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Naturforscher und Mönch

Viele sehen in ihm den "Vater der Genetik": Johann Gregor Mendel, österreichischer Augustiner-Mönch und Naturforscher, der 2009 seinen 125. Geburtstag hat. Mendel wurde am 22. Juli 1822 in Heinzendorf geboren; nach seinem Theologiestudium und einer verpatzten Lehramtsprüfung wurde er nach Wien geschickt, wo er sich als Schüler von Professor Christian Doppler mit Mathematik, Zoologie, Botanik, Paläontologie und Chemie beschäftigte. 1854 begann Mendel, Varianten bei Pflanzen zu untersuchen, indem er an geeigneten Sorten der Erbsen Kreuzungsversuche unternahm. Zwischen 1856 und 1863 kultivierte er über 28.000 Erbsenpflanzen. Aus seinen Experimenten gingen zwei Regeln hervor. Sein Wissen wurde jedoch erst 16 Jahre nach seinem Tod (wieder)entdeckt. (sj)

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