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Immer Ärger mit den SCHUBLADEN

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Die Sprache ihrer Mütter ist nicht Deutsch, doch sie schreiben deutsch - und bekommen ein Etikett: Sie schreiben "Migrantenliteratur".

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Die Sprache ihrer Mütter ist nicht Deutsch, doch sie schreiben deutsch - und bekommen ein Etikett: Sie schreiben "Migrantenliteratur".

Anna Kim und Radek Knapp schreiben in einem Land, in dem sie nicht geboren sind, in einer Sprache, die nicht die Sprache der Mutter ist. Anna Kim wurde in Südkorea geboren, Radek Knapp kommt aus Polen. So unterschiedlich ihre Erfahrungen auch sind: Die beiden Autoren finden sich immer wieder der Schublade "Migrationsliteratur" zugeordnet. Manfred Müller lud Anna Kim, Radek Knapp und FURCHE-Redakteurin Brigitte Schwens-Harrant zum öffentlichen Gespräch in die "Österreichische Gesellschaft für Literatur". Im Folgenden ein Auszug.

Manfred Müller: Dimitré Dinev, Anna Kim, Radek Knapp, Julya Rabinowich und Michael Stavari´c kommen aus verschiedenen Ländern, haben unterschiedliche Biografien und werden trotzdem immer wieder in dieselbe enge Schublade "Migrationsliteratur" gesteckt. Was war denn die Grundidee für dein Buch "Ankommen", für das du mit diesen fünf Autorinnen und Autoren gesprochen hast?

Brigitte Schwens-Harrant: Die Schublade der sogenannten "Migranten-Literatur" beschäftigt mich schon lange: Angesichts von Begriffen wie "mit Migrationshintergrund" frage ich mich: Gibt es eigentlich einen Zeitpunkt, an dem man das bei einem Menschen nicht mehr dazusagen muss? Viele sind schon sehr lange in Österreich, und es wird trotzdem immer erwähnt und als Etikett für die Literatur verwendet. Ich weiß, dass es paradox aussieht, das auf eine Weise zu tun, dass man genau jene Autoren, die damit etikettiert werden können, in einem Buch zusammenfasst, um mit ihnen diese Frage zu diskutieren. Aber ich wollte sie mit den Betroffenen diskutieren und nicht durch eine Perspektive von außen besprechen, etwa einer literaturtheoretischen. Mir ging es auch um die Frage, welche Befindlichkeiten das auslöst.

Müller: Das Buch handelt von Schubladen, aber auch davon, dass es problematisch ist, permanent darüber sprechen zu müssen, weil es offenkundig kein Thema ist, das einen den ganzen Tag betrifft. Radek Knapp etwa sagt darin, er, der die Heimat verlor, wird zum Experten für Heimat gemacht. Wie geht man damit um, wenn man ein Thema permanent vorgesetzt bekommt, bis man beginnt, sich damit fundamental auseinanderzusetzen. Ist das eine Bürde, eine Last? Oder ist das vielleicht sogar etwas, das hilft, beim Schreiben, beim Denken?

Radek Knapp: Ich weiß nicht, wie es Anna geht. Wir werden, seit wir hier sind, nach der Heimat befragt, auch selber fragt man sich das manchmal, und dann kommt Brigitte ...

Anna Kim: Ich war nie eine Expertin für Heimat, ich war immer eine Expertin für Heimatlosigkeit, aber nie für "Heimatbesitztum". Knapp: Aber das ist doch dasselbe

Kim: Nein, das ist irgendwie nicht dasselbe.

Knapp: Nein?

Kim: Nein! Ich wurde nie danach befragt, was Heimat ist. Ich wurde immer danach befragt, wie es sich anfühlt, keine Heimat zu haben.

Knapp: Hattest du nie das Gefühl, dass du eine Heimat verloren hast, als du herkamst? Kim: Nein.

Knapp: Siehst du, ich hatte das schon, weil ich etwas älter war.

Kim: Diesen anderen Zugang fand ich sehr interessant, als ich dein Gespräch gelesen habe. Dass dieses Heimatbesitzen bei dir vorausgesetzt wird, dann plötzlich entfernt sie sich oder wird weggenommen. Das war bei mir überhaupt nicht so. Bei mir wurde von Anfang an davon ausgegangen, dass ich nie eine besessen habe.

Knapp: Das Interessante ist, dass wir die gleichen Fragen gestellt bekommen haben, aber alle haben andere Antworten geliefert.

Kim: Sie geht doch unheimlich stark auf unsere Bücher ein. Deswegen sind die Fragen sehr unterschiedlich.

Knapp: Du meinst die Frage mit der Literaturbranche ...

Kim: Die habe ich nicht bekommen. Knapp: Das war eine wichtige Frage.

Kim: Ja, weil sie mit deinem Werk zusammenhängt.

Knapp: Dass ich und andere Kollegen, also "Migrationskollegen", in diese Migrationsschiene hineingeraten. Wenn dann irgendwo ein Unglück geschieht in Polen, googeln alle und sagen, Radek Knapp ist der einzige, der Deutsch kann, den werden wir jetzt anfragen. Dann bin ich Experte für alles, was in Polen geschieht oder von der Luft abstürzt. Damit könnte ich die nächsten 200 Jahre gut über die Runden kommen. Das ist eine Schiene, auf der man bequem fahren kann. Aber irgendwann kommt die Entscheidung, nein, jetzt ist Schluss, jetzt spiele ich nicht zum achten Mal James Bond. Wenn es wenigstens eine James-Bond-Rolle wäre, aber es ist die Rolle des polnischen Experten für polnische Unglücke.

Kim: Das Gefühl hatte ich zum Beispiel auch - und nicht. Ich habe in meinem Werk Korea immer vermieden. Ich wollte nicht darüber schreiben. Ich habe mir immer gedacht, das ist Unsinn, warum soll ich, nur weil ich in dem Land zufällig geboren wurde, das jetzt auch noch thematisieren? Ich wurde trotzdem oft gefragt, bei jeder Lesung kommt die Frage nach Nordkorea. Knapp: Das ist ein interessantes Thema.

Kim: Das Thema war auch schon vor 20 Jahren interessant. Aber ich bin keine Spezialistin für Nordkorea.

Knapp: Schade, dieser junge Kim interessiert mich.

Kim: Der interessiert mich überhaupt nicht. Mein Vater war um einiges interessanter.

Müller: Ich bin immer davon ausgegangen, dass solche Fragen bis zum Überdruss gestellt werden. Als ich das Buch gelesen habe, bekam ich umgekehrt den Eindruck, dass die Antworten so gut durchdacht sind und so gut formuliert, dass da einiges an Lust dabei ist, sich das zu überlegen.

Knapp: Es stimmt schon, es wird zum Überdruss gefragt. Das Unangenehme für uns besteht im Ausweichen. Dann kam Brigitte, und ich konnte nicht mehr ausweichen. Und ich musste mir selber Gedanken machen, die ich eigentlich schon längst hätte wissen sollen. So lernt man, was man denkt, was in einem steckt. Der Überdruss bestand in der Häufigkeit des Fragens vielleicht, nicht aber in den Antworten, die Antworten waren dann geradezu angenehm und befreiend.

Kim: Das sehe ich wieder ganz anders, bei mir war das ganz anders. Ich werde bei Lesungen selten auf Migrationsliteratur hin befragt. Nachdem meine Bücher immer geografische Bezugspunkte haben, werde ich immer zu einer Spezialistin des jeweiligen Landes, über das ich schreibe. Ich war überrascht, als Brigitte mich angeschrieben hat. Migrationsliteratur - natürlich weiß ich, dass ich in dieser Schublade behandelt werde von Germanisten. Aber im direkten Umgang mit Lesern hatte ich nie das Gefühl, dass ich in dieser Schublade existiere oder verwendet werde. Deshalb habe ich auch nie darüber nachgedacht. Außer dass ich diesen Begriff relativ diskriminierend finde und er ein Unbehagen auslöst. Du hast mich dazu gezwungen, dass ich mich auch damit auseinandersetze. Das fand ich gut.

Schwens-Harrant: Es gibt ja verschiedene Hersteller von Schubladen. Unter anderem ist die Wissenschaft einer, dann der Journalismus. Mir ist in Erinnerung, dass in einer Rezension von deinem ersten Buch, "Die Bilderspur", überhaupt nicht eingegangen wurde auf die Sprache, die stark in einer bestimmten österreichischen Sprachtradition steht, sondern dass stattdessen erwähnt wurde, dass koreanische Bilder eine wichtige Rolle spielen. Das ist schon auffällig, dass in diesem Fall eine biografische Interpretation dazukommt. Möglicherweise stimmt sie, aber das andere, was ich auf jeden Fall sehen kann, wenn ich genau hinschaue, kommt gar nicht vor.

Kim: Es ist immer so, dass meine Biografie viel interessanter ist als jedes Buch, das ich schreibe. Ich denke manchmal, ich sollte einfach nur meine Biografie erzählen. Das ist die Einschränkung: Dass man, wenn man aus einer anderen Kultur kommt, aus einem anderen Land, in diese Rolle gedrängt wird. Ich wurde ständig gefragt, wann schreiben Sie denn endlich über Korea? Ich finde das eine Frechheit. Deswegen habe ich es absichtlich nicht gemacht. Jetzt schon. Das hat aber nichts damit zu tun, das hat eher etwas damit zu tun, dass ich begonnen habe, mich dafür zu interessieren.

Knapp: Wir haben ein Privatleben und das sieht aus wie das von anderen Menschen auch. Wobei ich eine Frage an das Publikum hätte: Wie viele Ausländer sind heute eigentlich da? Keine? Doch! Es sind immer welche da. Aber man muss kein Ausländer sein, um seine Heimat zu verlieren. Man muss die Wohnung gar nicht verlassen haben, um die Veränderungen zu erleben und sich der Wirklichkeit zu entfremden, in der man so heimisch war.

Müller: Was interessiert in der Literatur wirklich? Gelesen werden Interviews und Gespräche. Welcher Bernhard wird gelesen? Die Bücher über die Kindheit in Salzburg. Welcher Handke wird gelesen? Das Buch über die Mutter, das "Wunschlose Unglück", und nicht die "Hornissen". Dieser biografische Schwerpunkt der Rezeption ist nicht auf die Migranten beschränkt.

Kim: Ich glaube, dass das Publikum gar nicht so darauf fixiert ist, sondern dass das stark von Medien gesteuert wird. Etwa dass wir jetzt dieses Genre haben, Migrantenliteratur, das bedient und gefüllt werden muss. Es muss wieder den neuen Migranten-Starliteraten geben. Dem Formalen wird generell weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Das Interesse an formalen und an sprachlichen Experimenten ist nicht mehr da, wird einfach weg-ignoriert. Selbst wenn ein Buch formal sehr anspruchsvoll geschrieben ist, gehen alle nur auf den Inhalt, die Handlung ein.

Schwens-Harrant: Das ist ein Trend, dass man sich Literatur plotorientiert ansieht, das ist kein Spezifikum dieser Schublade.

Müller: Apropos Schublade. Was verbindet euch eigentlich?

Knapp: Ich weiß auch nicht, wo ihre Heimat ist, das hat sie bis jetzt nicht gesagt. Ich konnte Deutsch nicht. Ich musste es mit Ach und Krach, mit unglaublicher Anstrengung erlernen. Und die Sprache ist sozusagen unser Schreibinstrument. Es gibt eine Muttersprache, es gibt eine Fremdsprache, und es gibt eine Schreibsprache. Auch die muss man sich erkämpfen. Eine Schreibsprache ist eine ganz besondere Sprache. Wenn man einen Begriff braucht, dann leuchten einem fünf Vorschläge auf. In der normalen Sprache leuchtet da gar nichts auf. Das ist eine speziell geübte trainierte Sprache für einen ganz besonderen Zweck. Auch die war für mich eine Fremdsprache. Normalerweise ist es die Muttersprache, in der man schreibt. Es war alles doppelt schwer.

Müller: Wenn du jetzt sagen müsstest, welche Sprache du besser sprichst ...?

Knapp: Es kommt darauf an. Das Polnische ist immer noch die Sprache, in der ich zähle - fluchen, das geht schon in beiden. Es ist eher das Polnische. Wenn ich in Polen bin, verliere ich recht schnell die deutsche Sprache. Im Gespräch, wenn mich jemand anruft aus Österreich, fange ich an zu stammeln. Aber dann setze ich mich an den Schreibtisch und schreibe fließend deutsch, ohne es zu merken.

Müller: Bei Anna Kim ist es völlig anders?

Kim: Genau, da packt mich das Unbehagen noch einmal, wenn ich lese, dass die Muttersprache nicht Deutsch ist. Ich empfinde Deutsch schon als meine Muttersprache, was wir halt unter Muttersprache verstehen. Die Sprache meiner Mutter ist es natürlich nicht, aber es ist meine Muttersprache. Definitiv und absolut. Wenn ich auf Koreanisch zählen sollte, dann geht das nur bis zehn und auch nicht sehr gut. Und ich glaube, im Koreanischen habe ich den fürchterlichsten Akzent überhaupt. In Südkorea haben mir alle auf Englisch geantwortet, das war auch frustrierend.

Müller: Koreanische Literatur oder Tradition spielt überhaupt keine Rolle, oder?

Kim: Nein, überhaupt nicht. Ich lese eigentlich erst jetzt koreanische Romane, meistens in der Übersetzung, weil ich so ewig lang brauche, bis ich eine Seite gelesen habe. Ich kann schon lesen und schreiben sogar auch, aber -eigentlich überhaupt nicht. Es war für mich klar, auch als Kind: Das hier ist die Kultur, in der ich aufgewachsen bin, das ist die, die mich interessiert. Meine Mutter ist halt anders. Jetzt beginne ich mich dafür zu interessieren, weil ich mich frage: Was gehört noch zu meiner Geschichte? Also nicht nur Kaiserin Maria Theresia, sondern eben auch der Korea-Krieg.

Müller: Was ich sehr interessant gefunden habe im Buch "Ankommen": Dass du sagst, dass deine elterliche Bibliothek auch keine koreanischen Bücher beinhaltet hat.

Kim: Ja. Sie hatten schon ein paar koreanische Bücher. Aber unsere, also die Kinderbibliothek, war immer rein deutsch. Wir hatten zwei oder drei Koreanischbücher, aber das war's schon. Ich bin auch mit deutschen Märchen aufgewachsen, Grimm und so. Meine Eltern waren immer sehr darauf bedacht die Assimilation voranzutreiben, das war immer sehr wichtig.

Müller: Wann hast du begonnen, deutschsprachige Literatur zu lesen?

Knapp: In der Hauptschule, aber das erste Jahr bin ich durchgeflogen in Deutsch und in Religion. Dann hab ich Mickey Maus gelesen, damit hab ich angefangen. Und dann habe ich von Jack London abgeschrieben für die Schularbeiten. Wodurch ich im Bewusstsein meiner Deutschlehrerin zu einem Genie aufgestiegen bin, weil ich Wort für Wort Jack London abgeschrieben habe. Aber -sie hat ja Simmel gelesen. Kim: Welchen Simmel? Johannes Mario?

Knapp: Ja, genau den. Ich bin dann einzweimal durchgeflogen. Aber mit 15 habe ich mich in die Literatur verliebt. Eigentlich schon vorher. Aber da habe ich ein Buch von Hermann Hesse, weil mir das so gut gefallen hat, Wort für Wort abgeschrieben. In drei A4-Hefte, aber ein ganz dünnes, "Demian". Die Abschrift habe ich immer noch.

Kim: Warum hast du dich für Deutsch als Literatursprache entschieden?

Knapp: Na, weil hier alle Deutsch sprechen! Du meinst, warum nicht für Polnisch? Man greift nach dem, was näher ist und das war die Sprache hier. Und ich dachte, wenn ich schon rede, dann kann ich auch versuchen, etwas zu schreiben. Paradoxerweise ist es nicht schlecht, wenn man in einer Fremdsprache schreibt, denn es entsteht eine merkwürdige Distanz zu dem Geschriebenen. Wenn man so emotional ist wie ein Slawe, dann ist die Distanz sehr gut. Ein willkommener Nebeneffekt. Im Polnischen hatte ich das nicht, da habe ich mich sehr geniert, etwas zu schreiben, das kam mir zu pathetisch vor. Auf Deutsch habe ich's geschrieben -diese Scham ist mir da weggefallen. Es war nicht schlecht. Eine Muttersprache hat ja jeder, aber Distanz hat nicht jeder.

DIE DISKUTANTEN

Radek Knapp

Geboren 1964 in Polen, wuchs Radek Knapp bei seinen Großeltern auf. 1976 holte ihn seine Mutter nach Wien. Mit dem Erzählband "Franio" begann 1994 seine Karriere als Schriftsteller.

Anna Kim

Geboren 1977 in Südkorea, übersiedelte sie 1979 mit ihren Eltern nach Deutschland, später nach Wien. Mit der Prosa "Die Bilderspur" begann 2004 ihr Weg als Schriftstellerin.

Manfred Müller

Der gebürtige Salzburger studierte Germanistik und ist Präsident der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft sowie Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Literatur.

B. Schwens-Harrant

Die gebürtige Oberösterreicherin leitet das Feuilleton der FURCHE und gab das Buch "Ankommen" heraus, fünf Gespräche mit nicht in Österreich geborenen Autorinnen und Autoren.

Das Gespräch führte Manfred Müller

BUCH-TIPPS

Reise nach Kalino

Futuristisch wirkt die gut ausgebaute Festung Kalino nur auf den ersten Blick, doch Radek Knapps jüngster Roman "Reise nach Kalino" nützt das Genre des Detektivromans, um einen kritischen Blick auf die Gegenwart zu werfen.

Der sichtbare Feind

Neben ihren Romanen "Die gefrorene Zeit" und "Anatomie einer Nacht" veröffentlicht Anna Kim auch Essays, etwa "Invasionen des Privaten". Soeben erschienen: "Der sichtbare Feind. Die Gewalt des Öffentlichen und das Recht auf Privatheit".

mit Sprache unterwegs

Im Band "mit Sprache unterwegs" (hg. von Manfred Müller und Kurt Neumann) steht die "Reise" im Zentrum der literarischen Reportagen von österreichischen Autorinnen und Autoren, die dafür die nahe und die ferne Welt erkundet haben.

Ankommen

Dimitré Dinev, Anna Kim, Radek Knapp, Julya Rabinowich und Michael Stavari´c sprechen im Buch "Ankommen" über persönliche Erfahrungen, ihr literarisches Werk und über den Umgang mit Fremden, Heimat und die Rolle der Sprache.

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