märchensommer - © Foto: Martin Hesz

Nina Blum: Märchen in neuem Gewand

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Der Märchensommer Poysbrunn feiert heuer seinen 15. Geburtstag. Wie es Intendantin und Regisseurin Nina Blum anlegt, Kinder mittels modern adaptierter Versionen für alte Geschichten zu begeistern.

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Der Märchensommer Poysbrunn feiert heuer seinen 15. Geburtstag. Wie es Intendantin und Regisseurin Nina Blum anlegt, Kinder mittels modern adaptierter Versionen für alte Geschichten zu begeistern.

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E in altes Schloss aus dem 14. Jahrhundert, alte Märchen, neu arrangiert, und eine Form der Inszenierung, die das junge und ältere Publikum stark einbezieht und am Ausgang der Handlung beteiligt: Aus diesen Zutaten ist der Märchensommer Poysbrunn zusammengestellt, der heuer seinen 15. Geburtstag feiert. Intendantin und Regisseurin Nina Blum bringt an dem Ort im Weinviertel nun „Rapunzel – neu frisiert“, zwar auf Basis des Klassikers von den Gebrüdern Grimm, aber um eine moderne Abenteuerstory erweitert, in der die Kinder ihren Heldinnen und Helden auf dem Weg durch das Schloss folgen.

Begonnen hat alles vor 17 Jahren, als Nina Blum zuerst im Schloss Thürnthal den Märchensommer gründete. Vor 15 Jahren übersiedelte man dann nach Poysbrunn im Weinviertel, wo allein die Gegend schon wirkt, als würde gleich eine Prinzessin, ein Zauberer oder ein Froschkönig auftauchen. „Nachdem wir anfangs neu erfundene Märchen spielten und danach solche, die man durch Disney-Verfilmungen kennt, geht es mir nun darum, dass die Kinder die alten Geschichten kennenlernen, aber eben im neuen Gewand“, sagt Intendantin und Regisseurin Nina Blum. Auf neu verfasste Märchen und später solche wie „Aladin“ und „Dschungelbuch“ folgten in den vergangenen Jahren „Schneewittchen“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“, allerdings nie im Original, sondern – wie es im Untertitel hieß – „neu vertont“ oder „neu verzwergt“. „Wir verwenden die Grundzutaten klassischer Märchen, versuchen aber immer, eine aktuelle Botschaft mitzutransportieren und die Geschichte ins Heute zu holen. Trotzdem sollen die Figuren immer etwas Fantastisches behalten“, beschreibt Blum.

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