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Feuilleton

Geschärfter Blick auf "Conditio humana"

1945 1960 1980 2000 2020

Noch immer hört man, die Biologen sollten sich nur mit den "Viecherln" beschäftigen. Doch um zu erkennen, wer wir eigentlich sind, ist ein biologischer Spiegel unverzichtbar. Wie sich jüngere Erkenntnisse zu einem neuen Menschenbild zusammenfügen.

1945 1960 1980 2000 2020

Noch immer hört man, die Biologen sollten sich nur mit den "Viecherln" beschäftigen. Doch um zu erkennen, wer wir eigentlich sind, ist ein biologischer Spiegel unverzichtbar. Wie sich jüngere Erkenntnisse zu einem neuen Menschenbild zusammenfügen.

Irenäus Eibl-Eibesfeldt, der große Pionier der Humanethologie, starb im Juni. Dies erinnert auch daran, wie ungeheuer viel die Biologie in all ihren Spielarten zuletzt dazu beigetragen hat, uns selbst besser zu verstehen. Eibl-Eibesfeldt war der Pionier der "menschlichen Universalien", also jener Eigenschaften, die allen Menschen unabhängig von Kultur oder Hautfarbe gemeinsam sind. Aber er war weder der erste noch der einzige. Bereits 1945 hatte der US-Anthropologe G. P. Murdock 67 soziale Eigenschaften aufgelistet, die allen Menschen gemeinsam sind. Eibl-Eibesfeldt schloss aus seinen Beobachtungen taub-blind geborener Kinder, dass der menschliche Ausdruck der Emotionen artspezifisch und "angeboren" sei.

Heute sehen wir die Sache komplexer: Jegliches Merkmal ist in unterschiedlichem Ausmaß genetisch fundiert und jedes entwickelt sich stets in Wechselwirkung zwischen Genen und Umwelt. Wichtiger noch als bei anderen Tieren ist bei Menschen das soziale Umfeld. Daher ist alles erblich, aber nichts einfach "angeboren". Zudem wissen wir heute, dass die Genkopien der Eltern in Ei-und Samenzelle nicht im taufrischen Zustand weitergegeben werden, sondern dass ihre spätere Genexpression vom Lebensstil der Eltern beeinflusst wird.

Wir und die Anderen

Menschliches Verhalten ist daher stark von jenen Spuren geprägt, die Mutation und Selektion über die letzten hunderttausenden von Jahren im Erbgut und damit in der mentalen Konstruktion unserer Ahnen hinterließen. Dies beinhaltet etwa sämtliches Beziehungsverhalten, wie wir mit Risiko umgehen, und begründet auch, warum Menschen anfällig sind, zu viel Zucker, Fett oder Salz aufzunehmen. Und durch fMRI-Untersuchungen ließ sich ein lange umstrittenes "Konstruktionsmerkmal" menschlicher Gehirne belegen, nämlich reflexartig zwischen Leuten der eigenen Gruppe und Fremden zu unterscheiden. Das hatte bereits Eibl-Eibesfeldt so postuliert. Dennoch muss man den von ihm daraus abgeleiteten politischen Schlussfolgerungen nicht zustimmen. Trotz all dem sind wir nicht einfach starr "genetisch determiniert". Vielmehr hängt es stark vom Zusammenhang ab, welche Entscheidungen Menschen (und andere Tiere) in bestimmten Situationen treffen, ob etwa Fremde einander freundlich und interessiert begegnen, oder abgrenzend und unfreundlich. Dieser hochaktuelle Themenkreis wird im Oktober beim "Biologicum Almtal" interdisziplinär diskutiert ("Dazugehören -fremd sein. Wir und die Anderen"; https://biologicum-almtal.univie.ac.at).

Die menschlichen Universalien sind die Randbedingungen für menschliches Verhalten. Auf dieser Basis sehen wir eine große individuelle Vielfalt, aber immer nach Grundregeln. Damit wird unser Handeln wechselseitig einschätzbar. Immer noch vernimmt man, die Biologen sollten sich mit den "Viecherln" bescheiden und die Menschen den Geistes-und Humanwissenschaftlern überlassen. Dafür kann man aufgrund des platten Missbrauchs der Biologie durch die Nazis -heute durch die extreme Rechte -Verständnis haben. Inhaltlich ist dies aber schrullig -schon mal was vom "Darwin'schen Kontinuum" gehört? So sind grundlegende Einsichten in das Wesen der Menschen nur im Vergleich mit anderen Tieren zu erzielen. Nur so kann man etwa ergründen, wie Menschen sozio-sexuell "ticken" und warum das so ist. Vieles an höchst relevanter Humanethologie kommt heute auch von den experimentellen Wirtschaftswissenschaftlern. Ernst Fehr (Uni Zürich), Martin Kocher (Uni Wien) und andere zeigten, dass selbst wirtschaftliche Entscheidungen nicht bloß nach den rationalen Regeln der Spieltheorie getroffen werden, sondern vielmehr einer regelhaften, typisch menschlichen "Irrationalität" folgen: Menschen wollen wahrgenommen und fair behandelt werden, sind stark vom sozialen Umfeld abhängig und werden in ihren Entscheidungen von Hormonen beeinflusst, die ihrerseits wiederum vom Umfeld reguliert werden.

Migration und Durchmischung

Die genetische Steinzeit ist vorbei. Heute rekonstruieren Forscher aus DNA-Spuren von Leuten, die vor bis zu hunderttausenden Jahren lebten, atemberaubend genau die Entstehungsgeschichte der heutigen Menschheit. Möglich wurde das durch eine unfassbar rasante Entwicklung genetischer Analysemethoden. Schnell und preisgünstig wird heute die DNA von ganzen Populationen sequenziert, und aus Spuren schlecht erhaltener DNA werden ganze Genome rekonstruiert. Die aktuellen Ergebnisse fasste David Reich von der Uni Harvard in seinem neuen Buch "Who we are and how we got here"(2018) zusammen. Moderne, aber rationale Zauberei sozusagen.

Damit wurde klar, dass sich die Populationen weltweit und über die Jahrtausende in dynamischer Abfolge von lokaler Merkmalsbildung, massiven Wanderungen, Durchmischungen und Auslöschungen entwickelten. Die heutigen Bevölkerungen Europas oder Indiens etwa entstanden über die letzten 14.000 Jahre als Cocktail aus Zuwanderern aus dem Nahen Osten, aus den asiatischen Steppen, mit kleinen Beimischungen jener Jäger und Sammler, die bis zu dieser Zeit Eurasien dominierten. Buchstäblich seit es Menschen gibt, gibt es auch massive Wanderbewegungen. Aufgrund dieser Dynamik der menschlichen Entwicklung ist der schon lange problematische, in der deutschen Sprache seit der NS-Zeit biologistisch geprägte Begriff der "Rasse" als genetisch homogene, in einem Gebiet ohne Vermischung entstandene Population endgültig obsolet.

Die moderne Epigentik hilft uns zu verstehen, wie sich aus zerknautschten Neugeborenen unglaublich unterschiedliche Erwachse entwickeln. Starke Einflüsse üben die Lebensweise der Eltern vor der Zeugung und der Mutter während der Schwangerschaft aus. Und von der Qualität der sozialen Betreuung in den ersten Lebensjahren hängt es ab, wie gut sich ein Mensch zum sozial vernetzten, handlungsfähigen Individuum entwickelt. "Satt, sauber, trocken" ist bei weitem nicht genug. Wie wir seit dem Bindungsforscher John Bowlby wissen, müssen die von den Babies bei der Geburt bereits mitgebrachten, typischen sozialen Ansprüche nach Zuwendung erfüllt werden. So entwickelt sich ein "sicheres Bindungsmuster", also ein soziales Grundvertrauen, das als Voraussetzung für eine optimale körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung eines Kindes gilt. Dieses ethologischpsychologische Theoriegebäude wurde in den letzten Jahrzehnten überzeugend bestätigt und um die zugehörigen neuronalen und hormonellen Mechanismen ergänzt.

Atemberaubender Fortschritt

Dass Kinder für ihr optimales Aufwachsen bestimmte soziale Bedingungen und Kontakt zu Tieren und Natur benötigen, ist übrigens eine weitere menschliche Universalie. Dies erlaubt die Ausbildung einer balancierten und kontrollierten Emotionalität und der menschliche Kernkompetenz, soziale Zuwendung geben und annehmen zu können, sowie auch guter "exekutiver Funktionen". Diese sind durch Kerneigenschaften der sozialen Kompetenz charakterisiert, wie Impulskontrolle, gutes soziales Arbeitsgedächtnis, situationsabhängige Flexibilität, Verlässlichkeit etc. So sind es die Entwicklungsbedingungen, die für eine ungeheure individuelle Vielfalt in unserem Denken und unserer Emotionalität sorgen.

Atemberaubend der Fortschritt im Verständnis der Mechanismen von Gehirn und Körper, von ihren Interaktionen mit sich selber und mit der Umwelt, etwa unserem Mikrobiom. Atemberaubend auch die Entwicklungen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, der Schnittstellen zwischen Körper, Denken und Computern, oder auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin. Dennoch darf man bezüglich der Rede vom "neuen Menschen" skeptisch sein, wie auch Illusionen gegenüber, dass alle durch menschliches Verhalten bedingten Traumata dieser Welt technologisch lösbar sein würden; oder durch die Besiedlung des Mars. Eine leidlich lebenswerte Zukunft auf der Erde wird es nur über Anpassungen des Verhaltens im Einklang mit den Universalien geben. Wissen über uns selber ist heute in einem nahezu unfassbaren Ausmaß vorhanden. Aber ohne Vernetzung und Anwendung dieses vor allem sozialen Wissens wird der Turmbau zu Babel weitergehen.

| Der Autor ist Professor am Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des Biologicum Almtal |

Irenäus Eibl-Eibesfeldt, der große Pionier der Humanethologie, starb im Juni. Dies erinnert auch daran, wie ungeheuer viel die Biologie in all ihren Spielarten zuletzt dazu beigetragen hat, uns selbst besser zu verstehen. Eibl-Eibesfeldt war der Pionier der "menschlichen Universalien", also jener Eigenschaften, die allen Menschen unabhängig von Kultur oder Hautfarbe gemeinsam sind. Aber er war weder der erste noch der einzige. Bereits 1945 hatte der US-Anthropologe G. P. Murdock 67 soziale Eigenschaften aufgelistet, die allen Menschen gemeinsam sind. Eibl-Eibesfeldt schloss aus seinen Beobachtungen taub-blind geborener Kinder, dass der menschliche Ausdruck der Emotionen artspezifisch und "angeboren" sei.

Heute sehen wir die Sache komplexer: Jegliches Merkmal ist in unterschiedlichem Ausmaß genetisch fundiert und jedes entwickelt sich stets in Wechselwirkung zwischen Genen und Umwelt. Wichtiger noch als bei anderen Tieren ist bei Menschen das soziale Umfeld. Daher ist alles erblich, aber nichts einfach "angeboren". Zudem wissen wir heute, dass die Genkopien der Eltern in Ei-und Samenzelle nicht im taufrischen Zustand weitergegeben werden, sondern dass ihre spätere Genexpression vom Lebensstil der Eltern beeinflusst wird.

Wir und die Anderen

Menschliches Verhalten ist daher stark von jenen Spuren geprägt, die Mutation und Selektion über die letzten hunderttausenden von Jahren im Erbgut und damit in der mentalen Konstruktion unserer Ahnen hinterließen. Dies beinhaltet etwa sämtliches Beziehungsverhalten, wie wir mit Risiko umgehen, und begründet auch, warum Menschen anfällig sind, zu viel Zucker, Fett oder Salz aufzunehmen. Und durch fMRI-Untersuchungen ließ sich ein lange umstrittenes "Konstruktionsmerkmal" menschlicher Gehirne belegen, nämlich reflexartig zwischen Leuten der eigenen Gruppe und Fremden zu unterscheiden. Das hatte bereits Eibl-Eibesfeldt so postuliert. Dennoch muss man den von ihm daraus abgeleiteten politischen Schlussfolgerungen nicht zustimmen. Trotz all dem sind wir nicht einfach starr "genetisch determiniert". Vielmehr hängt es stark vom Zusammenhang ab, welche Entscheidungen Menschen (und andere Tiere) in bestimmten Situationen treffen, ob etwa Fremde einander freundlich und interessiert begegnen, oder abgrenzend und unfreundlich. Dieser hochaktuelle Themenkreis wird im Oktober beim "Biologicum Almtal" interdisziplinär diskutiert ("Dazugehören -fremd sein. Wir und die Anderen"; https://biologicum-almtal.univie.ac.at).

Die menschlichen Universalien sind die Randbedingungen für menschliches Verhalten. Auf dieser Basis sehen wir eine große individuelle Vielfalt, aber immer nach Grundregeln. Damit wird unser Handeln wechselseitig einschätzbar. Immer noch vernimmt man, die Biologen sollten sich mit den "Viecherln" bescheiden und die Menschen den Geistes-und Humanwissenschaftlern überlassen. Dafür kann man aufgrund des platten Missbrauchs der Biologie durch die Nazis -heute durch die extreme Rechte -Verständnis haben. Inhaltlich ist dies aber schrullig -schon mal was vom "Darwin'schen Kontinuum" gehört? So sind grundlegende Einsichten in das Wesen der Menschen nur im Vergleich mit anderen Tieren zu erzielen. Nur so kann man etwa ergründen, wie Menschen sozio-sexuell "ticken" und warum das so ist. Vieles an höchst relevanter Humanethologie kommt heute auch von den experimentellen Wirtschaftswissenschaftlern. Ernst Fehr (Uni Zürich), Martin Kocher (Uni Wien) und andere zeigten, dass selbst wirtschaftliche Entscheidungen nicht bloß nach den rationalen Regeln der Spieltheorie getroffen werden, sondern vielmehr einer regelhaften, typisch menschlichen "Irrationalität" folgen: Menschen wollen wahrgenommen und fair behandelt werden, sind stark vom sozialen Umfeld abhängig und werden in ihren Entscheidungen von Hormonen beeinflusst, die ihrerseits wiederum vom Umfeld reguliert werden.

Migration und Durchmischung

Die genetische Steinzeit ist vorbei. Heute rekonstruieren Forscher aus DNA-Spuren von Leuten, die vor bis zu hunderttausenden Jahren lebten, atemberaubend genau die Entstehungsgeschichte der heutigen Menschheit. Möglich wurde das durch eine unfassbar rasante Entwicklung genetischer Analysemethoden. Schnell und preisgünstig wird heute die DNA von ganzen Populationen sequenziert, und aus Spuren schlecht erhaltener DNA werden ganze Genome rekonstruiert. Die aktuellen Ergebnisse fasste David Reich von der Uni Harvard in seinem neuen Buch "Who we are and how we got here"(2018) zusammen. Moderne, aber rationale Zauberei sozusagen.

Damit wurde klar, dass sich die Populationen weltweit und über die Jahrtausende in dynamischer Abfolge von lokaler Merkmalsbildung, massiven Wanderungen, Durchmischungen und Auslöschungen entwickelten. Die heutigen Bevölkerungen Europas oder Indiens etwa entstanden über die letzten 14.000 Jahre als Cocktail aus Zuwanderern aus dem Nahen Osten, aus den asiatischen Steppen, mit kleinen Beimischungen jener Jäger und Sammler, die bis zu dieser Zeit Eurasien dominierten. Buchstäblich seit es Menschen gibt, gibt es auch massive Wanderbewegungen. Aufgrund dieser Dynamik der menschlichen Entwicklung ist der schon lange problematische, in der deutschen Sprache seit der NS-Zeit biologistisch geprägte Begriff der "Rasse" als genetisch homogene, in einem Gebiet ohne Vermischung entstandene Population endgültig obsolet.

Die moderne Epigentik hilft uns zu verstehen, wie sich aus zerknautschten Neugeborenen unglaublich unterschiedliche Erwachse entwickeln. Starke Einflüsse üben die Lebensweise der Eltern vor der Zeugung und der Mutter während der Schwangerschaft aus. Und von der Qualität der sozialen Betreuung in den ersten Lebensjahren hängt es ab, wie gut sich ein Mensch zum sozial vernetzten, handlungsfähigen Individuum entwickelt. "Satt, sauber, trocken" ist bei weitem nicht genug. Wie wir seit dem Bindungsforscher John Bowlby wissen, müssen die von den Babies bei der Geburt bereits mitgebrachten, typischen sozialen Ansprüche nach Zuwendung erfüllt werden. So entwickelt sich ein "sicheres Bindungsmuster", also ein soziales Grundvertrauen, das als Voraussetzung für eine optimale körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung eines Kindes gilt. Dieses ethologischpsychologische Theoriegebäude wurde in den letzten Jahrzehnten überzeugend bestätigt und um die zugehörigen neuronalen und hormonellen Mechanismen ergänzt.

Atemberaubender Fortschritt

Dass Kinder für ihr optimales Aufwachsen bestimmte soziale Bedingungen und Kontakt zu Tieren und Natur benötigen, ist übrigens eine weitere menschliche Universalie. Dies erlaubt die Ausbildung einer balancierten und kontrollierten Emotionalität und der menschliche Kernkompetenz, soziale Zuwendung geben und annehmen zu können, sowie auch guter "exekutiver Funktionen". Diese sind durch Kerneigenschaften der sozialen Kompetenz charakterisiert, wie Impulskontrolle, gutes soziales Arbeitsgedächtnis, situationsabhängige Flexibilität, Verlässlichkeit etc. So sind es die Entwicklungsbedingungen, die für eine ungeheure individuelle Vielfalt in unserem Denken und unserer Emotionalität sorgen.

Atemberaubend der Fortschritt im Verständnis der Mechanismen von Gehirn und Körper, von ihren Interaktionen mit sich selber und mit der Umwelt, etwa unserem Mikrobiom. Atemberaubend auch die Entwicklungen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, der Schnittstellen zwischen Körper, Denken und Computern, oder auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin. Dennoch darf man bezüglich der Rede vom "neuen Menschen" skeptisch sein, wie auch Illusionen gegenüber, dass alle durch menschliches Verhalten bedingten Traumata dieser Welt technologisch lösbar sein würden; oder durch die Besiedlung des Mars. Eine leidlich lebenswerte Zukunft auf der Erde wird es nur über Anpassungen des Verhaltens im Einklang mit den Universalien geben. Wissen über uns selber ist heute in einem nahezu unfassbaren Ausmaß vorhanden. Aber ohne Vernetzung und Anwendung dieses vor allem sozialen Wissens wird der Turmbau zu Babel weitergehen.

| Der Autor ist Professor am Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des Biologicum Almtal |