Philosophin Marie-Luisa Frick: „Protestformen müssen auch die Mitte mitnehmen“
Was ist vom Aktivismus junger Menschen gegen die Klimakrise zu halten? Inwiefern erschwert eine "Moralisierung" des Diskurses das Verständnis? Und ist die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr? Marie-Luisa Frick, Philosophin an der Universität Innsbruck, spricht mit FURCHE-Chefredakteurin Doris Helmberger-Fleckl über aktuelle Anfechtungen von Demokratie und Meinungsfreiheit - und das, was Zuversicht gibt.
Was ist vom Aktivismus junger Menschen gegen die Klimakrise zu halten? Inwiefern erschwert eine "Moralisierung" des Diskurses das Verständnis? Und ist die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr? Marie-Luisa Frick, Philosophin an der Universität Innsbruck, spricht mit FURCHE-Chefredakteurin Doris Helmberger-Fleckl über aktuelle Anfechtungen von Demokratie und Meinungsfreiheit - und das, was Zuversicht gibt.
Die multiplen Krisen der Gegenwart halten zahlreiche Bewährungsproben für die Demokratie bereit. Wie man sie bewältigen kann und dabei Mut und Zuversicht bewahrt, stand im Zentrum der Herbsttagung des Katholischen Akademiker(innen)verbandes Österreich am 25. November im Kardinal König Haus in Wien. Eine der Referentinnen war Marie-Luisa Frick, die an der Universität Innsbruck zu Fragen der Rechtsphilosophie sowie der Politischen Philosophie und Ethik forscht. Im FURCHE-Podcast spricht sie mit Doris Helmberger-Fleckl über den aktuellen Klima-Aktivismus, zivilen Ungehorsam, die zunehmende Moralisierung des öffentlichen Diskurses, nötige Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie und das, was trotz allem Mut macht. Der Podcast wird ab Samstag, 3. Dezember, 8 Uhr hier zu hören sein.