Digital In Arbeit

Trocken durch das blaue Meer

Lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender!

Danke für Deine E-Mail, die ich mit Interesse gelesen habe. Dass du meinst, die Arbeit des Regisseurs bei meinem aktuellen Theaterstück sei leider völlig fehlgeraten, weil er - so Du - "schon dermaßen" auf meinem Text geklebt sei und so dessen Bandbreite Deiner Ansicht nach vollkommen nivelliert habe, wohingegen Theater - so Du - doch darin besteht, "dass zwischen dem Text und seiner Verkörperung eine Art Mehrwert entstehen soll" - diese Deine Meinung nehme ich natürlich dankbar zur Kenntnis und könnte auch locker darüber weggehen, da Du ja nicht das geringste gegen meine Arbeit, also meinen Text, von dessen Bandbreite Du offenbar sogar mehr weißt als ich, sein Schöpfer, sondern nur gegen die des Regisseurs vorbringst, dem ich Deine Mail natürlich gar nicht gezeigt habe, erstens um das Briefgeheimnis nicht zu verletzen, zweitens, weil ich ihn nicht unnötig und ungerechtfertigt kränken wollte. Dir aber möchte ich schon sagen, dass ich zu den Dichtern gehöre, die so lange an ihren Texten feilen, bis sie damit dermaßen einverstanden sind, dass sie sich bei der Inszenierung gar keinen Mehrwert mehr wünschen (weil das ja einer Abwertung des Textes als Mängelwesen gleichkäme), sondern nur noch auf eine adäquate Umsetzung und Darstellung hoffen.

"Es müsste doch gelingen", schreibst Du mir, lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender, "dass man auf der Bühne trotz aller Scherze und der Lustigkeit, die Du anstrebst, auch die existentielle Tiefe und die wirkliche Herausforderung einer solchen verschrobenen Künstlerfigur, die Du auch anstrebst, vermittelt". Also, erstens lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender, hätte es heißen müssen: zu vermitteln; "Es müsste doch gelingen" verlangt, wie Du als - wenn auch noch eher blutjunger, so doch schon mit einer kleinen regionalen Karriere als Textcollagist ausgestatteter - Kärntner Literaturfachbeiratsvorsitzender sicher weißt, nach dem Beistrich zwingend eine satzwertige Nennformgruppe. Zweitens strebe ich - Hand aufs Herz - weder Scherze, noch Lustigkeit und nicht einmal eine Künstlerfigur an - ich wüsste gar nicht, wie man das tut und wie das funktionieren sollte. Ich wollte eine berstende Idylle zeigen, und damit man ihr Bersten zeigen kann, muss man zunächst einmal die Idylle zeigen. Die "existentielle Tiefe" (und sogar die existentielle Verzweiflung) kommen aber hin, und sowohl diese berstende Idylle, als auch die existentielle Verzweiflung, die ich in dem Text entwickelt habe, hat der Regisseur nach der Pause auch mit eindruckvollen Bildern auf die Bühne gebracht.

Das alles kannst Du freilich nicht wissen, weil Du, lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender (und drei Deinige) das Theater doch bereits in der Pause laut lärmend verlassen hast. Aber es wundert mich, dass Du gerade als Literaturfachbeiratsvorsitzender das, was du weder gesehen hast noch kennst noch weißt, nichtsdestotrotz zu beurteilen zu können glaubst. Auch wenn ich nicht viel auf die Meinung des Publikums oder der Kritiker gebe, erleichtert es mich in dem Fall schon, dass Du mit Deiner Meinung allein dastehst, dass alle anderen Besucher - auch bei allen weiteren Vorstellungen - bis zum (bitteren) Ende geblieben sind und anschließend lang anhaltenden, frenetischen Applaus gespendet, dass alle Kritiker unisono geradezu euphorische Besprechungen geschrieben haben.

Noch mehr zu wundern habe ich mich aber begonnen, als mir die Frau an der Garderobe erzählte, dass Du und die Deinen im Unterschied zu allen übrigen Besuchern im ausverkauften Haus ja nicht nur zur Pause gegangen seid und dann vor dem Theater geschimpft und gelärmt habt, sondern im Unterschied zu allen übrigen zahlenden Theaterbesuchern schon vorab auch gar nicht regulär Eintritt bezahlt, sondern an der Kassa Regiekarten geschnorrt habt. Da siehst Du wieder einmal, lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender, wie wenig ich in Wirklichkeit von Literatur verstehe! Denn obwohl dieses jetzt mein zehntes Stück ist, das an einem Österreichischen oder Deutschen Theater gespielt worden ist, habe ich bislang überhaupt nicht gewusst, dass es Regiekarten gibt und was die sein sollen. Ich habe für jedes Theaterstück, das ich in meinem langen Leben gesehen habe, auch in Häusern, an denen ich selbst gespielt werde, es sei denn, es handelt sich wirklich gerade um mein Stück, immer Eintritt bezahlt, und zwar freiwillig und einfach aus Respekt vor dem Wert der Kunst, ob ich sie, nachdem ich sie gesehen habe, nun mehr oder weniger oder gar nicht gutheiße. Aber wahrscheinlich kommt man auf meine Art wirklich nicht weiter.

Ja, wenn ein junger Dichterkollege mein Stück unbedingt sehen möchte, aber so bettelarm ist, dass er sich die Eintrittskarte (und die für seine bettelarme Frau und seinen bettelarmen Freund) ganz einfach nicht leisten kann, dann würde ich mich persönlich beim Direktor dafür einsetzen, dass sich für diesen jungen Hungrigen sozusagen eine Art Mehrwert ergibt. Aber da Du ja neben deinen Erträgen aus der noch jungen Karriere als Textcollagist und neben der Tätigkeit als Literaturfachbeiratsvorsitzender auch noch auf ein äußerst anspruchsvolles Gehalt vom Land Kärnten verweisen kannst, sehe ich in Dir keinen wirklichen kunstbegeisterten Sozialfall und daher eigentlich auch die Regiekarte (und die für Deine Frau und die für Deinen Freund) nicht ein.

Wie ich nämlich dem aktuellen Kulturbericht des Landes Kärnten entnehme, liegt die "Personalsubvention" der Kulturinitiative Griffen, die Dich als Leiter des von Dir erfundenen "Peter-Handke-Archivs" bestellt hat, in einer Höhe, dass man Dir beinahe ein Ministergehalt ausbezahlen kann (keine einzige der zahlreichen anderen Kulturinitiativen im Land hat interessanterweise eine "Personalsubvention" zugesprochen bekommen), sodass man realiter von einem Handkeministerium und einem Peter-Handke-Minister sprechen muss. Während dieses Handkeministerium in Griffen die meiste Zeit im Jahr geschlossen ist, sitzt Du Handkeminister die meiste Zeit im Jahr in einem geheizten Handkebüro in Klagenfurt, und mir hat noch niemand exakte Auskunft geben können, was der Herr Handkeminister da eigentlich tut. "Den Winter über widmet er sich halt eher dem eigenen dramatischen Schaffen", hat ein Bibliothekar gemeint, "aber so genau weiß ich das auch nicht".

Apropos Personalsubvention & eigenes Schaffen: Diesem Kulturbericht des Landes Kärnten habe ich ja außerdem entnommen, dass Du ungeachtet Deines öffentlichen Gehaltes der einzige lebende Literat in Haiders Kulturkärnten bist, der für sich in Anspruch nehmen darf, dass die Publikation seines Ruvres "Der Kummer der Meerschweine" mit immerhin 18.000 Schilling gefördert worden ist (Bibliothek der Provinz, Weitra, Oberösterreich 2000), was ich mir nur so erklären konnte, dass das ein ganz und gar außergewöhnliches & sensationelles Buch sein muss, das jeder Kärntner gelesen haben sollte und wohl auch jeder Kärntner außer mir gelesen hat.

Tatsächlich machte ich mir schon die heftigsten Vorwürfe wegen meiner dieses Kärntner Nationalepos betreffenden Ignoranz. Aber wen auch immer ich diskret darauf ansprach, niemand hatte auch nur ein Sterbenswörtchen von diesem "Kummer der Meerschweine" gehört, sodass ich mich genötigt sah, meinen Buchhändler zu konsultieren, der zwar die neuen - für das Land Kärnten irrelevanten - Bücher von Josef Winkler, Alexander Widner, Gert Jonke, Alois Hotschnig, Alois Brandstetter oder mir selbstverständlich bestens kannte und auch am Ladentisch liegen hatte, aber ebenfalls nichts vom "Kummer der Meerschweine" gehört hatte, sodass er sich genötigt sah, seinen Buchhandlungscomputer zu konsultieren, aber der konnte in den unauslotbaren Tiefen seiner Speicherplätze keinen "Kummer der Meerschweine" aufspüren. Wahrscheinlich haben die Meerschweine in Wirklichkeit gar keinen Kummer. Wahrscheinlich befinden sich die Meerschweine dank der 18.000 Schilling bereits wieder auf dem Weg der Besserung! Ich müsste den Haider einmal fragen, aber das mag ich nicht, und ich will mich bei ihm auch weder um 650.000, noch um 18.000, noch um einen einzigen Silberling anstellen, aber nach allem, was mir der Kärntner Kulturbericht offenbart, kannst Du jedenfalls die Eintrittskarte für mein Theaterstück selbst berappen.

Hingegen habe ich viel Verständnis für Deine prinzipiell ein wenig gebückte und zerquälte Haltung, bist Du wohl wie jeder einigermaßen hellsichtige Künstler im Land wenigstens solang es nicht offiziell und öffentlich wird, ein entschiedener, wenn auch nicht wirklich zitabler Haiderverächter, ist dein oberster Chef und Geldgeber, den Du Dir aus freien Stücken ausgesucht hast - man mag es drehen und wenden wie man will - letztlich aber Jörg Haider. Als ob ein Künstler gar keine öffentliche Stimme hätte, ist öffentlich seit gut und gern zwei Jahren kaum ein Widerspruch und kaum eine Widerrede zu hören. Kein Wort zur Ariel-Geschichte etwa, kein Wort zu Studiengebühren oder Sozialabbau, kein Wort zu Diffamierungen, Halbwahrheiten und Lügen, kein Wort zur Ortstafelgeschichte, zur Verfassungsgerichtsverhöhnung und zu den Ausfällen gegen die Rechtsstaatlichkeit, kein Wort zu den permanenten Unappetitlichkeiten, kein Wort zu nichts. Wer wird denn Kopf & Kragen & Kontobewegung riskieren bloß wegen Tagesgeschehen? Du bist Untermieter im Elfenbeinturm.

Und als Literaturfachbeiratsvorsitzender hast Du es bei jedem zu vergebendem Landesliteraturpreis und Stipendium mit Künstlern zu tun, die zwar allesamt ebenso entschiedene wie unverbindliche Haiderverächter sind und nicht das geringste mit ihm zu tun haben wollen, aber sich durch die Tatsache, dass Haider eben der Kärntner Kulturreferent ist und die Preise und Stipendien verleiht und überreicht (und sich dabei in Szene setzt und sie dabei neben sich in Szene setzt), nicht daran hindern lassen, bei ihm um Stipendien anzusuchen und sich Preise von ihm verleihen zu lassen. (Und diejenigen, die leer ausgehen, schimpfen dann desto lauter über ihn). Ganz wenige wie etwa Josef Winkler haben noch die Größe und das Rückgrat, sich wenigstens dem Zeremoniell zu verweigern. Die meisten aber argumentieren unter Aufbietung des letzten zähneknirschenden Rests an Selbstwertgefühl - weil ihnen eben gar nichts mehr anderes übrig bleibt - dann, dass es sich ja um öffentliche Gelder handle und man Person und Funktion strikt voneinander trennen muss. Die Person Haider habe also mit dem Kulturreferenten Haider so wenig miteinander zu tun wie ein Mensch mit dem Anzug oder dem Mantel, den er gerade trägt. Nur habe ich auch im schönen

Klagenfurt nirgendwo einen Mantel menschenleer durch die Luft flattern, nirgendwo einen Anzug sui generis und herrenlos durch die Altstadt spazieren gehen sehen. Oder bleiben wir beim Bild der Töpfe: Natürlich kann ein Topf nichts für den Koch, der in ihm kocht, aber auch der Topf wird zugeben müssen, dass in ihm eben nur das gekocht wird, was der Koch hineingegeben hat. Bei allem Respekt, lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender: Verglichen mit dieser Haltung ist der Lauf eines Hasen geradlinig. Nur damit wir uns recht verstehen: Ich vergleiche hier nicht Personen miteinander, sondern nur Argumentationstechniken. Und mit der Argumentationstechnik, dass öffentliche Gelder eben öffentliche Gelder und Personen und Funktionen eben strikt zu trennen seien, hätten alle die heute lebenden hinter vorgehaltener Hand widerständlerisch auftretenden Kärntner Künstler genauso guten Gewissens bei jedem anderen Herrscher, der jemals auf der Welt war, und sei es Mussolini, Franco oder Hitler, um öffentliche Gelder ansuchen und sich bei der Übergabe freundlich händeschüttelnd bedanken können. Aber ich sehe ja schon, wie in dem Moment, in dem Haider nicht mehr Landeshauptmann von Kärnten sein wird, all diese dreiviertellinken Kulturwaldheimer unserer Tage rückwirkend durch das blaue Meer geschwommen sein werden, ohne sich naß gemacht zu haben. Ich sehe schon, wie ihre Protestaktionen nichts Gartenzwerglerisches gehabt haben werden. Ich sehe schon, wie der Widerstand all der jetzigen privatoppositionellen Durchtaucher, Mitläufer, Mitspieler, Mitschneider, Arrangeure und Profiteure mit ihren ratlosen, peinlichkeitsausdünstenden Gesichtern in dem Moment, in dem Haider nicht mehr Kärntner Kulturreferent sein und an den Töpfen sitzen wird, der heftigste und spektakulärste und aufrichtigste und heldenhafteste gewesen sein wird, welche Opfer und Entbehrungen sie infolge ihrer ständigen tapferen Widerreden bei jeder haiderschen Unsäglichkeit sie auf sich genommen haben werden, welche dann aber bitteschön desto dynamischer und üppiger rückzuvergüten seien!

In diesem scheußlichen Dilemma, lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender, hat sich, wie ich erfahren habe, wohl auch Deine liebe Gattin befunden, als sie beim Amt der Kärntner Landesregierung/Abt. Kultur um das aktuelle Landesliteraturstipendium (144.000.-) angesucht hat. Das Dilemma hat sich schließlich insofern in Wohlgefallen aufgelöst, als sie zwar die Regiekarte für mein Stück, aber nicht die haideroiden 144.000.- bekommen hat, nachdem Du Dich, seriös wie Du bist, bei der Entscheidungsfindung Deiner Stimme wenn auch nicht ganz freiwillig Deiner Argumentation und Agitation enthalten hast und die restlichen Fachbeiratsmitglieder sich dann mehrheitlich gegen Deine Frau und für Alois Hotschnig entschieden haben, was sicher keine schlechte Wahl war (auch wenn Du, wie ich gehört habe, bei Bekanntgabe der Entscheidung "verfallen sein sollst".) Ich denke, ihr solltet beide erleichtert sein, nicht nur wegen Haider. Ich habe im ganzen Land noch nicht einen getroffen, der bis dato auch bloß vage vermutet hätte, dass eine plötzliche Dichterin in Deiner Frau stecken könnte, geschweige denn, dass sie selber so eine plötzliche Dichterin sein könnte. Vermutlich ist sie von der Plötzlichkeit ihrer Berufung selbst am meisten überrascht worden. Aber selbst Haider hätte sich anlässlich der Verleihung einmal ganz kurz mit Kultur beschäftigen und sich wundern können, dass das Literaturstipendium ausgerechnet an die Gattin des Literaturfachbeiratsvorsitzenden geht. Er hätte ja in die Buchhandlung gehen und sich nach den wichtigsten Büchern dieser Frau erkundigen können. Ob sie wenigstens ein Buch veröffentlicht habe! Ob sie wenigstens ein Buch geschrieben habe! In welchen Theatern ihre Stücke denn aufgeführt werden! In welchen Literaturzeitschriften & Feuilletons sie publiziere! Usw. Da wäre ich nicht gern in der Haut dieses Buchhändlers gesteckt. Verglichen mit dem von ihr existierenden Oeuvre ist Dein "Kummer der Meerschweine" ja doch ein Gassenhauer!

Natürlich weiß ich, dass es wieder nur eine Frage des geschickten Argumentierens ist und man strikt und entschlossen meinen kann, es ginge bei Stipendien gerade nicht um belegbare Verdienste, Werkverzeichnisse und nachweisbare Qualifikation, sondern einzig um die Güte des eben eingereichten Projektes und vielmehr gerade darum, noch nicht etablierten Künstlern unter die Arme zu greifen. Und da das Ansuchen um das Literaturstipendium (144.000.-) offenbar die allererste direkte literarische Leistung Deiner lieben Frau ist, erfüllt sie die Voraussetzungen für das Stipendium auf geradezu optimale Weise, und ein Mehrwert (144.000.-) wäre also sogesehen schon angebracht. Dagegen läßt sich wieder schwer argumentieren, außer vielleicht, dass - sieht man einmal von 20, 25 Autoren ab, zu denen übrigens auch Alois Hotschnig in hervorragender Weise zählt - jeder einzelne der ca. 500.000 lebenden Kärntnerinnen & Kärntner dieses eine Kriterium erfüllt, noch nicht etabliert und geradezu völlig reputationsfrei zu sein. Und 58% haben auch Haider nicht gewählt! Und bewürben sich alle 500.000 gemäß dieser Qualifikation um ein Stipendium (und wären auch alle 500.000 mit einem Literaturfachbeiratsvorsitzenden verheiratet, sodass sie auf alle Fälle von der nicht gar so pompös verlautbarten Ausschreibung erfahren), ja dann, lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender, wäre Euer schöner Fachbeirat auf Jahrzehnte hinaus blockiert und handlungsunfähig. Was sicher blöd wäre. Was den Haider sicher ärgern täte. Was sicher gut wäre.

Du siehst also, lieber Literaturfachbeiratsvorsitzender, ich kann mich in Deine schwierige, komplizierte und gefahrengeneigte Tätigkeit in existenieller Tiefe hineindenken und beneide Dich nicht darum! Aber ich wünsche Dir auch weiterhin für den unabwendbaren Spießrutenlauf zwischen Kultur & Politik, Pflicht und Neigung nur das Allerbeste. Wenn ich abschließend noch einen persönlichen Wunsch äußern darf, dann den, dass Du bei meinem nächsten Theaterstück, falls Du es sehen willst, eine Karte kaufst, so wie ich mir eine Karte kaufe, wenn ich mir Deine Theatercollagen ansehe, die ich übrigens ganz gut finde. Oder mach es ganz einfach so wie der Herr Haider: Der hat keine Regiekarte geschnorrt. Der ist ganz einfach nicht gekommen. Da bin ich nicht bös.

Der Autor lebt als Schriftsteller in Klagenfurt.

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