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Feuilleton

Wenn Prominente ausgehen

1945 1960 1980 2000 2020
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Der recht bekannte Tänzer Vadim Garbuzov hat also die neunte Staffel "Dancing Stars" gewonnen. Es ist bereits das zweite Mal, dass er diese ORF-Show für sich entscheiden konnte. Seine Partnerin war eine sympathische junge Frau namens Roxanne Rapp. Aber halt: Der ORF kommuniziert die Chose andersherum: Für den Veranstalter ist Roxanne Rapp der Star und Vadim Garbuzov nur der Tanzpartner. Seltsam, denn zuvor hatte man von der Tochter Peter Rapps noch nie gehört. Und dieser Umstand macht deutlich, woran "Dancing Stars" seit mindestens der vorigen Staffel krankt.

Grundsätzlich ist die Show nach wie vor eine unterhaltsame Sendung, die einen herrlich altmodischen Glamour verströmt. Sie lebt davon, dass sich bekannte Persönlichkeiten auf für sie unbekanntes Terrain wagen: auf das ziemlich exotische Parkett des Profitanzes. Dabei erlebt der Zuschauer die sogenannten Promis von einer sehr privaten Seite und erhält einen relativ unverstellten Blick auf den Menschen hinter der öffentlichen Person. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn es sich bei den "Dancing Stars" tatsächlich um so etwas wie Stars handelt - zumindest sollten sie über einen gewissen Grad an Bekanntheit verfügen. Doch von den zehn Kandidaten waren diesmal fünf schlichtweg unbekannt, jedenfalls weniger bekannt als die Profitänzer, die schon mehrere Staffeln mit dabei sind. Und an die Bekanntheit der schillernden Mitglieder der Jury - der unter anderem der unvergleichliche Charmeur Thomas Schäfer-Elmayer und der "Bad Boy" Balázs Ekker angehörten - kamen höchstens drei heran.

Offenbar gehen dem ORF die Prominenten aus, die bereit sind, bei "Dancing Stars" mitzumachen. Etwas anderes zumindest hat die Sendung jedoch klar gemacht: An der bezaubernden Mirjam Weichselbraun geht kein Weg vorbei, wenn entschieden wird, wer nächstes Jahr den Song Contest in Österreich moderieren soll.

Der recht bekannte Tänzer Vadim Garbuzov hat also die neunte Staffel "Dancing Stars" gewonnen. Es ist bereits das zweite Mal, dass er diese ORF-Show für sich entscheiden konnte. Seine Partnerin war eine sympathische junge Frau namens Roxanne Rapp. Aber halt: Der ORF kommuniziert die Chose andersherum: Für den Veranstalter ist Roxanne Rapp der Star und Vadim Garbuzov nur der Tanzpartner. Seltsam, denn zuvor hatte man von der Tochter Peter Rapps noch nie gehört. Und dieser Umstand macht deutlich, woran "Dancing Stars" seit mindestens der vorigen Staffel krankt.

Grundsätzlich ist die Show nach wie vor eine unterhaltsame Sendung, die einen herrlich altmodischen Glamour verströmt. Sie lebt davon, dass sich bekannte Persönlichkeiten auf für sie unbekanntes Terrain wagen: auf das ziemlich exotische Parkett des Profitanzes. Dabei erlebt der Zuschauer die sogenannten Promis von einer sehr privaten Seite und erhält einen relativ unverstellten Blick auf den Menschen hinter der öffentlichen Person. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn es sich bei den "Dancing Stars" tatsächlich um so etwas wie Stars handelt - zumindest sollten sie über einen gewissen Grad an Bekanntheit verfügen. Doch von den zehn Kandidaten waren diesmal fünf schlichtweg unbekannt, jedenfalls weniger bekannt als die Profitänzer, die schon mehrere Staffeln mit dabei sind. Und an die Bekanntheit der schillernden Mitglieder der Jury - der unter anderem der unvergleichliche Charmeur Thomas Schäfer-Elmayer und der "Bad Boy" Balázs Ekker angehörten - kamen höchstens drei heran.

Offenbar gehen dem ORF die Prominenten aus, die bereit sind, bei "Dancing Stars" mitzumachen. Etwas anderes zumindest hat die Sendung jedoch klar gemacht: An der bezaubernden Mirjam Weichselbraun geht kein Weg vorbei, wenn entschieden wird, wer nächstes Jahr den Song Contest in Österreich moderieren soll.