräfte und damit die politische Stabilität Europas gefährdet waren. Ansonsten galt: No intervention.

Wenn sich die Expansionsgelüste und politischen Einflusssphären der Großmächte kreuzten, kam es zum Konflikt. So wurde Russland seit den 1830er Jahren zunehmend zum Rivalen in Asien wie auch in Südosteuropa. Kein Wunder, dass sich Großbritannien (wie auch Frankreich) im russisch-türkischen Krieg 1854 auf die Seite des "kranken Mannes am Bosporus“ stellte. Durch den Vorstoß Richtung Balkan und Türkei drohte das Zarenreich die Kontrolle über das Schwarze Meer und auch starken Einfluss im östlichen Mittelmeer zu gewinnen. Aus britischer Sicht kam dazu die Bedrohung der wichtigen Überlandrouten nach Indien und in den Fernen Osten, die nicht in die Hände einer anderen Großmacht fallen sollten; die Türkei war zudem ein wichtiger Handelspartner und Getreidelieferant. Preußen und Österreich ließen sich jedoch von keiner der beiden Parteien in den Krimkrieg hineinziehen, so dass dieser auf die Region am Schwarzen Meer begrenzt blieb und sich nicht zu einem erneuten Weltkrieg ausweitete.

Im Vergleich zur Orientalischen berührte die Deutsche Frage keine britischen Lebensnerven. Der Machtkampf Preußens und Österreichs im Deutschen Bund oder die Deutsche Reichseinigung berührten die Londoner Politik wenig. In die Kriege 1866 oder 1870/71 mischte man sich nicht ein. Denn aus britischer Sicht war nur wichtig, dass die deutschen Staaten in irgendeiner Form organisiert ein Gegengewicht zu Frankreich und Russland bilden konnten.

In der Realpolitik des 19. Jahrhunderts rückten die nationalen Interessen der jeweiligen Großmächte in den Vordergrund. Für Lord Palmerston, der ab 1830 für ein halbes Jahrhundert die britische Außenpolitik bestimmte, bedeutete dies, frei von Bündnispflichten, den britischen Welthandel forcieren zu können. Der britische Premierminister Benjamin Disraeli forderte in den 1870er Jahren eine Konsolidierung des Empires, die beispielsweise in der Krönung Königin Viktorias zur "Kaiserin von Indien“ ihren Ausdruck fand. Großbritannien war eine Weltmacht. "Daß sich England jeder unnötigen Einmischung in die Angelegenheiten Europas enthält, ist nicht auf Machtverfall zurückzuführen, sondern auf seine größer gewordene Stärke. England ist keine bloße europäische Macht, sondern der Mittelpunkt eines großen maritimen Reichs, das sich bis an die Grenzen der entferntesten Ozeane erstreckt. England hat sich keineswegs in einen Zustand der Apathie geflüchtet, wenn es sich fast prinzipiell weigert, auf dem europäischen Kontinent zu intervenieren“, so Disraeli 1866 noch in der Funktion des Schatzkanzlers. Intervenieren würde England ohnehin mehr als jede andere Macht: in Asien, Afrika, Australien oder Neuseeland, "weil England tatsächlich eher eine asiatische als eine europäische Macht ist. England hat einen größeren Aktionsradius und mehr Pflichten als jede kontinentaleuropäische Macht.“

Zurück nach Europa

An diesem Kurs der splendid isolation hielt Großbritannien bis ans Ende des 19. Jahrhunderts mehr oder weniger fest. Auf Symptome globaler Überforderung und Gefahren, die sich im Zeitalter des Imperialismus aus der Rivalität mit europäischen Großmächten in Afrika und Asien ergaben, reagierte die britische Regierung mit einer neuen, aktiven Bündnispolitik. 1898 trat die britische Regierung mit einem Allianzangebot an das Deutsche Reich heran, um solcherart eine Annäherung an den Dreibund (Deutsches Reich, Österreich-Ungarn, Italien) zu erreichen. Eine Verständigung scheiterte an der zögernden Haltung der deutschen Regierung; mehr noch, der Gegensatz zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien verschärfte sich aufgrund der konkurrierenden deutschen Kolonialpolitik, die auf britischer Seite ein Gefühl der Bedrohung auslöste.

Die britische Regierung musste sich um-orientieren und versuchte, außereuropäische Reibungsflächen mit Rivalen wie Japan, Frankreich oder Russland abzubauen. Durch das Flottenbündnis mit Japan gab sie 1902 die splendid isolation auf; es folgten die Entente cordiale mit Frankreich 1904 und ein Vertrag mit Russland 1907. Diese Abkommen verursachten wiederum im Deutschen Reich "Einkreisungs“-Ängste. In den folgenden Jahren verfestigten sich die einander gegenüberstehenden Bündnissys-teme, die Fronten standen somit fest, bevor das Pulverfass am Balkan 1914 explodierte.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verlor Großbritannien seine Weltmachtstellung und zog sich aus den Kolonien zurück. Dafür schloss es 1972 das Abkommen über den Beitritt zur EG. Seit 1973 ist England Mitglied der europäischen Gemeinschaft. Wie lange, wird sich zeigen.