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Feuilleton

Langer Weg zum inneren Frieden

1945 1960 1980 2000 2020
1945 1960 1980 2000 2020

" Ich halte es für gut, dass in unserer Hymne die Liebe zu unserem Land in feierlicher Form zum Ausdruck kommt, ohne Abwertung anderer. “

Franz Winter

" Es ist zu befürchten, dass wir alle vermehrt mit tragischen Geschehnissen konfrontiert werden, wenn der Gewalt auf dem Unterhaltungssektor nicht entschieden entgegengewirkt wird. “

Harald Schober

Zuletzt hat es dann doch noch vier weitere Monate gedauert: Im April schien eine Lösung des Konfliktes um zweisprachige Ortstafeln in Kärnten in greifbare Nähe gerückt - doch noch einmal gab es Widerstände, Kritik, alternative Vorschläge. Die Sache ist entschieden, jetzt werden die Lösungen umgesetzt.

Die Erleichterung ist allen Beteiligten anzumerken, allen voran Landeshauptmann Dörfler und Staatssekretär Ostermayer. Sie beide sind es, welche die Verhandlungen im Wesentlichen getragen, nach innen und nach außen kommuniziert und schließlich durchgesetzt haben. Beide haben, wenn auch aus höchst unterschiedlichem politischen Umfeld kommend und von deutlich unterschiedlichem Niveau aus startend, erheblich an Format und Statur gewonnen.

Es ist nicht nur Kärnten zu wünschen, mit der dieswöchigen Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln zu einem inneren Frieden zu finden. Die Geschichte lastet schwer auf dem Lande, sie wurde aber auch häufig genug und intensiv politisch instrumentalisiert, um Feinde zu schaffen und Lager zu bilden. Das zu überwinden ist ein enormer Fortschritt.

" Ich halte es für gut, dass in unserer Hymne die Liebe zu unserem Land in feierlicher Form zum Ausdruck kommt, ohne Abwertung anderer. “

Franz Winter

" Es ist zu befürchten, dass wir alle vermehrt mit tragischen Geschehnissen konfrontiert werden, wenn der Gewalt auf dem Unterhaltungssektor nicht entschieden entgegengewirkt wird. “

Harald Schober

Zuletzt hat es dann doch noch vier weitere Monate gedauert: Im April schien eine Lösung des Konfliktes um zweisprachige Ortstafeln in Kärnten in greifbare Nähe gerückt - doch noch einmal gab es Widerstände, Kritik, alternative Vorschläge. Die Sache ist entschieden, jetzt werden die Lösungen umgesetzt.

Die Erleichterung ist allen Beteiligten anzumerken, allen voran Landeshauptmann Dörfler und Staatssekretär Ostermayer. Sie beide sind es, welche die Verhandlungen im Wesentlichen getragen, nach innen und nach außen kommuniziert und schließlich durchgesetzt haben. Beide haben, wenn auch aus höchst unterschiedlichem politischen Umfeld kommend und von deutlich unterschiedlichem Niveau aus startend, erheblich an Format und Statur gewonnen.

Es ist nicht nur Kärnten zu wünschen, mit der dieswöchigen Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln zu einem inneren Frieden zu finden. Die Geschichte lastet schwer auf dem Lande, sie wurde aber auch häufig genug und intensiv politisch instrumentalisiert, um Feinde zu schaffen und Lager zu bilden. Das zu überwinden ist ein enormer Fortschritt.