Musikalische Märchen

1945 1960 1980 2000 2020

„Cinderella“ von Alma Deutscher und „Die Zauberflöte“ von Mozart am Salzburger Landestheater.

1945 1960 1980 2000 2020

„Cinderella“ von Alma Deutscher und „Die Zauberflöte“ von Mozart am Salzburger Landestheater.

Die 16-jährige Geigerin, Pianistin und Komponistin Alma Deutscher hat bereits mit zehn eine kammermusikalische Fassung von „Cinderella“ geschrieben, seither die Oper immer wieder überarbeitet und jetzt für das Landestheater Salzburg eine eigene Fassung erstellt.

Die Aschenputtel-Geschichte ist auch hier in dieser Fassung die Geschichte von einer Waise, die von der Stiefmutter und den beiden Stiefschwestern geschuriegelt wird. Cinderella ist für Deutscher Komponistin. Und Prinz Theodor schreibt lieber Lyrik, als sich auf den Thron vorzubereiten. Dann gibt es in dieser Mainstream-Version noch eine Fee, der als Bettlerin der Prinz seine Gedichte schenkt und Cinderella ihre Schuhe. Die Fee weiß sich zu bedanken. Der König veranstaltet ein Fest mit Gesangswettbewerb, um für seinen Sohn eine Braut zu finden. Die Regie zu „Cinderella“ übernahm Intendant Carl Philip von Maldeghem selbst. Er hat das Stück mit durchaus konventioneller Musik in der „Tradition der komischen Oper“ (The Daily Telegraph) inszeniert. In den zwei Stunden steigt Cinderella von der unterdrückten Notenkopistin, der die Stiefmutter für die Töchter zum Gesangswettbewerb eine Eigenkomposition klaut, über die Teilnahme am Fest mit dem eigenen Lied zur Gattin des Prinzen auf.

Die 16-jährige Geigerin, Pianistin und Komponistin Alma Deutscher hat bereits mit zehn eine kammermusikalische Fassung von „Cinderella“ geschrieben, seither die Oper immer wieder überarbeitet und jetzt für das Landestheater Salzburg eine eigene Fassung erstellt.

Die Aschenputtel-Geschichte ist auch hier in dieser Fassung die Geschichte von einer Waise, die von der Stiefmutter und den beiden Stiefschwestern geschuriegelt wird. Cinderella ist für Deutscher Komponistin. Und Prinz Theodor schreibt lieber Lyrik, als sich auf den Thron vorzubereiten. Dann gibt es in dieser Mainstream-Version noch eine Fee, der als Bettlerin der Prinz seine Gedichte schenkt und Cinderella ihre Schuhe. Die Fee weiß sich zu bedanken. Der König veranstaltet ein Fest mit Gesangswettbewerb, um für seinen Sohn eine Braut zu finden. Die Regie zu „Cinderella“ übernahm Intendant Carl Philip von Maldeghem selbst. Er hat das Stück mit durchaus konventioneller Musik in der „Tradition der komischen Oper“ (The Daily Telegraph) inszeniert. In den zwei Stunden steigt Cinderella von der unterdrückten Notenkopistin, der die Stiefmutter für die Töchter zum Gesangswettbewerb eine Eigenkomposition klaut, über die Teilnahme am Fest mit dem eigenen Lied zur Gattin des Prinzen auf.

Die Regie zu ‚Cinderella‘ übernahm Intendant von Maldeghem selbst. Er hat das Stück in der ‚Tradition der komischen Oper‘ (The Daily Telegraph) inszeniert.

Die Sopranistin Laura Incko singt die Cinderella als zwar selbstbewusste, doch ständig unterdrückte junge Frau, Anne-Fleur Werner souverän die Stiefmutter, der sich die Töchter Laura Nicorescu (Griselda) und Olivia Cosío (Zibaldona) mit hervorragend spitzen Tönen unterordnen. Als Prinzen hört man Luke Sinclair, als König George Humphreys. Das Mozarteumorchester und der Chor des Landestheaters bewältigten die neue Oper unter Gabriel Venzago souverän. Das Publikum feierte die Komponistin und das Ensemble ausgiebig.

Wenn es in der „Zauberflöte“ an Sarastro liegt, mit der Königin der Nacht hinfort die Welt gemeinsam zu regieren, wobei jede Partei die Macht für sich beansprucht, muss man das zur Kenntnis nehmen. Alina Wunderlin hat als Königin der Nacht mit Andreas Hörl als Sarastro um die Weltherrschaft zu fighten. Tamino ist bei David Fischer gut aufgehoben, Laura Incko, zwei Tage nach Cinderella, ist als Pamina zu hören, Laura Barthel als Papagena. George Humphreys als Papageno hat szenisch das Heft in der Hand (Regie: Christiane Lutz), Musikdirektor Leslie Suganandarajah leitet das Mozarteumorchester. Dankbarer Premierenapplaus.

Cinderella

Salzburger Landestheater, 6. Juni

Die Zauberflöte

Salzburger Landestheater, 8. und 13. Juni

FURCHE-Navigator Vorschau